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Der Tisch als Zentrum in der Zukunftswohnung

Dienstag, 14. März 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

 

Ein grosses Learning, wenn man in eine Grossstadt zieht: Der Quadratmeter Wohnung kostet! So werden auch Wohnungen immer kleiner - ein Beispiel wäre hier sicherlich chinesische Grossstädte, in denen sogenannte “Micro Apartments” Alltag sind. Aber wo findet sich in einem so kleinen Apartment noch Platz für eine voll ausgestattete Küche? Wohl nirgends…

 

So gibt es bereits einzelne Haushaltsgeräte, wie ein Mixer, die wireless (also ohne Kabelverbindung) bedient werden können. Aber nicht nur das, sondern im Zeitalter von Internet of Things, wo Dinge mit dem Internet verbunden werden, bringt auch die neue Beamertechnik von Bosch viele neue Ideen. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Tisch, an dem nicht nur gegessen und diskutiert wird, sondern auf dem gekocht und warm gestellt, gespielt und gezeichnet wird? In diesem Zusammenhang hat auch Ikea mit IDEO ihr Küchenkonzept 2025 vorgestellt: Der Tisch als Zentrum einer Wohnung! Über ein wireless betriebenes Kochfeld kann gekocht, anschliessend der Tee warmgehalten werden, und mit der Projektionstechnologie von Bosch wird jede Oberfläche, also auch unser Tisch, zum virtuellen Eingabegerät. Was wir hier sehen, ist, dass sowohl der Trend von IoT als auch neue Beamer nicht mehr als einzelne Trends interessant sind, sondern viel eher die Kombinationsmöglichkeiten der Neuheiten. Ich freue mich aufs Ausprobieren!

 

Bildquelle: Dailymail.uk

 

Verhältnis Digitalisierung in Deutschland vs. USA - wo sind die Unterschiede?

Montag, 13. März 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

 

Etventure hat kürzlich eine Studie zum Thema „Digitale Transformation und Zusammenarbeit mit Startups in Großunternehmen in Deutschland und den USA“ zusammen mit YouGov und der GfK durchgeführt. Hierzu wurden rund 300 Entscheider in Unternehmen mit mehr als 250 Millionen Dollar Jahresumsatz befragt. Das Resultat ist relativ ernüchternd: Während in den USA mehr als 85% sich mindestens “gut” auf die digitale Transformation vorbereitet fühlen, sind es in Deutschland nur rund 35%.

 

Es gelingt den hiesigen Unternehmen meist noch nicht, dieses Wissen auf die gesamte Kernorganisation zu übertragen und die Mitarbeitenden für die Digitalisierung zu motivieren. Mit Blick auf den Rückstand auf die USA bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle ist dies ein gefährlicher Zustand“, so Philipp Depiereux, Gründer und Geschäftsführer von Etventure. Nichtsdestotrotz zeigen die Studienresultate auch, dass sich im Vergleich zu 2016 auf unserer Seite des Atlantik einiges getan hat und somit die digitale Transformation bei 50% der Grossunternehmen eines von drei Hauptzielen für 2017 ist (2016: 41%).

 

Der wohl grösste Hemmfaktor in Deutschland ist die Verteidigung bestehender Strukturen, die schlussentlich das Vorantreiben der digitalen Transformation bremsen (2017: 65%). „Dass in den USA interne Widerstände deutlich seltener als Problem gesehen werden, lässt sich teilweise damit erklären, dass mehr als jedes zweite Grossunternehmen in den USA (57%) schon heute eine digitale Geschäftseinheit besitzt“, sagt Philipp Depiereux. „In Deutschland ist es nur ein Drittel (33%)”. Der Digital Maturity & Transformation Report 2017 von Sabine Berghaus und Prof. Dr. Andrea Back, der im April 2017 veröffentlicht wird, wird einige Ansatzpunkte für Unternehmen im deutschsprachigen Europa aufzeigen, die von grossem Interesse sein dürften. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://aback.iwi.unisg.ch/kompetenz/digital-maturity-transformation/.

 

Bildquelle: Pixabay

 

 

Maschinelles Lernen bei den Zooglern im neuen Office

Dienstag, 14. Februar 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

 

Die Zoogler (Zürcher Google Mitarbeitende) sind Mitte Januar in ihr neues Büro in der ehemaligen Sihlpost gezogen - bis 2021 sollen es 500 Zoogler sein. Spannend ist, dass Google als amerikanischer Riese doch sehr local ist, also sozusagen glocal. Seit neustem bildet Google in Zürich auch Lehrlinge aus - sehr fortschrittlich für ein Unternehmen, das das duale Bildungssystem eigentlich nicht von Grund auf kennt. Google in Zürich will weiter wachsen und so auch die Funktionen, die wir täglich nutzen. Maschinelles Lernen steht im Fokus, einer der Flagschiff-Technologien, an der von einem Forscherteam im Zürcher Office getüftelt wird. 

 

Maschinelles Lernen hilft uns nicht nur, einfacher Bilder auf Google Photos zu finden: Es erkennt Personen und man kann nach allerlei Suchwörter suchen (Bilder mit Hund, Bilder mit Boot, Bilder mit Sonnenschein...). Durch Machine Learning werden die Google-Algorithmen immer weiter verbessert. Ein weiteres Produkt, das davon lebt, ist "Google Home", Konkurrent zur Alexa. Zurzeit testen auch wir in unserem Team die beiden Geräte: Alexa gegen Google Home - wer gewinnt? Andere Frage: Was heisst schon "gewinnen"? Dies ist wohl abhängig von den Trainingsfähigkeiten von uns Nutzern, denn die beiden Geräte werden immer lernfähiger. Ausserdem gibt es vor allem in den USA sehr viel mehr integrierte Services, die man durch den Sprachassistenten nutzen kann. Die Schweiz scheint hier jedoch ein (noch) zu kleiner Markt zu sein.

 

 

Bildquelle: NZZ, Goran Basic 

Drohnen im Zirkus Cirque du Soleil - Wie verändert die Technologie die Zirkusaufführung?

Montag, 13. Februar 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

 

Man kennt den Cirque du Soleil für seine aussergewöhnlichen Vorführungen - extravagant, bezaubernd, ein "wow". In diesem Video "Sparked" haben sie zusammen mit der ETH und Verity Studios kooperiert. Herausgekommen ist ein wundervolles Video, das zeigt, wie neue Technologien bei Aufführungen im Zirkus eingesetzt werden können - es verbindet Poesie mit Unterhaltung durch neuste Technologien.

 

Hinter den tanzenden Lampenschirmen stecken Quadrocopters, mit welchen die ETH schon seit längerem als Untersuchungsobjekt forscht. In der sogenannten "Flying Machine Area" testen die Forscher an der ETH die Drohnen und Quadrocopter für unterschiedlichste Einsätze. Dabei sind Genauigkeit und der passende Moment massgebend. Auf was die Forscher und Künstler gleichermassen achten mussten, wurde dann später in diesem Video zusammengestellt. Es zeigt nicht nur, wie die Quadrocopters zum Fliegen gebracht wurden, sondern gibt Einblicke in wundersame Dinge, die getestet, geprüft und entworfen wurden. Und plötzlich bekommt Jonglieren eine ganz neue Bedeutung. Was ist, wenn nicht mehr der Mensch die Bälle koordiniert, sondern die Bälle den Jongleur leiten? 

 

Und mobile, fliegende Lampen mit Persönlichkeit zu Hause zu haben, ist auch mal eine Interpretation, wie Smart Homes aussehen könnten, oder?

 

Bildquelle: IBTimes 

Die Zukunft der Arbeit - Wie arbeiten wir in 30 Jahren?

Dienstag, 13. Dezember 2016
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Es gibt bereits so viele Studien und Zeitschriften/Blogbeiträge zum Thema "Zukunft der Arbeit", es ist sozusagen schon zu einem Trend-Thema geworden. Die Bertelsmann Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Think Tank Millennium Project eine grosse, international angelegte Delphi-Studie durchgeführt und die Resultate dazu veröffentlicht. Sie gehen davon aus, dass nicht nur Arbeitgeber an ihrer Digitalkompetenz arbeiten müssen, sondern auch Lernende sich durch Bildungssysteme auf einen komplett anderen Arbeitsmarkt vorbereiten müssen. Das Ziel der Studie ist es, einen Beitrag für eine "weltoffenere und technikfreundlichere Sicht auf die Zukunft der Arbeit" zu leisten. Auch unser Lehrstuhl beschäftigt sich mit diesen Themen, vor allem im Hinblick auf neue Technologien im Arbeitsalltag. Lesen Sie dazu auch unsere neue Studie "Coworking aus Unternehmenssicht" von Barbara Josef und Andrea Back unter dem Trend-Thema "Zukunft der Arbeit" (siehe Lehrstuhlnachrichten).

 

Bildquelle: Pixelbay

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