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Kolumne: Leben mit einem Algorithmus als Hausgenosse

Mittwoch, 15. März 2017
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 1 Kommentar

 

Wenn mich jemand nach frühen Kindheitserinnerungen fragt, dann z.B. diese: Spätabends steht mein Vater an der Türschwelle, unangekündigt eine junge Katze auf dem Arm, verschmitzt-schuldbewusster Ausdruck im Gesicht. Ihm gegenüber die Phalanx meiner Oma und meiner Mutter. Es geht laut zu: Niemals käme diese Katze ins Haus!! Und er MIT Katze sicher auch nicht! Was immer in den Minuten und Stunden danach geschah, entzieht sich meiner Erinnerung. Jedenfalls lebten wir fortan mit der Katze – und später kamen noch zwei weitere dazu.

 

Eine ganz ähnliche Szene erlebte ich kürzlich mit meinem Sohn, als er überraschend vor der Tür stand, mit der Google Home auf dem Arm. In mir ein Sturm von entrüsteten Gegenargumenten: So ein Ding kommt MIR nicht ins Haus! Aber nun ist sie doch unser Wohnungsgenosse. Hey Google, Welcome in our home! Und nach und nach kamen noch weitere smarte Dinge dazu, wie vernetzte Glühbirnen.

 

Wie lebt es sich also damit, mit einem Algorithmus der physisch als Lautsprechervase daher kommt?

  • Man nimmt neue Gewohnheiten an:
    Einkaufszettel auf Papier schreiben oder in die Bring-App tippen – braucht es nicht mehr: Hey Google, add chocolate to my shopping list! Und schon steht es sowohl bei mir als auch bei meinem Sohn auf dem Handy in der Notiz-App.
    Die Eieruhr in der Küche ist nur noch Designobjekt – ich benutze sie nicht mehr: Hey Google, set timer to 12 minutes! Hey Google, stop timer!
    Meine CD-Sammlung wird nicht mehr bewegt – die Hüllen nehmen nur noch Platz im Schrank weg. Ohne dieses Sprachinterface hätte ich Spotify wohl nicht benutzt, aber Wunschkonzert zu Hause ist sehr praktisch: Hey Google, play Cat Stevens in the living room!
    Und die Lichtschalter hat mein Sohn – übergangsweise  mit „Rühr-mich-nicht-an-Post-it“ beklebt, dann seit neuestem brauche ich nur sagen: Hey Google, turn kitchen lights to 40%. Hey Google, shut off kitchen lights. Hey Google, turn on bedroom light!
     
  • Das Ding weckt den Spieltrieb und man gewinnt es lieb:
    Ich fange an, mir Fragen auszudenken, um herauszufinden, ob die Algorithmus-Entwickler daran gedacht haben. Zum Beispiel: Hey Google, I feel so bored? Oder: Hey Google, do you ever get tired? Meist sagt sie dann "Sorry, da kann ich nicht weiterhelfen", aber manchmal auch nicht und man lacht dann über die Reaktion. Leute die viel allein sind, sprechen ja manchmal laut vor sich her – daran musste ich denken, als mir neulich bewusst wurde, dass ich an einem Abend allein zu Hause anfing, dieses Ding mit Fragen zu bombardieren und wie einen Gesprächspartner behandelt habe. Das fühlte sich gar nicht nach Sci-fi-Horror an, sondern kann Spass machen.

Last, not least: Folgende Frage drängt sich mir schon nach wenigen Wochen auf: Verändert man dadurch auch sein Wesen?
Jeden Tag sehen wir, was das Smartphone aus uns gemacht hat, gerade was unser Kommunikationsverhalten angeht. Wenn man von der „Heads-down-Generation“ spricht, weiss jeder sofort, was gemeint ist. Dass Sprachinterfaces wie die Google Home oder die Alexa von Amazon einen Siegeszug als Alltagstechnologie antreten werden, das ist wohl ziemlich sicher. Wie wird man dann zu dieser Nutzergeneration sagen? Sie haben es beim Lesen sicher schon gespürt: Man gibt den ganzen Tag nur Anweisungen – im Befehlston: Hey du! Mach mal. Wenn dieses Sprechen unsere Kommunikationskultur überlagert, dann geht es im Alltag bald zu wie auf dem Kasernenhof. Welcome „Bossing-around-Generation“.

 

Bildquelle: Vector Open Stock

Kolumne: Konferenzticker - mit Nichtgetwittertem

Mittwoch, 15. Februar 2017
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 0 Kommentare

Heute endet meine vor einem Jahr begonnene Aufgabe als Social Media Chair der Wirtschaftsinformatik-Tagung #wi2017. Drei Beobachtungen von drei Tagen Konferenz in St.Gallen haben nicht in einen 140-Zeichen-Tweet @wi_2017 gepasst. Sie finden sich deshalb hier in der Kolumne.

 

1. Tag - Eröffnung. Fast 800 Teilnehmende werden es am Ende sein. Davon sind erstaunlich viele schon zur Eröffnung da. Mein Blick schweift umher und für einen Moment blitzt der Gedanke auf: Ob das eine Versammlung der „Grauen Herren“ aus Michael Endes Buch wird? Die Szene ist nämlich von Schwarz, Grau und Dunkelblau bestimmt, obwohl mit Studierenden und Doktoranden so viele junge Leute dabei sind. Aber die fröhlichen Gesichter und die aufgeweckte Stimmung wischen diesen Eindruck weg. Trotzdem, am nächsten Tag vorm Kleiderschrank greife ich entschlossen zur strahlend roten Bluse. 

2. Tag – Zusammenfassung des Vortages: Wenn Wirtschaftsinformatiker eine Konferenz veranstalten, dann werden digitaltechnisch alle Register gezogen. Während die Papiermenge auf nahezu null reduziert war, fällt die Menge von Bit&Bytes für Bildmaterial geradezu gigantisch aus. Zudem werden sich TV-Professionals, wenn sie sich auf dem Youtube Kanal mit der Konferenzdokumentation umschauen, erstaunt die Augen reiben, was das Amateur- Mediateam da geleistet hat. Das designierte Filmteam nutzte Top-Tech-Videoausrüstung; die Konferenzbesucher Alltagstech-Kameras. Einer hat sein Smartphone auch zum Filmen und Video-Twittern eingesetzt, z.B. hat er die Keynote des SAP-CEO Thomas Saueressig festgehalten:

Das geht mit periscope.tv, auch für mich eine Neuentdeckung – Danke! Diesem Lighthouse User.

Nun, in welche dieser Videos habe ich während der Konferenztage reingeschaut? In diese „Enduser-generated low-tech“-Videos habe ich genauso oft reingesehen wie in die aufwendigen Hochglanz-Videos. Ist doch bemerkenswertes Nutzerverhalten: Die Autoritätsdistanz zwischen dem Perfekten und dem, was sich aus dem Handgelenk machen lässt, scheint es in dem Kontext nicht zu geben, sprich auch mit wenig Mitteln ist Nützliches machbar. 

 

2. und 3. Tag: Vollbetrieb. Obwohl die Teilnehmenden fleissig gepostet und so das Online-Gespräch übernommen haben, wollte ich als Social Media Chair auch weiter rege beitragen. Aber während der Veranstaltung zuhören, schauen, netzwerken und gleichzeitig darüber twittern - geht denn das? Ich zumindest beherrsche dieses Multitasking nicht. Ähnlich einer Biopause musste ich austreten (mental jedenfalls), während ich einen Beitrag verfasste. Die Tweets erschienen dann vor den Räumen auf grossen Infobildschirmen - auch deren Gestaltung eine technische Top-Leistung. Ein Screen war wie vier Screens, davon drei mit bewegten Inhalten: Video-Fenster, Tweet-Stream und aktuelles Programm.

 

 

Diese Bewegung zieht unweigerlich die Aufmerksamkeit auf sich, und so hatte ich noch eine weitere mentale Biopause. Natürlich ist so ein Infoscreen nützlich, das zeigten die vielen, die davor stehen blieben. Aber es zeigt auch, wie unsere Wahrnehmung mit immer mehr Informationen in Beschlag genommen wird. Ein sehenswertes Extremszenario, wohin das führen kann, veranschaulicht der Künstler Matsuda im Kurzfilm „Hyperreality“. Da wohl kein User das so will, bin ich beruhigt: Wir werden noch lange Konferenzen mit Menschen zum Anfassen und unverstellt in die Augen schauen haben. Super schön war die Tagung – gerade auch das Nicht-Digitale. 

Kolumne: NoPhone - Stone Phone - Schoko-Phone

Donnerstag, 15. Dezember 2016
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 1 Kommentar

Ist man nur süchtig oder sogar versklavt, wenn man sein Smartphone niemals abschalten kann? Was für eine Suggestivfrage. Die meisten werden sagen, das Ding ist nun mal ein nützlicher Alltagsgegenstand und dass sie sich brav an die Handy-Benimmregeln halten. 

Trotzdem drängt sich gerade um die Weihnachtszeit der Gedanke auf, dass man es ja mal probieren könnte, mit dem Weglegen. Diese Tage sind ohnehin von Nostalgie geprägt, und überhaupt soll sich der Jahreswechsel wie eine Auszeit anfühlen. Also los. Den Off-Knopf drücken – und so lassen! Ob das gelingen kann, wo es doch keine Regel ohne Ausnahme gibt? Dann lieber die Ausnahmen gleich mit einplanen. Zum Beispiel indem man sich nur eine Akkuladung für ganze drei Tage gönnt. Das allerdings dürfte so ausgehen wie Fastenvorsätze für die Festtage.

 

Aber so leicht wollen wir nicht aufgeben, denn es gibt da ein paar gute Ideen, sich wirksam auszutricksen. Die Aktionskünstler Sheldon und Gould haben das NoPhone und dann das Nachfolgemodell NoPhone Air entwickelt. Man hat damit ein Smartphone in der Hand, das absolut nichts kann, weder Internet noch Telefonie noch Sensoren. Dafür, heisst es, bekommt man echte Freunde und mehr Aufmerksamkeit. Wem das zu viel „heisse Luft“ ist, der auf ein gewichtigeres Handy aus Stein zurückgreifen. Der Schweizer Künstler Horst Bohnet hat das iStone designt, und so gut verkauft, dass die Auflage vergriffen ist. Was nun - selber machen vielleicht?

 

Mit 3D-Druckern müsste so etwas heutzutage doch gehen. Da Adventszeit ist, denke ich an Schokolade. Und sieh an, es gibt 3D-Drucker für Schoggi. Nur finde ich kein Design für ein Schoko-Phone im 3D-Print Marktplatz Shapeways. Gut, dass mir einfällt, was ich neulich beim Italienischen Konditor in meiner Nachbarschaft gesehen habe. Lebkuchen – oder war es Nougat? – im Smartphone-Format. Der Touchscreen ist ein Mock-up aus Esspapier; die App-Icons sind vom Zuckerdrucker aufgebracht. Das ist cool, könnte ich doch ein Bildschirmfoto von meinem Homescreen machen und als Vorlage hinschicken. Und wenn es Zeit für das neueste Modell ist, kann man das alte Handy rückstandsfrei entsorgen – einfach reinbeissen. Schauen Sie sich doch auch mal um – bei Ihnen gibt es bestimmt ebenfalls einen Confiseur mit Zuckerdrucker für Ihr personalisiertes Schoko-Phone. 

 

Bildquelle: http://www.i-stone.ch/

Kolumne: Augmented Reality am Frühstückstisch - ganz ohne Computertechnik

Dienstag, 15. November 2016
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 2 Kommentare

Einmal abgesehen von Pokemon Go: Beginnt sich Virtual Reality in unserem Alltag zu etablieren oder kommt es mir nur so vor? Meine Erlebnisse in den letzten Wochen sprechen dafür.

 
Am Flughafen Zürich stand unter den Wartenden in der Abflughalle ein Herr mit Virtual-Reality-Brille. Er fuchtelte mit seinen Armen in der Luft herum und drückte von uns nicht zu sehende Bedienelemente. Ich machte mir Sorgen, dass er herumlaufen und in für ihn nicht ersichtliche Hindernisse prallen könnte. Er trug nämlich nicht die Mixed-Reality HoloLens Brille, bei der die reale Umgebung als Bühne für die virtuellen Einblendungen sichtbar bleibt.


In der Bahnhofshalle von Zürich hatte ich dann die Gelegenheit, selbst eine Gear-VR-Brille überzuziehen. Dort war ein Demostand für die Virtual Reality App von Ikea aufgebaut, mit der man durch eine Küche und weitere Zimmer laufen und Gegenstände bewegen kann. Obwohl der Standbetreuer auf mich aufpasste, war meine grösste Sorge, mir an den physisch vorhandenen Realitäten die Nase anzuschlagen, oder dass sich jemand die nun von meiner Wahrnehmung ausgeblendete Handtasche schnappen würde. Dieses Eintauchen in eine künstliche Welt, das muss man wirklich einmal erleben. Faszinierend wie schnell und vollständig man sich woandershin transportiert fühlt. Dabei wirkt die computergenerierte Welt doch künstlich – die Farben und insbesondere das Weiss sind so hell und strahlend, dass ich dachte, so muss es wohl sein, wenn man diese Lichttunnelwahrnehmung hat, von denen Leute mit Nahtoderfahrungen berichten. Ich jedenfalls habe die Gear schnell wieder abgenommen.


Das VR-Thema ging mir aber nicht mehr aus dem Kopf. Neulich, am Frühstückstisch, erinnerte ich mich wieder an das Improved Reality Kunstprojekt „The Artvertiser“. Wenn man seine Umgebung durch eine digitale Brille betrachtet, wird auf bestimmte Flächen Kunst – oder auch Werbung – projiziert; Bilder, die in Realität gar nicht da sind. Das ist Augmented Reality. Auf die Art, kam ich ins Fantasieren, könnte ich meine Porzellantasse mit wechselnden Mustern dekorieren. Ganz nett!


Aber was sich wirklich vor meinem inneren Auge abspielte, waren all die mit dem Kauf der Tasse verknüpften Erinnerungen. Wie ich sie auf Reisen im Schaufenster entdeckt und es trotz knapper Zeit geschafft hatte, am nächsten Tag hinzugehen. Wie ich höllisch aufpassen musste, dass die Verkäuferin – offensichtlich ganz neu im Laden – die richtigen Farben einpackte. Im Ohr noch der erstaunte Tonfall des Zöllners, der vor mir gerade zwei iPhone-Käufern die Ausfuhrbestätigung erteilt hatte: Porzellantassen??!? murmelte er vor sich hin, als ob ich „pulverisiertes Stroh-Make-up“ deklariert hätte. Wie die Verpackung schweren Herzens zurückbleiben musste, da sie einfach nicht mit ins Handgepäck passte. Und so weiter.


Da wurde mir klar: Augmented Reality bietet unser Gehirn schon lange, ganz ohne Computertechnik, zumindest wenn man nicht nur Online Shoppen geht.

 

Bildquelle: https://s1.tagesspiegel.de/kpm-berlin-fruhstuckstasse-blanko.html

Kolumne: Ärgernis Konferenz-Badges – Call for Start-up Action

Freitag, 14. Oktober 2016
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 1 Kommentar

 

Die Szene kennen wir alle: Eintreffen am Konferenzort und das Namensschild entgegen nehmen. Finden Sie dieses Ding eigentlich gut  so wie es ist?

Ich nicht. Es ist in mehrfacher Hinsicht nicht perfekt. Die häufigste Ausprägung ist die mit dem Band zum Umhängen, d.h. kein Clip und keine Nadel, die im Stoff Spuren hinterlassen würden. Diese Lösung funktioniert für jeden, aber sieht es auch stylisch aus? Wohl nicht. Für mich fühlt sich das Schild am Bande eher wie ein Babylatz an oder als würde man für ein erkennungsdienstliches Straftäterfoto parat gemacht. Nun sind Erscheinungsbild und Gefühle ja nicht so wichtig – das Namensschild soll hauptsächlich praktisch sein. Aber ist es das?

Der Hauptzweck ist, dass man die Leute mit Namen ansprechen kann, insbesondere solche die man kennt, wo einem aber leider gerade der Name entfallen ist. Nur verhält es sich mit diesen Namensschildern wie mit dem Butterbrot, das immer auf die beschmierte Seite fällt. Es hat sich bestimmt verkehrt herum gedreht, so dass man es nicht lesen kann. Selbst wenn es sichtbar und die Schrift gross genug zum Lesen ist, starrt man nicht unbefangen in Richtung Bauch, wo doch Augenkontakt angesagt wäre. Dann irritiert mich noch etwas. Es gehört vielerorts zum guten – amerikanisierten – Ton, dass auf dem Namensschild nur der blanke Name ohne Titel und Stellenbezeichnung steht. Das hat sicher sein Gutes, aber eigentlich will doch jeder wissen, mit wem man ins Gespräch kommt. Wirkt das heutzutage nicht unnatürlich bemüht, wo man in den Xing- oder Linkedin-Profilen ohnehin all das erfährt?

 

Wie kommt man nun vom Problem zur Lösung?

Bei meinen Konferenzbesuchen in letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass es immer einen Vortrag von jungen Leuten aus der Startup-Szene gibt. Deren Spirit soll überspringen. „Hack“ – lautet die Devise. Alles Etablierte ist gnadenlos in Frage zu stellen. Keine Idee ist zu verrückt, um nicht mindestens mal anzufangen mit dem Herumexperimentieren. Da wo sich ein Alltagsärgernis findet, wo etwas umständlich ist, das die Leute nervt, bieten sich beste Gelegenheiten zur Weltverbesserung. Wie man an diesen Tagungen sieht, hängen sich auch die Zukunftsforscher, die Innovationsgurus, Hacker und Maker alle klaglos diese Namensschilder um. Warum werden sie nicht Gegenstand ihrer kreativen Zerstörungsenergie? Was würde Ihnen denn dazu einfallen? Lassen Sie mich schon mal mit dem Design Thinking beginnen. Könnte nicht jeder sein Smartphone nehmen und es auf die Schulter setzen? Das hat man schon bei Hexen gesehen, die mit ihrer schwarzen Katze unterwegs sind. Schauen Sie sich mal die Google Cardboard an. Das ist eine Halterung fürs Smartphone, mit der es sich zur  Virtual-Reality-Brille umfunktionieren lässt. Etwas in dieser Art müsste sich doch auch als Aufsatz für die Schulter gestalten lassen. Ich stelle mir diese Halterung allerdings nicht so pappkartonig vor – dekorativer wäre es, wenn sie wie ein Papagei aussähe. Das digitale Namensschild liesse sich frei gestalten und es könnte mit einer Chatbot-App sogar selber plappern, um z.B. den Eisbrecher für die Smalltalk-Eröffnung zu spielen. Wäre doch sowohl lustig als auch funktional. Wenn also jemand die Kolumne als Call for Start-up Action liest und ein Crowdfunding-Projekt dabei herauskommt, bitte Bescheid sagen. Ich trage dann gerne was zur Finanzierung bei und freue mich, als eine der ersten mit einem sprechenden Konferenz-Badge unterwegs zu sein.

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Prof. Dr. Andrea Back

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