Newsblog

Amazon Go - Keine Kassen, keine Schlangen beim Einkaufen

Dienstag, 13. Dezember 2016
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Amazon Go, der jüngste Zuwachs von Amazon, startet in Seattle die ersten Einkaufsläden ohne Kassen. In Gedanken haben viele dieses Szenario schon einmal durchgespielt. "Wie wäre es, wenn man beim Einkaufen alle Dinge in die Tüte legen kann und dann einfach aus dem Laden gehen kann, ohne an der Kasse anzustehen?" Die Lösung von Amazon Go kann als Game Changer diesbezüglich angesehen werden. Die Kunden müssen sich am Eingang auf der kostenlosen Amazon Go App registrieren, einkaufen und den Laden verlassen. Das Gekaufte wird vom Amazon Konto direkt abgebucht und falls ein Artikel ins Regal zurückgelegt wird, wird dies auch registriert.

 

Dies alles geschieht durch Sensoren, Gesichts- und Bildererkennung und intelligente Systeme. Amazon gibt hier leider keine weiteren Details zur genutzten Technologie; dies wäre jedoch gerade der interessante Punkt, welcher auch in weiteren Branchen nützlich sein könnte. Auch stellt sich wiederum die Frage, wie transparent die Kunden dadurch gemacht werden. Höchste Zeit wird es, die Gesetze und Grundlagen für Datenschutz, Datensicherheit und die Kontrolle über die Daten auch bei uns zu definieren. 

 

Bildquelle: Pixabay

Es weihnachtet - 12 Apps für Weihnachten

Dienstag, 13. Dezember 2016
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Auch wir sind schon in Weihnachtsstimmung, daher soll auch ein weihnachtlicher Post nicht fehlen. Ganz nach dem Motto: An app a day keeps the stress away - und das wünscht man sich vor allem für die Vorweihnachtszeit. Das Learning, Teaching & Technology Centre des Dublin Institute of Technology gibt seit drei Jahren nun jeden Dezember einen Online Kurs, um den Bildungsbereich auf mobile Technologien & Apps zu sensibilisieren. Dabei werden 12 Apps nicht nur vorgestellt, sondern auch nach dem SAMR Model auf die Integrationsfähigkeit der Apps in den Lehralltag geprüft (in Form von Case Studies).  

Obwohl der Kurs schon gestartet ist, kann man sich immer noch gratis registrieren und man erhält das Passwort für die Case Studies per Email zugesandt. Fröhliche Weihnachten!

 

Bildquelle: Public Domain Pictures & Noun Project

Beitrag in der Festschrift: Digital - Wirtschaft, Gesellschaft, Chancen, Risiken

Montag, 12. Dezember 2016
von Sabine Berghaus in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

 

Die MetallZug AG hat mit der Publikation "Digital - Wirtschaft, Gesellschaft, Chancen, Risiken" eine Sammlung von Beiträgen qualifizierter Autoren zu unterschiedlichen Aspekten der Digitalisierung herausgegeben. Auch Prof. Dr. Andrea Back und Sabine Berghaus sind mit einem Artikel zum Thema "Digitale Transformation von Unternehmen: Anwendung eines Reifegradmodells" vertreten. Die Beitragssammlung ist dem Verwaltungsratspräsidenten der Metall Zug AG, Heinz M. Buhofer, zum 60. Geburtstag gewidmet.

Unsere Linktipps im Dezember

Montag, 12. Dezember 2016
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Schrauben aus Licht für das Internet von übermorgen

Datenübertragung mit gedrehtem Licht - noch schneller, noch mehr Daten.

 

Die Zukunftsbank ist digital und physisch zugleich

Mit völlig neuen Konzepten soll die Bank dennoch engen Kontakt zu ihren Kunden behalten, obwohl viele Banken ihr Zweigstellennetz schrumpfen lassen.

 

Das Manifest für die digitale Zukunft der Schweiz

Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft haben skizziert, wie die Schweiz digital führend werden soll. In den acht Punkten werden alle Bereiche des Lebens gefordert.

Kolumne: Augmented Reality am Frühstückstisch - ganz ohne Computertechnik

Dienstag, 15. November 2016
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 2 Kommentare

Einmal abgesehen von Pokemon Go: Beginnt sich Virtual Reality in unserem Alltag zu etablieren oder kommt es mir nur so vor? Meine Erlebnisse in den letzten Wochen sprechen dafür.

 
Am Flughafen Zürich stand unter den Wartenden in der Abflughalle ein Herr mit Virtual-Reality-Brille. Er fuchtelte mit seinen Armen in der Luft herum und drückte von uns nicht zu sehende Bedienelemente. Ich machte mir Sorgen, dass er herumlaufen und in für ihn nicht ersichtliche Hindernisse prallen könnte. Er trug nämlich nicht die Mixed-Reality HoloLens Brille, bei der die reale Umgebung als Bühne für die virtuellen Einblendungen sichtbar bleibt.


In der Bahnhofshalle von Zürich hatte ich dann die Gelegenheit, selbst eine Gear-VR-Brille überzuziehen. Dort war ein Demostand für die Virtual Reality App von Ikea aufgebaut, mit der man durch eine Küche und weitere Zimmer laufen und Gegenstände bewegen kann. Obwohl der Standbetreuer auf mich aufpasste, war meine grösste Sorge, mir an den physisch vorhandenen Realitäten die Nase anzuschlagen, oder dass sich jemand die nun von meiner Wahrnehmung ausgeblendete Handtasche schnappen würde. Dieses Eintauchen in eine künstliche Welt, das muss man wirklich einmal erleben. Faszinierend wie schnell und vollständig man sich woandershin transportiert fühlt. Dabei wirkt die computergenerierte Welt doch künstlich – die Farben und insbesondere das Weiss sind so hell und strahlend, dass ich dachte, so muss es wohl sein, wenn man diese Lichttunnelwahrnehmung hat, von denen Leute mit Nahtoderfahrungen berichten. Ich jedenfalls habe die Gear schnell wieder abgenommen.


Das VR-Thema ging mir aber nicht mehr aus dem Kopf. Neulich, am Frühstückstisch, erinnerte ich mich wieder an das Improved Reality Kunstprojekt „The Artvertiser“. Wenn man seine Umgebung durch eine digitale Brille betrachtet, wird auf bestimmte Flächen Kunst – oder auch Werbung – projiziert; Bilder, die in Realität gar nicht da sind. Das ist Augmented Reality. Auf die Art, kam ich ins Fantasieren, könnte ich meine Porzellantasse mit wechselnden Mustern dekorieren. Ganz nett!


Aber was sich wirklich vor meinem inneren Auge abspielte, waren all die mit dem Kauf der Tasse verknüpften Erinnerungen. Wie ich sie auf Reisen im Schaufenster entdeckt und es trotz knapper Zeit geschafft hatte, am nächsten Tag hinzugehen. Wie ich höllisch aufpassen musste, dass die Verkäuferin – offensichtlich ganz neu im Laden – die richtigen Farben einpackte. Im Ohr noch der erstaunte Tonfall des Zöllners, der vor mir gerade zwei iPhone-Käufern die Ausfuhrbestätigung erteilt hatte: Porzellantassen??!? murmelte er vor sich hin, als ob ich „pulverisiertes Stroh-Make-up“ deklariert hätte. Wie die Verpackung schweren Herzens zurückbleiben musste, da sie einfach nicht mit ins Handgepäck passte. Und so weiter.


Da wurde mir klar: Augmented Reality bietet unser Gehirn schon lange, ganz ohne Computertechnik, zumindest wenn man nicht nur Online Shoppen geht.

 

Bildquelle: https://s1.tagesspiegel.de/kpm-berlin-fruhstuckstasse-blanko.html

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

Newsletter

 

Erscheinungsweise: monatlich, bis auf Januar, Juli und August (neunmal im Jahr)

 

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular für unseren Newsletter.

 

Hier gelangen Sie zu den Mediadaten des Newsletters mit Anzeigenpreisen.

Social Media

 

Publikationen