Newsblog

Dritte Durchführung gestartet: Digital Maturity & Transformation Studie

Donnerstag, 10. November 2016
von Sabine Berghaus in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

 

 

Ab sofort können Sie wieder bis zum 30. Januar an unserer Online-Befragung "Digital Maturity Check" teilnehmen. Im letzten Jahr zeigten die Ergebnisse dieser Studie, dass die digitale Transformation verstärkt in den Aufmerksamkeitsfokus der Geschäftsleitung gerückt ist und dass Unternehmen mit einem hohen digitalen Reifegrad ihren wirtschaftlichen Erfolg deutlich besser beurteilen als Unternehmen mit einer niedrigeren digitalen Reife. Wir sind daher sehr gespannt auf die Ergebnisse der aktualisierten Umfrage.

 

 

Der Digital Maturity Check wurde am Lehrstuhl von Prof. Dr. Andrea Back (Universität St.Gallen) gemeinsam mit der Strategieberatung Crosswalk AG und im engen Austausch mit Experten aus der Praxis entwickelt und bestimmt den digitalen Reifegrad eines Unternehmens anhand eines Kriterienkatalogs mit 64 Fragen. Als Basis für die Umfrage dienen die neun Dimensionen des Digital Maturity Model.

 

Teilnehmer erhalten nach dem Ausfüllen eine Übersicht ihrer Antworten sowie im April 2017 ihre individuellen Reifegradergebnisse im Vergleich zu ihren Wettbewerbern. Die Ergebnisse dienen zur Standortbestimmung in der digitalen Welt und erlauben es, Wahrnehmungsdifferenzen im Unternehmen aufzudecken. Mehr zur Umfrage und zum Digital Maturity Model erfahren Sie unter www.digital-maturity.ch

 

Die Teilnahme an der Befragung ist zudem der erste Schritt für den Unternehmenspreis "Swiss Digital Transformation Award", der wieder im Rahmen der beliebten Best of Swiss Web Award-Night am 06. April 2017 verliehen wird. Wir laden Sie ein, Ihr Unternehmen unter www.digitaltransformationaward.ch dafür anzumelden.

Unsere Linktipps im November

Donnerstag, 10. November 2016
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Ein Himmel voller Drohnen

Bald werden in der Schweiz die ersten Drohnen vom Spin-off der ETH “Wingtra”, welches erst dieses Jahr gegründet wurde, produziert. Das Unternehmen produziert Drohnen für den zivilen Gebrauch, vor allem sehen sie einen Use Case für Bauern. 

 

How a Nation of Tech Copycats Transformed into a Hub for Innovation

Entrepreneurs erobern China: Vor rund 10 Jahren gab es in China kaum grosse Innovationen im Technologiebereich. Jetzt aber, scheint es Auftrieb zu geben - sogar die Regierung investiert in Start-ups.

 

Defining our Relationship with Early AI

Wie menschlich wollen wir Artificial Intelligence (AI) werden lassen? Dieser Artikel gibt einen groben Abriss über die verschiedenen Formen von AI und mögliche Konsequenzen für die Gesellschaft. 

Kolumne: Ärgernis Konferenz-Badges – Call for Start-up Action

Freitag, 14. Oktober 2016
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 1 Kommentar

 

Die Szene kennen wir alle: Eintreffen am Konferenzort und das Namensschild entgegen nehmen. Finden Sie dieses Ding eigentlich gut  so wie es ist?

Ich nicht. Es ist in mehrfacher Hinsicht nicht perfekt. Die häufigste Ausprägung ist die mit dem Band zum Umhängen, d.h. kein Clip und keine Nadel, die im Stoff Spuren hinterlassen würden. Diese Lösung funktioniert für jeden, aber sieht es auch stylisch aus? Wohl nicht. Für mich fühlt sich das Schild am Bande eher wie ein Babylatz an oder als würde man für ein erkennungsdienstliches Straftäterfoto parat gemacht. Nun sind Erscheinungsbild und Gefühle ja nicht so wichtig – das Namensschild soll hauptsächlich praktisch sein. Aber ist es das?

Der Hauptzweck ist, dass man die Leute mit Namen ansprechen kann, insbesondere solche die man kennt, wo einem aber leider gerade der Name entfallen ist. Nur verhält es sich mit diesen Namensschildern wie mit dem Butterbrot, das immer auf die beschmierte Seite fällt. Es hat sich bestimmt verkehrt herum gedreht, so dass man es nicht lesen kann. Selbst wenn es sichtbar und die Schrift gross genug zum Lesen ist, starrt man nicht unbefangen in Richtung Bauch, wo doch Augenkontakt angesagt wäre. Dann irritiert mich noch etwas. Es gehört vielerorts zum guten – amerikanisierten – Ton, dass auf dem Namensschild nur der blanke Name ohne Titel und Stellenbezeichnung steht. Das hat sicher sein Gutes, aber eigentlich will doch jeder wissen, mit wem man ins Gespräch kommt. Wirkt das heutzutage nicht unnatürlich bemüht, wo man in den Xing- oder Linkedin-Profilen ohnehin all das erfährt?

 

Wie kommt man nun vom Problem zur Lösung?

Bei meinen Konferenzbesuchen in letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass es immer einen Vortrag von jungen Leuten aus der Startup-Szene gibt. Deren Spirit soll überspringen. „Hack“ – lautet die Devise. Alles Etablierte ist gnadenlos in Frage zu stellen. Keine Idee ist zu verrückt, um nicht mindestens mal anzufangen mit dem Herumexperimentieren. Da wo sich ein Alltagsärgernis findet, wo etwas umständlich ist, das die Leute nervt, bieten sich beste Gelegenheiten zur Weltverbesserung. Wie man an diesen Tagungen sieht, hängen sich auch die Zukunftsforscher, die Innovationsgurus, Hacker und Maker alle klaglos diese Namensschilder um. Warum werden sie nicht Gegenstand ihrer kreativen Zerstörungsenergie? Was würde Ihnen denn dazu einfallen? Lassen Sie mich schon mal mit dem Design Thinking beginnen. Könnte nicht jeder sein Smartphone nehmen und es auf die Schulter setzen? Das hat man schon bei Hexen gesehen, die mit ihrer schwarzen Katze unterwegs sind. Schauen Sie sich mal die Google Cardboard an. Das ist eine Halterung fürs Smartphone, mit der es sich zur  Virtual-Reality-Brille umfunktionieren lässt. Etwas in dieser Art müsste sich doch auch als Aufsatz für die Schulter gestalten lassen. Ich stelle mir diese Halterung allerdings nicht so pappkartonig vor – dekorativer wäre es, wenn sie wie ein Papagei aussähe. Das digitale Namensschild liesse sich frei gestalten und es könnte mit einer Chatbot-App sogar selber plappern, um z.B. den Eisbrecher für die Smalltalk-Eröffnung zu spielen. Wäre doch sowohl lustig als auch funktional. Wenn also jemand die Kolumne als Call for Start-up Action liest und ein Crowdfunding-Projekt dabei herauskommt, bitte Bescheid sagen. Ich trage dann gerne was zur Finanzierung bei und freue mich, als eine der ersten mit einem sprechenden Konferenz-Badge unterwegs zu sein.

Einen guten Riecher für Ideen entwickeln

Donnerstag, 13. Oktober 2016
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

Für das englische Wort Serendipity gibt es keine eindeutige deutsche Entsprechung, am ehesten lässt es sich mit dem Ausdruck "glückliche Fügung" aber auch mit "Spürsinn" übersetzen. Letzteres zeigt - vielleicht steckt hinter der glücklichen Fügung weniger Zufall. Pagan Kennedy stellt in seinem Artikel in der New York Times die Frage, wie man diesen Spürsinn kultivieren und schärfen kann, um innovativ zu sein.

 

Der Artikel enthält Erkenntnisse, wie man im eigenen Arbeitsalltag die Chance für innovative Ideen steigert: Wer strikt seine To-Do-Listen abarbeitet, verliert beispielsweise den Blick für neue Gelegenheiten. Eine Studie zeigte, dass sogenannte "super-encounterers" sich in ihrem Arbeitsalltag Zeit einräumten, um sich mit anderen Themen ausserhalb des eigenen Arbeitsumfeldes zu beschäftigen und so nicht nur Ideen für sich selbst, sondern auch für Freunde und Kollegen entwickelten.

 

Doktorandin Barbara Josef empfiehlt diesen Artikel mit der Überlegung, wer am Arbeitsplatz die Rolle übernehmen kann, diese glücklichen Fügungen zu ermöglichen. Denken wir an Coworking Spaces, kann dies beispielsweise der Community Manager sein, der verschiedene Arbeiter miteinander bekanntmacht und so Gesprächsanlässe und Raum für neue Ideen schafft.

 

Artikelbild Serendipity von Daisy Harper, CC BY-NC 2.0

Edu-Room - Ein Projekt zwischen der Universität St.Gallen und Gastro St.Gallen

Mittwoch, 12. Oktober 2016
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

St.Galler Beizen werden digital. An unserer Universität gibt es zwar reichlich Arbeitsplätze und Gruppenräume für Studierende, jedoch reichen diese nicht mehr aus. Gleichzeitig verfügen St.Galler Beizen am Morgen über freie Kapazität und würden sich über neue "Stammgäste" freuen. Das Projekt "Edu-Room" entstand im Rahmen eines Austausches zwischen dem Vorstand von Gastro St.Gallen und der Universitätsleitung der Universität St.Gallen. Es soll den Studierenden jeweils vormittags einen Lernplatz für individuelles Arbeiten und Gruppenarbeiten mit WLAN bieten und im Gegenzug versorgen die beiden Restaurants "Zum Goldenen Leuen" und der "Bierfalken" die Studierenden mit Getränken gegen Entgelt. Eine Win-Win-Situation, sozusagen.

 

Bildrechte: http://vegansparkles.com/wp-content/uploads/2013/11/MacbookAir-Desk-Mockup2.jpg

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

Newsletter

 

Erscheinungsweise: monatlich, bis auf Juli, August und Januar (neunmal im Jahr)

 

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular für unseren Newsletter.

 

Hier gelangen Sie zu den Mediadaten des Newsletters mit Anzeigenpreisen.

Social Media

 

Publikationen