Newsblog

TED Ed – Lektionen aus Youtube und TED

Montag, 10. Februar 2014
von Andrea Back in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

Artikelbild "Rocket Talk" von User Steve Jurvetson, lizenziert unter CC BY 2.0

 

Youtube Videos sind nicht nur Unterhaltung, sondern auch Anleitung für alltägliche Fragestellungen: Wie binde ich eine Krawatte? 3.390 Treffer. Wie bereite ich die perfekte Lasagne zu? 5.660 Treffer. Wie erstelle ich ein Blog? Über 650.000 Videoanleitungen zeigen einem, wie man es mit verschiedenen Plattformen am besten anstellt.

 

Auch die TED Konferenz (Technology, Entertainment, Design) stellt seit Jahren die Videos der Konferenzbeiträge kostenlos zur Verfügung. Die Vorträge sind maximal 18 Minuten lang und daher leicht zu konsumieren. Die Themen reichen von Naturwissenschaften und Technologie bis hin zu Psychologie und Design.

 

TED Ed bietet schon seit Frühjahr 2012 allen Nutzern die Möglichkeit, das Wissen, das in Youtube und TED steckt, für eigene Unterrichtseinheiten zu nutzen. Dabei kann jeder sowohl als Produzent als auch als Konsument auftreten.

Eine eigene Lektion zu erstellen, ist recht einfach: Man sucht das gewünschte Video und ergänzt eine Einleitung dazu. Ausserdem kann man zusätzliche Ressourcen verlinken, Multiple-Choice-Fragen stellen und eine Diskussion moderieren.

 

Jeder hat Zugang zum gesamten Pool an Wissen. Serien stellen eine ganze Reihe von Lektionen zu einem bestimmten Thema zusammen. So hat man die Wahl, was und in welcher Tiefe man studieren möchte. Beispielsweise lernt man während der Zugfahrt nach Hause auf dem iPhone, warum Glas durchsichtig ist oder man arbeitet sich an einem Wochenende in die Mathematik im Alltag ein.

 

Um die Videos noch besser im tatsächlichen Unterricht in Schule oder Universität nutzbar zu machen, gibt es auf dem TED Ed Youtube Kanal ausgewählte und noch einmal gekürzte Videos von ca. drei bis vier Minuten. Häufig zeigen diese Videos eher Animationen als einen einzelnen Vortragenden, so dass sie leicht in eine Unterrichtseinheit eingebunden werden können.

 

(Artikelbild "Rocket Talk" von Steve Jurvetson, lizenziert unter CC BY 2.0)

Unsere Linktipps im Februar

Sonntag, 9. Februar 2014
von Andrea Back in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Digital Lifestyle Tracker - Inspiration von der CES in Las Vegas

Dienstag, 4. Februar 2014
von Andrea Back in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Im Januar fand in Las Vegas die alljährliche Consumer Electronics Show, kurz CES, statt. Hier präsentieren Anbieter der Unterhaltungselektronik die neuesten Produktentwicklungen der Öffentlichkeit. Die CES ist für alle Tech-Fans die Inspirationsquelle für neue Gadgets. Wer sich einen Überblick über die spannendsten Geräte verschaffen möchte, für den hat Engadget eine Liste der vielversprechendsten Innovationen veröffentlicht.

 

Bild "Sony Smartband" von User Rob Pegoraro, lizenziert unter CC BY-NC-SA 2.0

 

Was uns besonders aufgefallen ist – unter den präsentierten Geräten befinden sich viele „Digitale Lifestyle Tracker“. Armbänder, wie Nike+  Fuelband oder Fitbit Flex, die alle Bewegungen tracken und eine Übersicht über die tägliche Bewegung sowie den Kalorienverbrauch geben, sind mittlerweile weit verbreitet. Neu hinzugekommen ist der Ansatz, dass einerseits der Nutzer dabei unterstützt werden soll, sein Verhalten auf Basis der rückgemeldeten Daten zu verändern und andererseits, dass weitere Aspekte, wie Kommunikationsdaten oder Social Media eingebunden werden. Das Tracking-Armband gewinnt weitere Funktionen hinzu und entwickelt sich vom Armband hin zur Smartwatch.

 

Beispielsweise wurde auf der CES 2014 das Razer Nabu angekündigt. Es ist nicht nur Bewegungszähler, sondern verfügt über ein kleines Display, in dem es Benachrichtigungen über Anrufe oder SMS anzeigt. Über einfache Gesten kann das Razer Nabu bedient werden. So verspricht es, den Nutzer unaufdringlich auf dem Laufenden zu halten, ohne zu stören, wenn man z.B. Zeit mit seiner Familie verbringen möchte. Ausserdem kann der Nutzer mit dem Razer Nabu Daten von Armband zu Armband austauschen – also die Kontaktdaten direkt beim Händeschütteln übertragen.

 

 

Das Video zeigt, dass in Zukunft das Armband viele Funktionen übernimmt, die sich heute auf dem Smartphone befinden. Einerseits ist der Blick auf das Handgelenk unauffälliger, als beim Essen das Smartphone hervorzukramen. Andererseits wird hier ein Bild gezeichnet, dass das „Tracking Prinzip“ von körperlichen Aktivitäten auch auf andere Bereiche ausgedehnt wird.

 

Die gesammelten Daten sollen den Nutzer anregen, seine „schlechten“ Gewohnheiten zu ändern und sich Ziele zu setzen. Diese können dann, über Plattformen wie dacadoo ausgewertet werden. Dacadoo sammelt Daten von verschiedenen Geräten und berechnet daraus den persönlichen „Health Score“ für jeden Nutzer. Angefangen von Daten über sportliche Aktivitäten bis hin zu Ernährung und Schlaf können alle Daten automatisch oder manuell erfasst werden. Über Gamification Mechnismen versucht dacadoo, die Nutzer anzuregen, aktiv zu werden und sie zu einem gesünderen Lebensstil zu motivieren.

 

 

Eine solche Plattform macht nur Sinn, wenn diese tatsächlich mit automatisch getrackten Daten befüllt wird. Über kurz oder lang wird niemand gerne ein Protokoll über die tägliche Bewegung, Kalorienzufuhr oder Schlaf führen.

Aktuell werden Health-Tracker fast ausschliesslich von Sportlern verwendet, die damit konkrete Trainingsziele verfolgen. Es bleibt abzuwarten, inwiefern diese Geräte tatsächlich auch von der breiten Masse als „Lifestyle“ Tracker akzeptiert werden. Dazu müssen sie den Nutzern einen konkreten Mehrwert bieten, der so gross ist, dass Nutzer bereitwillig für gewisse Daten Transparenz einräumen.

Mobile Payment - Nur ein Hype?

Montag, 3. Februar 2014
von Andrea Back in der Kategorie Mobile Business | 1 Kommentar

Deutliche Worte spricht dieser offene Brief von Maik Klotz, der in der t3n veröffentlicht wurde.

 

Mobile Payment ist laut dem Artikel – jedenfalls in Form der aktuell existierenden Lösungen – zum Scheitern verurteilt. Maik Klotz führt ein klares Beispiel dafür an: Wenn man sich den tatsächlichen Bezahlvorgang in der Praxis anschaut, vom Hervorkramen des Smartphones, über die Eingabe der PIN, bis zum Starten der App und zum Bezahlen, merkt man, dass keine Vorteile gegenüber der Kartenzahlung für den Nutzer gegeben sind. Akzeptiert werden wird Mobile Payment nur, wenn die Lösung einfach und innovativ ist und keine neuen Probleme schafft.

 

Der offene Brief spricht eine klare Sprache und fordert die Anbieter mobiler Bezahlverfahren zum Handeln auf. Aktuell erhält das Thema durch Einführung von BLE Beacons (Bluetooth Low Energy) wieder neues Momentum. Die Diskussion wird aber vor allem auf technologischer Ebene geführt und dreht sich darum, ob Beacons in naher Zukunft NFC ablösen oder sich beide Technologien parallel platzieren. Mobile Zeitgeist zitiert eine gute Infografik, die beide Technologien gegenüberstellt.

 

Ob neue Technologien sich aber tatsächlich durchsetzen und von den Nutzern angenommen werden wird, hängt von vielen weiteren Faktoren ab. Einfachheit, Mehrwert, Usability und Verbreitung der Technologie sind einige davon. In einer Studie hat unser Lehrstuhl im Jahr 2012 die Barrieren untersucht, die bei der Adoption von kontaktlosen Bezahlmethoden in der Schweiz auftreten. Die Studie ist hier auf Slideshare abrufbar:

 

 

Wie erreiche ich meine Leser? Inhalte optimal gestalten

Sonntag, 2. Februar 2014
von Andrea Back in der Kategorie Enterprise 2.0 | 0 Kommentare

ClearBox Consulting, gibt über Slideshare Tipps, wie jeder seinen Intranet Content verbessern kann und zeigt viele Beispiele für „Best“ und „Worst Practices“:


 

 

Die Botschaft ist schnell zusammengefasst – Content First. Die Qualität und Aussagekraft des Inhalts ist am wichtigsten und dabei sollte man immer den Empfänger der Botschaft  im Blick haben. Beispielsweise werden Bilder nicht nur als Schmuckbilder eingesetzt, sondern nur wenn sie eine klare Aussagekraft haben und eine Botschaft vermitteln. Längere Artikel werden am besten so gestaltet, dass man sie schnell nach den wichtigsten Informationen abscannen kann. Und die Headline kommuniziert ganz klar, was der Nutzer im nachfolgenden Text findet und am besten auch warum man das eigentlich lesen soll.

 

Eigentlich sind es altbekannte Weisheiten, aber es tut gut, sich ab und zu auch scheinbar naheliegende Hinweise wieder ins Gedächtnis zu rufen. Die genannten Tipps gelten daher nicht nur für Intranets, sondern lassen sich auf sämtliche Websites, Newsletter oder Blogs übertragen.

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

Newsletter

 

Erscheinungsweise: monatlich, bis auf Januar, Juli und August (neunmal im Jahr)

 

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular für unseren Newsletter.

 

Hier gelangen Sie zu den Mediadaten des Newsletters mit Anzeigenpreisen.

Social Media

 

Publikationen