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Unsere Linktips im März

Freitag, 10. März 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Touchscreens, überall Touchscreens

Trends wie IoT und Augmented Reality sind nicht alleinstehend - zusammen mit einer neuen Beamertechnologie (interaktive Projektoren) können sie eine noch viel grössere Bandbreite an möglichen Use Cases bringen. Jochen Siegle geht in der NZZ auf die Zukunft der Beamer ein.

 

Wann kommen die ersten fliegenden Autos?

Erwarten wir das nicht schon, seit wir Jules Vernes "in 80 Tagen um die Welt" gelesen haben? Immerhin hat Airbus jetzt einen Plan, in 7 Jahren soll es so weit sein. Ein Artikel in Digital Trends dazu hier

 

Design in Tech Report 2017

Der diesjährige Design in Tech Report ist nun veröffentlicht, in Video-, Audio- und Schriftformat. Der Report zeigt neue Patterns für Kreativität und Geschäftsmodelle. 

Kolumne: Konferenzticker - mit Nichtgetwittertem

Mittwoch, 15. Februar 2017
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 0 Kommentare

Heute endet meine vor einem Jahr begonnene Aufgabe als Social Media Chair der Wirtschaftsinformatik-Tagung #wi2017. Drei Beobachtungen von drei Tagen Konferenz in St.Gallen haben nicht in einen 140-Zeichen-Tweet @wi_2017 gepasst. Sie finden sich deshalb hier in der Kolumne.

 

1. Tag - Eröffnung. Fast 800 Teilnehmende werden es am Ende sein. Davon sind erstaunlich viele schon zur Eröffnung da. Mein Blick schweift umher und für einen Moment blitzt der Gedanke auf: Ob das eine Versammlung der „Grauen Herren“ aus Michael Endes Buch wird? Die Szene ist nämlich von Schwarz, Grau und Dunkelblau bestimmt, obwohl mit Studierenden und Doktoranden so viele junge Leute dabei sind. Aber die fröhlichen Gesichter und die aufgeweckte Stimmung wischen diesen Eindruck weg. Trotzdem, am nächsten Tag vorm Kleiderschrank greife ich entschlossen zur strahlend roten Bluse. 

2. Tag – Zusammenfassung des Vortages: Wenn Wirtschaftsinformatiker eine Konferenz veranstalten, dann werden digitaltechnisch alle Register gezogen. Während die Papiermenge auf nahezu null reduziert war, fällt die Menge von Bit&Bytes für Bildmaterial geradezu gigantisch aus. Zudem werden sich TV-Professionals, wenn sie sich auf dem Youtube Kanal mit der Konferenzdokumentation umschauen, erstaunt die Augen reiben, was das Amateur- Mediateam da geleistet hat. Das designierte Filmteam nutzte Top-Tech-Videoausrüstung; die Konferenzbesucher Alltagstech-Kameras. Einer hat sein Smartphone auch zum Filmen und Video-Twittern eingesetzt, z.B. hat er die Keynote des SAP-CEO Thomas Saueressig festgehalten:

Das geht mit periscope.tv, auch für mich eine Neuentdeckung – Danke! Diesem Lighthouse User.

Nun, in welche dieser Videos habe ich während der Konferenztage reingeschaut? In diese „Enduser-generated low-tech“-Videos habe ich genauso oft reingesehen wie in die aufwendigen Hochglanz-Videos. Ist doch bemerkenswertes Nutzerverhalten: Die Autoritätsdistanz zwischen dem Perfekten und dem, was sich aus dem Handgelenk machen lässt, scheint es in dem Kontext nicht zu geben, sprich auch mit wenig Mitteln ist Nützliches machbar. 

 

2. und 3. Tag: Vollbetrieb. Obwohl die Teilnehmenden fleissig gepostet und so das Online-Gespräch übernommen haben, wollte ich als Social Media Chair auch weiter rege beitragen. Aber während der Veranstaltung zuhören, schauen, netzwerken und gleichzeitig darüber twittern - geht denn das? Ich zumindest beherrsche dieses Multitasking nicht. Ähnlich einer Biopause musste ich austreten (mental jedenfalls), während ich einen Beitrag verfasste. Die Tweets erschienen dann vor den Räumen auf grossen Infobildschirmen - auch deren Gestaltung eine technische Top-Leistung. Ein Screen war wie vier Screens, davon drei mit bewegten Inhalten: Video-Fenster, Tweet-Stream und aktuelles Programm.

 

 

Diese Bewegung zieht unweigerlich die Aufmerksamkeit auf sich, und so hatte ich noch eine weitere mentale Biopause. Natürlich ist so ein Infoscreen nützlich, das zeigten die vielen, die davor stehen blieben. Aber es zeigt auch, wie unsere Wahrnehmung mit immer mehr Informationen in Beschlag genommen wird. Ein sehenswertes Extremszenario, wohin das führen kann, veranschaulicht der Künstler Matsuda im Kurzfilm „Hyperreality“. Da wohl kein User das so will, bin ich beruhigt: Wir werden noch lange Konferenzen mit Menschen zum Anfassen und unverstellt in die Augen schauen haben. Super schön war die Tagung – gerade auch das Nicht-Digitale. 

Erfahrungsbericht Social Media an der #wi2017 an der Universität St. Gallen (HSG)

Dienstag, 14. Februar 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

 

Vom 12.-15. Februar 2017 fand die Internationale Tagung Wirtschaftsinformatik (WI 2017) erstmals an der Universität St.Gallen (HSG) statt. Gastgeber war unser Institut - der Lehrstuhl von Prof. Dr. Andrea Back übernahm das Social Media. Für uns hiess das, uns noch mehr als ein "normaler" Nutzer mit Facebook und Twitter vertraut zu machen, Videos zu schneiden, kreative Posts zu überlegen und natürlich dem Account ein Gesicht zu geben. 

 

Während den Vorbereitungen zur #wi2017 (leider denke ich gerade nur noch in Häshtägs) haben wir erst realisiert, wie wichtig es ist, dem Account @wi_2017 (meine zwei neuen Lieblings-Tastenkombinationen @#@#) ein Gesicht zu geben. Als Einzelperson passiert dies ja von alleine, aber wenn man plötzlich im Sinne einer gesamten Konferenz twittert und postet, dann ist es umso wichtiger, der Konferenz Emotionen und Charisma zu verleihen - sonst könnte dieser Job schon heute ein Roboter übernehmen, oder? 

 

So machten wir in unseren Posts nicht nur auf das abwechslungsreiche Programm und die spannenden Sessions in 14 verschiedenen Tracks aufmerksam, sondern gaben auch Inputs zu unseren Lieblingsorten in St.Gallen, filmten den Weg vom Bahnhof St.Gallen zum Tagungsgelände an der Uni, ausgestattet mit Go-Pro und Drohne und probten unsere Rekorde im Luft-Anhalten bei einer #MannequinChallenge.

 

Während der #wi2017 war der Twitter-Feed stehts sehr gut gefüllt - vor allem bei den spannenden Keynote Sessions wurde fleissig getwittert und das Essen schien auch zu schmecken, ganz nach dem Motto: Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte (deshalb hat es in Twitter ja auch nur 140 Zeichen...). Die #social events schlussendlich schienen mitunter ein Highlight der diesjährigen Wirtschaftsinformatik-Konferenz zu sein und dies alles vor unserer Haustüre in St.Gallen. 

 

Falls Sie dabei waren, wie hat es Ihnen gefallen? Für alle gibt es hier auf unserem Youtube Channel ein paar Eindrücke und Erinnerungen an die #wi2017. 

 

 

Bildquelle: Wikimedia

Mobile Apps im Gesundheitsbereich

Dienstag, 14. Februar 2017
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare
 
Von der Quantified Self App, die es einem erlaubt, verschiedenste personenbezogene Werte wie Bewegung, Ernährung oder Schmerzen nachzuverfolgen, bis hin zur App für die Kommunikation zwischen Arzt und Patient, die bei der Diagnose unterstützt - Mobile Apps spielen auch im Healthcare Bereich eine wichtige Rolle. 
 
Dieser Artikel, der im vergangenen Herbst im Magazin brand eins erschien, gibt einen hervorragenden und informativen Überblick über die verschiedenen Arten von Apps, die im Gesundheitswesen existieren und stellt auch die Probleme und Herausforderungen dar. Inwiefern müssen beispielsweise Apps, die in der Diagnose einsetzt werden, als Medizinprodukte gekennzeichnet werden und welche Regelungen gelten dafür? 
 
Dabei sind Mobile Apps nur ein Baustein in einem Gefüge aus digitalen Lösungen, aber auch der regulären Arztbehandlung. Ein Beispiel dafür - den Reflux Tracker als mobile Unterstützung - haben wir im vergangenen Jahr mit dem Mobile Business Best Practice Award ausgezeichnet. Auch die Studie "CHARISMHA" der Medizinischen Hochschule Hannover bestätigt, dass Apps beispielsweise einen einfachen Zugang zu gesundheitsfördernden Massnahmen bieten und so zur Versorgungsqualität beitragen können. 
 
 

Digitalisierung in der Schule - woran hapert es?

Dienstag, 14. Februar 2017
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

Der Einsatz von digitalen Medien in der Schule ist häufig Alltag. Sind die Schüler längst mit Smartphones ständig digital unterwegs, ist dies bei den Lehrern nicht immer der Fall. Daher sind einige Lehrer unsicher in der Verwendung, gerade wenn technische Probleme auftreten oder wenn sie davon ausgehen, dass die Schüler sich in bestimmten Anwendungen oder Medien besser auskennen als sie selbst. Dieser Artikel der FAZ zeigt einige Unsicherheiten von Lehrkräften in diesem Bereich auf
 
Die Studie "Digitale Schule - vernetztes Lernen" von BITKOM zeigt, dass die meisten Lehrer digitalen Medien gegenüber aufgeschlossen sind. Viele Lehrer, aber auch die Schüler, sind allerdings mit der IT-Ausstattung in Schulen unzufrieden. 
 
Eine andere aktuelle Studie ist die Sonderstudie "Schule Digital" der Initiative D21, die Interviews mit Lehrkräften, Schülern und Lehrern heranzieht und bestätigt, dass die digitale Realität in der Schule noch nicht angekommen ist. Als wichtigster Grund wird hier ebenfalls die mangelnde IT-Infrastruktur genannt, allerdings stellen die Autoren auch Bedarf zum Ausbau der Digitalkompetenzen bei den Lehrkräften fest. 
 
Die gesamte Studie ist kostenlos unter diesem Link herunterladbar. 
 
Bildquelle: Pixabay CC0 Public Domain

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Prof. Dr. Andrea Back

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