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MOOCs: Ornament oder Fundament der Hochschulentwicklung

Montag, 10. März 2014
von Andrea Back in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Hier finden Sie die Slides zu meiner Präsentation „MOOCs Ornament oder Fundament der Hochschulentwicklung – 10 Thesen in 10 Minuten“.

Die Thesen dienten als Einleitung einer Podiumsdiskussion zu MOOCs oder POOCs - Ornament oder Fundament der Hochschulentwicklung. Die Tagung wurde vom MWK und von der LRK Baden-Württemberg ausgerichtet. Sie war gleichzeitig auch die Abschlussveranstaltung zum Förderprogramm Master Online Baden-Württemberg.

Zeitaufschrieb am Notebook-Arbeitsplatz mit Productivity-Score

Sonntag, 9. März 2014
von Andrea Back in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Seit einem Monat schaut mir ein Tool beim Arbeiten über die Schulter. RescueTime zeichnet akribisch auf, mit welchen Programmen ich meine Zeit am Computer und im Netz verbringe. Wie man sich das Ergebnis vorstellen kann, zeigt dieser Ausschnitt aus dem wöchentlichen Bericht. Diese Zahlen vor Augen sollen mir helfen, weniger Zeit mit unproduktiven Anwendungen zu verbringen. Meine Zielvorgaben, mich weniger als 2 Stunden pro Tag von Unproduktivem ablenken zu lassen und mehr als 2 Stunden pro Tag mit kreativen Anwendungen zu arbeiten, habe ich je einmal in diesen vier Wochen erreicht. Das ist ganz nett zu wissen, aber ob sich dadurch mein Verhalten ändert? Das traue ich eher dem E-Mail-Spezialbericht zu: 31 Stunden E-Mail und Voicechat in den letzten beiden Wochen, d.h. 36% meiner Notebook-Arbeitszeit, und das meist recht kontinuierlich über den Tag verteilt. Zu Recht fragt das System, ob meine Berufsbezeichnung "Professional E-Mailer" sei. Das sitzt. Ich lasse RescueTime also vorerst weiter installiert, in der Hoffnung auf Besserung.

 

Schneller Lesen mit „Spritzing“

Donnerstag, 6. März 2014
von Andrea Back in der Kategorie Mobile Business | 1 Kommentar

Das Bostoner Startup Spritz hat sich zum Ziel gesetzt, die Art wie Menschen lesen, zu verändern und vor allem zu beschleunigen. Während man traditionell beim Lesen den Text Wort für Wort sowie zeilen- und absatzweise durchgeht, wird beim „Spritzing“ ein Wort nach dem anderen, ausgerichtet an einer Achse, eingeblendet. Damit ist es möglich, deutlich schneller zu lesen, denn die meiste Zeit verbringen wir nicht mit der Verarbeitung von Inhalten, sondern mit der Augenbewegung von Wort zu Wort und von Zeile zu Zeile. Ein durchschnittlicher Leser kommt so auf ca. 220 Wörter pro Minute. Auf der Website von Spritz kann man das Spritzing in unterschiedlichen Sprachen und Geschwindigkeiten ausprobieren.

 

Der Selbstversuch zeigt dabei gleich – Spritzing ist schnell zu lernen und einen Text mit einer Geschwindigkeit von 500 Wörtern pro Minute zu erfassen, funktioniert auf Anhieb. Allerdings ist es bei der hohen Geschwindigkeit zunehmend schwierig zu blinzeln, da man kein Wort verpassen will. Eine Pause-Funktion gibt es leider noch nicht. So ertappt man sich, wie man mit weit aufgerissenen Augen vor dem Bildschirm sitzt und auf die Achse starrt. Für kurze Texte ist dies kein Problem, bei längeren Texten ist es allerdings sehr anstrengend.

Beim Spritzing ist es auch nicht möglich, einen Text passagenweise zu scannen und nur einzelne Absätze intensiver zu lesen, also z.B. nur den Abstract zu lesen und den Rest des Textes nur zu überfliegen, bis man zu einem Punkt kommt, den man intensiver lesen möchte. Diese Art der Texterfassung und des Überblicks ist mit Spritz nicht gegeben. Auch die Gestaltungsmöglichkeiten durch typographische Hervorhebungen fehlen komplett.

 

Die Stärke von Spritz zeigt sich aber, wenn man an Geräte mit sehr kleinen Displays denkt, beispielsweise Smartwatches oder Fitbands. Hier ist es aktuell nicht möglich, grössere Textmengen anzuzeigen oder im Netz zu surfen. Spritzing löst dieses Problem auf sehr vielversprechende Art und Weise. Eine Revolution des Lesens wird Spritz wohl nicht einleiten, aber eine spannende Lösung für bestimmte Geräte oder für spezielle Anwendungsfälle ist es allemal. Man darf also gespannt sein, welche Geräte zukünftig Spritz nutzen werden.

Kleine Innovation - grosse Wirkung

Mittwoch, 5. März 2014
von Andrea Back in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Artikelbild "iPhone Mobile Payment 100 Euro" von Monty Metzger, lizenziert unter CC BY-NC-ND 2.0

 

Martin Weigert von Netzwertig beschreibt in diesem Artikel, wie er bei Verlust seiner Kreditkarte die Geoblocking-Funktion nutzen konnte, um die Karte für bestimmte Regionen und Transaktionen zu sperren. Sehr gut nachvollziehbar ist die Beschreibung seiner Erleichterung – über das mobile Endgerät kann er sich selbst helfen und ist nicht auf Hotlines angewiesen. Kleine Innovationen wie das Sperren von Bankkartenarten über mobile Interfaces oder SMS-Bestätigungen von Abbuchungen machen Mobile Banking angenehmer und sicherer für die Benutzer.

Unsere Linktipps im März

Montag, 3. März 2014
von Andrea Back in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Conserve the sound

Keine Lese-, sondern ausnahmsweise eine Hörempfehlung: Die Plattform "Conserve the sound" konserviert aussterbende Geräusche. Für alle, die sich erinnern möchten, wie eine Wählscheibe oder ein Kassettenrecorder klingt.

 

Wie das Internet den Menschen verändert

Eine Zusammenfassung der Auswirkungen der Digitalisierung.

 

Das Armband der Neelie Kroes

Frank Schirrmacher schreibt in der FAZ über die gesellschaftlichen Folgen der Selbstquantifizierung.

 

Warum Online Lernen (noch) nicht funktioniert

Todd Tauber erklärt die Gründe, warum Teilnehmer von MOOCs häufig Kurse nicht zu Ende bringen.

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Prof. Dr. Andrea Back

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