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Kolumne: Was auf der Liste der ungelösten Probleme fehlt

Dienstag, 15. April 2014
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 3 Kommentare

Wie machen SIE das eigentlich? Vor lauter Variantenvielfalt von To-do-Listen, die ich anlege, verliere ich den Überblick. Und das stresst. Haben Sie das Selbstmanagement mit To-do-Listen im Griff? Oder geht es Ihnen genau wie mir, und wir sind Normalos? Bei mir sieht das so aus: Ganz hoch im Kurs sind die Post-its. Vermutlich weil es so viel Spass macht, sie nach getaner Arbeit genüsslich zu zerknüllen und in die Rundablage zu befördern. Ausserdem sind sie so schön bunt. Darüber hinaus nutze ich verschiedene digitale Notizseiten. Es ist mir fast peinlich, die aufzulisten: Word-Files, GDocs und sogar Mail-Entwürfe, die ich laufend editiere. Der Charme dieser Notizen liegt darin, dass man sie bei Bedarf ausdrucken kann. Von anderen Leuten habe ich gehört, dass sie an sich selbst Mails mit To-dos schicken; wenigsten diese Variante lasse ich aus.
 

Schon öfter habe ich einen Anlauf unternommen, mein To-do-Listen-Selbstmanagement mit einer App zu konsolidieren und zu standardisieren. Beispielsweise mit Wunderlist. Leider ist das ersehnte Wunder nicht passiert. Mein To-do-Listen-Chaos lebt munter weiter. Gerade mache ich wieder einen Anlauf, um wenigstens die To-dos fürs Kofferpacken eleganter zu gestalten - Die App (iTunes) Pack the Bag sorgt dafür, dass ein ganzer Post-it-Block in der Schublade bleibt. Sie funktioniert nach dem Prinzip: Eine Aufgabe - eine genau dazu passende App! Das war in der Konsumenten-IT schon vielfach ein Erfolgsrezept. Nur haben die meisten von uns mehr zu tun als nur Reisen vorzubereiten.
 

Insgesamt scheint das mit den To-do-Listen-Selbstmanagement ein schwieriges - vielleicht sogar ungelöstes - Problem zu sein. Solche kennt man ja von der Mathematik. Nach dem Wikipedia-Artikel "Lists of unsolved problems" gibt es 13 Gebiete mit ungelösten Problemen: Mathematik, Informatik, Physik, Medizin, etc., ja sogar Philosopie, mit z.B. dem Münchhausen Trilemma. Selbstmanagement mit dem To-do-Listen-Dilemma ist jedoch nirgends dabei.
 

Ich bin sicher, dass die Kommentare zeigen, dass ich mit diesem Problem nicht allein bin. Ob gelöst oder noch ungelöst: Liebe Expertinnen und Experten, tun Sie etwas: Wir alle warten auf die (Er)Lösung!

 

Artikelbild "To Do public art in Dumbo" von Amit Gupta, lizenziert unter CC BY-NC 2.0

Telepräsenzroboter bei TED

Dienstag, 8. April 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Wenn man nicht persönlich zu einem Meeting kommen kann, ist eine Videokonferenz wohl die nächstbeste Möglichkeit. Dass dies auch für grosse Konferenzen gilt, zeigt der Auftritt von Edward Snowden bei der TED Konferenz in Vancouver per Telepräsenz Roboter:

 

 

 

Was auf der TED Bühne zwar funktioniert, aber von der Qualität her dennoch hinter dem persönlichen Auftritt zurückbleibt, kann beim Einsatz in Unternehmen eine interessante neue Möglichkeit sein. Gegenüber allgemein verbreiteten Videokonferenzen gibt der Roboter den Parteien zusätzlich noch die Möglichkeit der Mobilität. So kann der Nutzer den Roboter dahin steuern (lassen), wohin er möchte, also beispielsweise direkt ins Büro vom Chef. Der CTO des Herstellers iRobot, Paulo Pijanian, erklärt in diesem Interview mit der BBC, wie der Roboter in Unternehmen zukünftig eingesetzt werden könnte. Ob wir aber in Zukunft auf den Bürofluren solchen Robotern begegnen ist fraglich. Aber der Aspekt der mobilen Videokommunikation kann in flexiblen Arbeitsumgebungen, beispielsweise in der Produktion, wo bisher Tele- und Videokonferenzen noch eine geringe Rolle spielen, einen neuen Mehrwert bringen.

Mobile Business Best Practice Award

Montag, 7. April 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Ihre Vertriebsmitarbeiter erzielen mit der eigens entwickelten Sales-Applikation auf dem Tablet deutlich höhere Abschlüsse? Die für Ihren Kunden entworfene Mobile Banking App zeigt eine messbare Verbesserung der Kundenzufriedenheit? Bis zum 17. April können Sie sich noch für den Mobile Business Best Practice Award bewerben! Die Verleihung des Awards findet am 21. Mai im Rahmen des Mobile Business Forums statt.

 

Der Mobile Business Solutions Best Practice Award ist mehr als ein "Best App Award". Ausgezeichnet werden nicht primär funktionale Applikationen oder Apps, sondern die Anwendung von Mobile Business Solutions zur Unterstützung von Geschäftsprozessen im Unternehmenskontext.

 

Der Award ist für Unternehmen aus Industrie, Handel und für Dienstleister aus dem DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) offen. Auch Beratungsunternehmen und Agenturen können ein Kundenprojekt einer Mobile Business Solution einreichen. Unter diesem Link finden Sie alle Informationen und die Einreichungsunterlagen.

Social Travel mit destimate

Samstag, 5. April 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Das Münchener Startup Destimate zielt darauf ab, Menschen, die auf denselben Strecken reisen, miteinander zu vernetzen. Während man manchmal auf Privat- oder Geschäftsreisen einfach seine Ruhe haben oder arbeiten möchte, hat man ein anderes Mal Lust, mit seinen Mitreisenden ins Gespräch zu kommen oder neue, interessante Menschen kennenzulernen. Mit destimate kann man sich auf Reisen mit Mitreisenden verabreden. Über die Smartphone App schaut man nach, wer im gleichen Zug reist und offen für ein Gespräch ist. Oder vielleicht nimmt ja ein ehemaliger Kollege, den man schon lange mal wieder treffe wollte, denselben Zug.

 

Destimate verbindet die Nutzer auf Basis von gemeinsamen Interessen. So kann man vor oder während der Reise herausfinden, ob auf dem gleichen Flug vielleicht ein potenzieller Geschäftspartner aus der gleichen Branche eingecheckt hat. Und natürlich gibt es auch den Anwendungsfall "Flirten". So setzt man sich das nächste Mal neben einen anderen Single, der auch Filmliebhaber ist und hat so gleich ein Gesprächsthema für die Bahnfahrt. Wer also das nächste Mal auf einer Zugfahrt gelangweilt ist, kann nachschauen, ob sich über destimate ein gesprächsbereiter Reisepartner findet. Das folgende Video erklärt die Idee, die hinter destimate steckt:

 

Inspiration zu E-Learning

Samstag, 5. April 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Ein kurzes, aber kraftvolles Statement von Prof. Dr. Jörg Loviscach hier im Video:

 

 

 

Er sagt sinngemäss – E-Learning hat aktuell wenig mit Lernen und Bildung, sondern eher mit Beschulung zu tun. Jörg Loviscach selbst ist ein Verfechter der integrierten Nutzung von E-Learning und Präsenzveranstaltungen. So stellt er selbst seine Vorlesungen auf Youtube zur Verfügung, auch um die Zeit mit den Studierenden dann sinnvoller zu verbringen. Ein weiteres Interview, in dem er seine Sicht zu Chancen und Grenzen von E-Learning und das „Inverted Classroom Modell“ ausführlicher erklärt, findet sich hier:

 

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Prof. Dr. Andrea Back

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