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Kolumne: Humanoide Roboter machen uns zu robotoiden Menschen

Donnerstag, 15. Mai 2014
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 1 Kommentar

 

Fieberhaft wird an menschenähnlichen Robotern gearbeitet. Mit humanoiden Robotern sind also nicht die unermüdlich vor sich hinsaugenden Staubschlucker und die Gras raspelnden Mäher gemeint, sondern Maschinen, die wir als Gefährten ins Herz schliessen, weil sie sich so menschlich verhalten und süss aussehen. Es wird nicht mehr lange gehen, bis man neben dem Familienhund auch einen getreuen Humanoiden zu Hause hat.

 

Was passiert dann mit uns? Psychologen haben ja herausgefunden, dass sich die Mimik von Paaren mit den Jahren des Zusammenlebens einander angleicht. Und man hat schon beobachtet, wie ähnlich sich Herrchen und Hund sind und vermutet, dass auch sie sich je länger zusammen umso ähnlicher werden. Das ist in diesem Artikel und diesen Fotos bestens illustriert.

 

Daher kommt meine Titelthese "Humanoide Roboter machen uns zu robotoiden Menschen", denn mit diesen wird es uns bestimmt genauso ergehen. Die Roboter werden immer menschenähnlicher, und umgekehrt gleichen wir uns an sie an. Fühlen Sie das nicht schon? Ich jedenfalls meine die Vorboten dieser Entwicklung schon zu erkennen. Wenn das Handy-Lämpchen leuchtet, greife ich reflexartig hin, um nachzuschauen - als wäre ich eine Marionette und das Handy die Fernbedienung dazu. Beim Autofahren piepst mein Navi, wenn ich mal wieder schneller unterwegs bin als erlaubt, und schon geht der Fuss vom Gaspedal. Diese Signalisierer werden immer ausgefeilter und ergänzen die sieben Sinne ausserhalb des Körpers. Ich sehe schon kommen, dass mein zukünftiger Haus-Humanoide mir als diensteifriger Butler das Essen serviert und dabei durch seine digitale Brille die Kalorien mitzählt. Wenn es mich dann noch nach ein paar Truffes de Champagne gelüstet, brummt er unbeirrbar: "Schluss mit Gnuss", und hat die Köstlichkeiten bereits im Kühlschranktresor weggeschlossen. Und das nur, weil ich mich selbst zum robotoiden Sklaven des Sensornetzwerks um mich herum programmiert habe, statt mich von meinem Bauchhirn leiten zu lassen. Na das sind ja tolle Aussichten. Da verzichte ich besser von Anfang an auf solche Maschinentierchen, mähe den Rasen lieber selber und genehmige mir danach eine extra Portion Schokolade.

 

Artikelbild:  Franz Steiner

Inspiration für Wearable Technology

Mittwoch, 14. Mai 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

In dem von Intel ausgeschriebenen Wettbewerb „make it wearable“ finden sich viele Inspirationen und überraschende Ideen für Wearable Devices. Auf der Website werden regelmässig die Finalisten der einzelnen Runden veröffentlicht. Unter den eingereichten Ideen finden sich ein Allergie-Detektor, ein Armband, das vor UV-Strahlen warnt oder eine Brille, die den Träger warnt, wenn die Konzentration sinkt und die Gedanken abschweifen.

 

 

 

Der Wettbewerb unterscheidet zwischen zwei Tracks – dem visionären Track “Dream it”, bei dem bahnbrechende Ideen im Vordergrund stehen, und dem Entwicklungstrack “Build it”, aus dem konkrete Lösungen entstehen sollen.

 

Im Verlauf des Wettbewerbs wird eine Serie von Inspirationsvideos veröffentlicht, die unterschiedliche Anwendungsbereiche für Wearable Devices, wie Alltag, Gesundheit oder Kommunikation, beleuchten und kurze Interviews mit Experten beinhalten.

 

Mobile Payment: NFC kommt!

Mittwoch, 14. Mai 2014
von Christian Ruf in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Der Default-Effekt auf dem Schweizer Kreditkartenmarkt wird dafür sorgen, dass bis spätestens im Jahr 2016 die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung eine Kreditkarte mit einem NFC-Chip besitzt. Zudem wird nur noch die UBS ihren Kunden auch Karten ohne NFC anbieten.

 

Sind die Kunden erst einmal mit den Karten ausgestattet, werden die Vorteile des schnelleren Bezahlvorgangs die Verbreitung weiter beschleunigen. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis sich diese neuen Karten durchsetzen werden. Die Terminals bei den Detailhändlern stehen schon bereit.

 

Ganz im Gegensatz zur Entwicklung des Bezahlens mit NFC-Kreditkarten steckt Mobile Payment oder das Bezahlen per Smartphone am Point of Sale noch in den Kinderschuhen. Ein Grund dafür dürfte auch die Strategie von Apple sein: Bis heute kann das iPhone nur mit speziellen Hüllen oder Aufklebern NFC-Zahlungen tätigen. Letzte Woche kündigte jedoch Apple an, dass in den App Stores die Mitarbeitenden von Apple auch NFC-Zahlungen auf den VeriFone-Terminals annehmen können. Ist das ein Zeichen, dass sich die Strategie von Apple bald ändern wird und in die nächste Generation der iPhones NFC-Chips eingebaut werden können?

 

Was diesen Spekulationen weiter Auftrieb geben könnte, sind die neuen Entwicklungen im Bereich des Secure Elements (SE). Über das SE werden Zahlungen per NFC auf dem Smartphone autorisiert. Gemäss dem heutigen Stand war dieses SE auf der SIM-Karte des Smartphones installiert. Wollte man also NFC-Bezahlen auf dem Smartphone ermöglichen, war eine Kooperation mit einer Telekommunikationsfirma unumgänglich (s. Beispiel ISIS aus den USA). Seit einigen Monaten wird über eine neue Möglichkeit diskutiert: Mit dem so genannten Host Card Emulation (HCE) kann der Authentisierungsprozess auch über eine Software-Anwendung stattfinden. Google und andere Player starteten bereits Piloten, um diese neue Art des SE zu testen. Banken und anderen Unternehmen, welche NFC-Bezahlen auf dem Smartphone anbieten wollen, werden unabhängiger und können damit schneller solche Projekte umsetzen.

 

Wird diese letzte technologische Entwicklung dazu führen, dass das neue iPhone 6 mit einem NFC-Slot ausgerüstet sein wird?

 

Officevibe - Gamification für ein besseres Arbeitsklima

Montag, 12. Mai 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Viele Berichte und Studien haben gezeigt: Gestresste Mitarbeiter leisten keine gute Arbeit. Ein gutes Arbeitsklima trägt massgeblich zur Produktivität bei. Daher beschäftigt die Frage, wie man Mitarbeitende motiviert und ein gutes Team bildet, viele Firmen. Hier bietet Officevibe jetzt das passende Produkt an – eine Plattform, die in regelmässigen Abständen Aktivitäten und Challenges für Mitarbeitende veröffentlicht.

Alle Aktivitäten zielen dabei auf die 5 Säulen des Arbeitsklimas ab – Wohlbefinden, Produktivität, Soziales, Umwelt und Grosszügigkeit. Wer erfolgreich eine „Mission“ abschliesst, wird belohnt und sammelt Punkte auf einer virtuellen Skala. Punkte gibt es beispielsweise für ein gesundes Frühstück zusammen mit einem Kollegen, einen gemeinsamen Drink nach der Arbeit oder wenn man einem Mitarbeitenden ein Lob ausspricht. Viele der genannten Aktivitäten können als Selbstverständlichkeit gesehen werden, für die man eigentlich keine Erinnerung brauchen sollte, andere muten auf den ersten Blick recht witzig an – beispielsweise gemeinsames Tanzen im Büro, Liegestütze machen oder einen Witz erzählen. Ist Officevibe also nur eine überflüssige Spielerei? "Nein", sagt Mitgründer Jeff Fermin in einem Interview. Die Investition in die Zufriedenheit der Mitarbeitenden ist es wert und zudem ist Officevibe so konzipiert, dass man nur wenige Minuten am Tag damit verbringt.

 

Officevibe ist sowohl als Online- als auch als Mobile-Plattform erhältlich. Dieses Video gibt einen Überblick über die Funktionalitäten.

 

Sprachaustausch zwischen Jung und Alt

Freitag, 9. Mai 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Ein schönes Beispiel dafür, wie simple Technologie Menschen zusammenbringt und eine tolle Kooperation entsteht. Brasilianische Schüler, die ihr gesprochenes Englisch verbessern wollen, sprechen über Videotelefonie mit älteren Menschen in einem Altenheim, die sich über den Kontakt freuen. Dabei verbessern die Schüler ihre Englischkenntnisse, aber bauen gleichzeitig einen persönlichen Kontakt auf. Der Dialog wird dabei auf Video festgehalten, so dass der Lehrer im Nachgang den Fortschritt der Schüler überprüfen kann.

 

 

Noch ist es nur ein Pilotprojekt der brasilianischen Agentur FCB für CNA Sprachschulen, aber es wäre wünschenswert, wenn daraus ein Produkt entstünde, das Schulen oder Altenheime, die Lust auf ein solches Projekt haben, selbstständig konfigurieren und direkt einsetzen könnten.

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

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