Newsblog

Grosse Nachfrage nach MOOCs

Montag, 9. Juni 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 1 Kommentar

Laut einer Studie der Europäischen Kommission besteht eine grosse Nachfrage nach MOOCs. Die Befragung von 3000 Nutzern über Online Fragebögen ergab: Drei von vier Teilnehmern wissen was ein MOOC ist und 64 Prozent der Nutzer gaben an, bereits einen MOOC belegt zu haben. Allerdings haben die Nutzer teilweise Schwierigkeiten, in dem weitreichenden Angebot einen geeigneten Kurs zu finden. Der komplette Report kann hier als PDF heruntergeladen werden.

Unsere Linktipps im Juni

Donnerstag, 5. Juni 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Don't Diss Cheap Smartphones

Für viele Menschen sind billige Smartphones der erste und einzige Weg ins Internet. Eine interessante Perspektive von Wired.

 

Seh-Empfehlung: Into the Wild

Wer nicht in Berlin dabei war oder verpasste Sessions nachholen möchte: Hier finden sich alle Videos der re:publica 2014

 

Unser Jahr mit Edward Snowden

Frank Rieger fasst in der FAZ zusammen, was sich nach den NSA Enthüllungen verändert hat.

Kolumne: Humanoide Roboter machen uns zu robotoiden Menschen

Donnerstag, 15. Mai 2014
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 1 Kommentar

 

Fieberhaft wird an menschenähnlichen Robotern gearbeitet. Mit humanoiden Robotern sind also nicht die unermüdlich vor sich hinsaugenden Staubschlucker und die Gras raspelnden Mäher gemeint, sondern Maschinen, die wir als Gefährten ins Herz schliessen, weil sie sich so menschlich verhalten und süss aussehen. Es wird nicht mehr lange gehen, bis man neben dem Familienhund auch einen getreuen Humanoiden zu Hause hat.

 

Was passiert dann mit uns? Psychologen haben ja herausgefunden, dass sich die Mimik von Paaren mit den Jahren des Zusammenlebens einander angleicht. Und man hat schon beobachtet, wie ähnlich sich Herrchen und Hund sind und vermutet, dass auch sie sich je länger zusammen umso ähnlicher werden. Das ist in diesem Artikel und diesen Fotos bestens illustriert.

 

Daher kommt meine Titelthese "Humanoide Roboter machen uns zu robotoiden Menschen", denn mit diesen wird es uns bestimmt genauso ergehen. Die Roboter werden immer menschenähnlicher, und umgekehrt gleichen wir uns an sie an. Fühlen Sie das nicht schon? Ich jedenfalls meine die Vorboten dieser Entwicklung schon zu erkennen. Wenn das Handy-Lämpchen leuchtet, greife ich reflexartig hin, um nachzuschauen - als wäre ich eine Marionette und das Handy die Fernbedienung dazu. Beim Autofahren piepst mein Navi, wenn ich mal wieder schneller unterwegs bin als erlaubt, und schon geht der Fuss vom Gaspedal. Diese Signalisierer werden immer ausgefeilter und ergänzen die sieben Sinne ausserhalb des Körpers. Ich sehe schon kommen, dass mein zukünftiger Haus-Humanoide mir als diensteifriger Butler das Essen serviert und dabei durch seine digitale Brille die Kalorien mitzählt. Wenn es mich dann noch nach ein paar Truffes de Champagne gelüstet, brummt er unbeirrbar: "Schluss mit Gnuss", und hat die Köstlichkeiten bereits im Kühlschranktresor weggeschlossen. Und das nur, weil ich mich selbst zum robotoiden Sklaven des Sensornetzwerks um mich herum programmiert habe, statt mich von meinem Bauchhirn leiten zu lassen. Na das sind ja tolle Aussichten. Da verzichte ich besser von Anfang an auf solche Maschinentierchen, mähe den Rasen lieber selber und genehmige mir danach eine extra Portion Schokolade.

 

Artikelbild:  Franz Steiner

Inspiration für Wearable Technology

Mittwoch, 14. Mai 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

In dem von Intel ausgeschriebenen Wettbewerb „make it wearable“ finden sich viele Inspirationen und überraschende Ideen für Wearable Devices. Auf der Website werden regelmässig die Finalisten der einzelnen Runden veröffentlicht. Unter den eingereichten Ideen finden sich ein Allergie-Detektor, ein Armband, das vor UV-Strahlen warnt oder eine Brille, die den Träger warnt, wenn die Konzentration sinkt und die Gedanken abschweifen.

 

 

 

Der Wettbewerb unterscheidet zwischen zwei Tracks – dem visionären Track “Dream it”, bei dem bahnbrechende Ideen im Vordergrund stehen, und dem Entwicklungstrack “Build it”, aus dem konkrete Lösungen entstehen sollen.

 

Im Verlauf des Wettbewerbs wird eine Serie von Inspirationsvideos veröffentlicht, die unterschiedliche Anwendungsbereiche für Wearable Devices, wie Alltag, Gesundheit oder Kommunikation, beleuchten und kurze Interviews mit Experten beinhalten.

 

Mobile Payment: NFC kommt!

Mittwoch, 14. Mai 2014
von Christian Ruf in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Der Default-Effekt auf dem Schweizer Kreditkartenmarkt wird dafür sorgen, dass bis spätestens im Jahr 2016 die grosse Mehrheit der Schweizer Bevölkerung eine Kreditkarte mit einem NFC-Chip besitzt. Zudem wird nur noch die UBS ihren Kunden auch Karten ohne NFC anbieten.

 

Sind die Kunden erst einmal mit den Karten ausgestattet, werden die Vorteile des schnelleren Bezahlvorgangs die Verbreitung weiter beschleunigen. Es wird nur eine Frage der Zeit sein, bis sich diese neuen Karten durchsetzen werden. Die Terminals bei den Detailhändlern stehen schon bereit.

 

Ganz im Gegensatz zur Entwicklung des Bezahlens mit NFC-Kreditkarten steckt Mobile Payment oder das Bezahlen per Smartphone am Point of Sale noch in den Kinderschuhen. Ein Grund dafür dürfte auch die Strategie von Apple sein: Bis heute kann das iPhone nur mit speziellen Hüllen oder Aufklebern NFC-Zahlungen tätigen. Letzte Woche kündigte jedoch Apple an, dass in den App Stores die Mitarbeitenden von Apple auch NFC-Zahlungen auf den VeriFone-Terminals annehmen können. Ist das ein Zeichen, dass sich die Strategie von Apple bald ändern wird und in die nächste Generation der iPhones NFC-Chips eingebaut werden können?

 

Was diesen Spekulationen weiter Auftrieb geben könnte, sind die neuen Entwicklungen im Bereich des Secure Elements (SE). Über das SE werden Zahlungen per NFC auf dem Smartphone autorisiert. Gemäss dem heutigen Stand war dieses SE auf der SIM-Karte des Smartphones installiert. Wollte man also NFC-Bezahlen auf dem Smartphone ermöglichen, war eine Kooperation mit einer Telekommunikationsfirma unumgänglich (s. Beispiel ISIS aus den USA). Seit einigen Monaten wird über eine neue Möglichkeit diskutiert: Mit dem so genannten Host Card Emulation (HCE) kann der Authentisierungsprozess auch über eine Software-Anwendung stattfinden. Google und andere Player starteten bereits Piloten, um diese neue Art des SE zu testen. Banken und anderen Unternehmen, welche NFC-Bezahlen auf dem Smartphone anbieten wollen, werden unabhängiger und können damit schneller solche Projekte umsetzen.

 

Wird diese letzte technologische Entwicklung dazu führen, dass das neue iPhone 6 mit einem NFC-Slot ausgerüstet sein wird?

 

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

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