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Von Simplicity und Körpersprache – 100 gute Tipps zum Präsentieren

Dienstag, 8. Juli 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

Auch wenn man nicht als Keynote Speaker auf der Ted-Bühne steht, so kommt man dennoch im Berufsalltag mehr oder weniger häufig in Präsentationssituationen. Egal ob man dabei vor 2000, 20 oder 2 Personen steht – es lohnt sich, den eigenen Präsentationsstil zu reflektieren und zu verbessern. Dabei ist diese Linksammlung von Prezi eine kleine Goldgrube. Die Liste umfasst dabei Artikel, Videos und Bücher zu unterschiedlichen Themen wie Rhetorik, Präsentationsaufbau und Storytelling.

 

Bei der Erstellung der Präsentationsunterlagen lohnt sich ein Vergleich von Prezi und PowerPoint. Verglichen mit PowerPoint kommt Prezi auf den ersten Blick etwas lebendiger daher, vor allem durch die Verwendung von Zoom-Animationen. Allerdings gelten hier dieselben Regeln wie bei PowerPoint. Wer es mit Animationen übertreibt und zuviel Text auf eine Folie packt, ermüdet seine Zuhörer. Aber ein spürbarer Unterschied besteht trotzdem – auf dieser Seite sieht man die gleiche Präsentation einmal in PowerPoint und einmal als Prezi.

 

Ein interessanter Vergleich, denn hier zeigt sich, dass die Zoom-Animation gut geeignet ist, zuerst einen Überblick zu geben und dann in Details hereinzugehen. Ein Allerheilmittel ist Prezi mit Sicherheit nicht, aber eine gute Alternative zu PowerPoint allemal.

Mobile Business Best Practice Award – Die Platzierten

Montag, 7. Juli 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Heute möchten wir die platzierten Einreichungen des Mobile Business Best Practice Awards vorstellen. Auch wenn es diese Lösungen nicht auf die Shortlist geschafft haben, stellen sie gute Bespiele für den Einsatz von Mobile Solutions zur Transformation und messbaren Optimierung von Geschäftsprozessen, internen Abläufen oder Kunden- oder Lieferantenbeziehungen dar.

 

Jambit GmbH – HUML (HeadUnitMirrorLink)

Die Jambit GmbH hat mit der HUML eine Lösung zur Spiegelung von beliebigen Applikationen von mobilen Devices in Second-Screen-Szenarien inkl. Rückkanal per Touch entwickelt. So können Applikationen simultan, sowohl auf dem mobilen Gerät als auch auf dem Second Screen bedient werden.

 

Pitcher AG – Pitcher

Pitcher ist eine tablet-basierte Sales-Enablement-Plattform zur Anwendung im Vertriebsaussendienst. Über die Plattform können Sales- und Marketingunterlagen erstellt, dem Kunden präsentiert und im Anschluss mit ihm geteilt werden. Zudem bietet die Plattform ein Analytics-Modul, mit dem die Verwendung der Inhalte ausgewertet werden kann.

 

proaxia consulting group ag – myCustomer iPad App

Die myCustomer iPad App von proaxia consulting unterstützt Nutzer bei der professionellen Vorbereitung, Durchführung und Nachbearbeitung von Kundenbesuchen. Die App integriert Daten aus verschiedenen Backendsystemen, die auch offline zur Verfügung stehen. 
 

Sipeso GmbH – Feed2Go

Feed2Go ist eine kostenfreie, offline iPad Feedback- und Umfrage-App, mit der Einzelnutzer und Kleinunternehmer einfach und bei jeder Gelegenheit (direkt vom Gegenüber, durch Gruppen und per Standgerät, im externen und internen Unternehmenseinsatz) aussagekräftige Antworten auf dem iPad sammeln und auswerten können.

 

Westaflex – Industrie 4.0 App

Die Westaflex GmbH hat sich mit einer mobilen Industrie 4.0 App beworben, die Mitarbeitenden, Kunden oder dem Aussendienst situativ Zugang zu Informationen aus dem Backend gibt. Darüber hinaus sind Push-Informationen möglich und eine Webshop-Anbindung funktioniert schnell, ohne Formulare.

 

zweimaleins – Berater-App

Die Berater-App der Berliner Agentur zweimaleins unterstützt die Vertriebsmitarbeitenden des Geschäftskundenbereichs der Deutschen Telekom und der T-Systems dabei, Inhalte interaktiv und individuell zu präsentieren. Auch das gesamte Leadmanagement, also die Erfassung und Qualifizierung der Kundendaten, wird über die App abgewickelt.

 

Vielen Dank an alle für die spannenden Einreichungen. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Runde des Awards, der wieder im Rahmen des Mobile Business Forums am 03. Juni 2015 verliehen wird.

Unsere Linktipps im Juli

Freitag, 4. Juli 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

What does the Facebook experiment teach us? Growing anxiety about data manipulation
Danah Boyd analysiert in diesem Artikel, dass sich die Entrüstung weniger auf die Faceboook-Studie, sondern vielmehr auf die Angst vor Big Data bezieht.

 

The Art of Looking: How to Live with Presence, Break the Tyranny of Productivity, and Learn to See Our Everyday Wonderland
Maria Popova im Gespräch mit Alexandra Horowitz, der Autorin von „The Art of Looking: Eleven Walks with Expert Eyes“

 

Ruska leading the creative self
Marko Ahtisaari zeigt seine nützlichen Tipps und Tricks, um während der Arbeitswoche kreativ, ausgeglichen und produktiv zu bleiben.

Mobile Business Reader – Die neuesten wissenschaftlichen Publikationen

Montag, 30. Juni 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 2 Kommentare

Als Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter verbringt man einen beachtlichen Teil seiner Zeit mit Literaturrecherche und dem Lesen von neuen Publikationen. In vielen dieser Artikel steckt Wissen, das nicht nur für Wissenschaftler, sondern auch für Praktiker relevant ist. Daher möchten wir gerne Praktikern den Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen erleichtern und stellen ihnen in unserem Mobile Business Reader eine Auswahl an kürzlich erschienenen Artikeln im Bereich Mobile Business / Enterprise Mobility zur Verfügung, welche unserer Meinung nach einen konkreten praktischen Beitrag liefern. Der Reader richtet sich aber auch an Wissenschaftler, die im Bereich Mobile Business forschen.

 

Den Reader (englisch) können Sie auch hier als PDF herunterladen. Wir würden uns über Ihr Feedback freuen, ob Ihnen dieses Angebot gefällt.

 

Facilitating cloud service adoption

 

Haag, Steffi; Eckhardt, Andreas (2014)

Organizational Cloud Service Adoption: A Scientometric and Content-Based Literature Analysis

Journal of Business Economics, Vol 84, Iss. 3, pp.407-440

 

This article uses a literature review to identify what factors drive or inhibit organizations from adopting cloud services. The paper provides a classification of these factors and proposes new areas for research. However, the adoption drivers and inhibitors identified from a technological, organizational, and environmental view are also worth a look for practitioners.

 

How can organizations deal with BYOD?

 

Ortbach, Kevin; Brockmann, Tobias; Stieglitz, Stefan (2014)

Drivers for the Adoption of Mobbile Device Management in Organizations

ECIS 2014 Proceedings

 

Organizations have to deal with the diffusion of mobile devices in the workplace, for example the challenges caused by the "bring your own device"-policy. This paper has researched factors that influence the adoption of mobile device management systems. Perceived security benefits, costs, firm-size and BYOD culture were identified as significant influencing factors.

 

Organizational impact of mobile business solutions

 

Berghaus, Sabine; Back, Andrea (2014)

Adoption of Mobile Business Solutions and its Impact on Organizational Stakeholders

Bled 2014 Proceedings

 

This paper provides a conceptual framework that shows the adoption drivers for mobile business solutions in organizations, the challenges that these create and where strategic decisions are required. The paper contains recommendations for practitioners for facilitating the adoption of mobile business solutions.

 

Improving mobile business processes

 

Falk, Thomas; Leist, Susanne (2014)

Effects of Mobile Solutions for Improving Business Processes

ECIS 2014 Proceedings

 

This research presents a literature review which has been synthesized into a number of positive effect that the implementation of mobile solutions may have on business processes. Also, this paper informs about cause-effect relationships in mobile business processes.

 

Browsing behavior in m-commerce

 

Raphaeli, Orit; Fink, Lion; Bernan, Sigal; Goldstein, Anat (2014)

M-Commerce vs. E-Commerce: Exploring Web Session Browsing Behavior

ECIS 2014 Proceedings

 

This paper explores how the consumers' browsing behavior in m-commerce differs from e-commerce in terms of session timing, the intensity of use, and navigation patterns. For example the findings suggest that mobile sessions are more search-oriented compared to stationary sessions. The results can be useful in the design of mobile transaction-based websites.

 

Mobile device security for SME

 

Harris, Mark A.; Patten, Karen P. (2014)

Mobile Device Security Considerations for Small- and Medium-Sized Enterprise Business Mobility

Information Management & Computer Security, Vol.22, Iss.1, pp.99-114

 

Unlike large enterprises, small- and medium-sized businesses often do not have the IT resources needed to implement the security recommendations for mobile devices. This paper identifies potential security risks for mobile devices and provides a set of minimum device security recommendations.

 

Why do some firms abandon innovations?

 

Agarwal, Rajshree; Bayus, Barry L.; Tripsas, Mary (2014)

Abandoning Innovation in Emerging Industries

Customer Needs and Solutions, Vol. 1, Iss. 2, pp. 91-104

 

This paper explores the phenomenon of the "mini shakeout" – a sharp decrease that follows initial growth before maturity is reached. Looking at the emergence of handheld devices, the researchers investigate why some firms abandon innovations while others stay committed. Findings are compiled in a conceptual framework that highlights the role of unmet expectations and shows industry-level, firm-level, and intra-firm drivers for abandoning an emerging industry.

Kolumne: TV Soaps Kill the Case Teaching Stars

Montag, 16. Juni 2014
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 1 Kommentar

Im Antrag für mein Forschungsprojektsemester im Herbst steht, dass ich Lehre-Fallstudien schreiben werde. Dafür bin ich kürzlich zu einem Profi-Professor der Harvard University in die Schule gegangen, ins Präsenzseminar "Teaching with Cases". Ausserdem ging ich aus Neugierde wieder einmal zu meinem Sohn ins Fernsehzimmer, als eine seiner Lieblingssendungen lief: Die Reality TV Serie "Die Aquarium-Profis" (engl. Tanked). Er hatte mich nämlich mit seinem Wissen über Meerwasserfische und Aquariumtechnik verblüfft. Seit ich eine Episode davon gesehen habe, ist meine Vorstellung über mein Schreibprojekt "Teaching Cases" eine andere; das Harvard-Fallstudien-Format kommt mir nun etwas altbacken vor.

 

Die Episoden von "Die Aquarium Profis" zeigen den Geschäftsalltag eines real existierenden, kleinen Familienbetriebs, der in Einzelfertigung Aquarien herstellt. Es geht jeweils um die Abwicklung von ein oder zwei Kundenaufträgen. Jedesmal sind Spannung, teils Drama, und jede Menge Komödie mit dabei. So unterhaltend verpackt erlebt man, in welchen Projektschritten ein kundenindividueller Fertigungsauftrag abläuft, wie kreatives Design die Geschäftsbasis bildet und Quelle der Kundenzufriedenheit ist. Immer ist klar, dass die Kalkulation knapp ist und jeder Fehler den Gewinn vernichten kann. Und Deckungsbeitragsrisiken stecken in jedem Projektschritt, nicht nur beim Materialeinkauf und im Fertigungsprozess, sondern auch in der Auslieferungsplanung und der Endmontage vor Ort. Selbst Personalmanagementthemen kommen nicht zu kurz, denn alle Mitarbeitenden werden als Individuum mit Stärken und Schwächen porträtiert, mit denen bzw. um die herum an den Kundenaufträgen gearbeitet wird. Besonders gefallen hat mir die Folge, in welcher das Konzept des Mitarbeiter-des-Monats-Anreizsystems veräppelt wird und man sah, welche lachhaften Verhaltensweisen diese Wettbewerbskultur auslösen kann.

 

So inspiriert frage ich mich, ob nicht Reality TV-Formate wie diese den text-, tabellen, und bullet-point-orientierten Lehrefallstudien einmal den Rang ablaufen werden. Schade, dass ich nicht auch noch Filmwissenschaften studiert habe, dann könnte ich meine Unternehmensfallstudien als Reality-TV-Serie produzieren. Unsere Weiterbildung "CAS Enterprise 2.0 Professional" würde dann nicht in Räumen mit Seminarbestuhlung stattfinden. Nein, man könnte sich in einem "Enterprise Social Design Loft" auf einer Sofalandschaft räkeln und sich die Episoden von "Die Enterprise-2.0-Profis" reinziehen. Das wäre mal eine "Disruptive Teaching Innovation". Als das Kino aufkam brachte es ein Song so auf den Punkt: "Video kills the radio star". Nun, vielleicht passiert das auch den traditionellen Lehrefallstudien: "TV Soaps kill the Case Teaching Stars" - ich kriege das allein sicher nicht hin, aber vielleicht hilft mir ja jemand?

 

Artikelbild "Video killed the radio star" von Song River-CowGirlZen Photography, lizenziert unter CC BY 2.0

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

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