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Sprachaustausch zwischen Jung und Alt

Freitag, 9. Mai 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Ein schönes Beispiel dafür, wie simple Technologie Menschen zusammenbringt und eine tolle Kooperation entsteht. Brasilianische Schüler, die ihr gesprochenes Englisch verbessern wollen, sprechen über Videotelefonie mit älteren Menschen in einem Altenheim, die sich über den Kontakt freuen. Dabei verbessern die Schüler ihre Englischkenntnisse, aber bauen gleichzeitig einen persönlichen Kontakt auf. Der Dialog wird dabei auf Video festgehalten, so dass der Lehrer im Nachgang den Fortschritt der Schüler überprüfen kann.

 

 

Noch ist es nur ein Pilotprojekt der brasilianischen Agentur FCB für CNA Sprachschulen, aber es wäre wünschenswert, wenn daraus ein Produkt entstünde, das Schulen oder Altenheime, die Lust auf ein solches Projekt haben, selbstständig konfigurieren und direkt einsetzen könnten.

Remote Präsentation mit Prezi

Donnerstag, 8. Mai 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Vor kurzem haben wir in einem Seminar eine überaus positive Erfahrung mit Prezi Remote Präsentationen gemacht. Ein Teilnehmer konnte nicht zur Abschlusspräsentation kommen, aber hat seinen Vortrag aus dem Hotelzimmer gehalten.

 

Anders als beim Screensharing, bei dem es erfahrungsgemäss häufig mal haken kann, liegt bei Prezi die Präsentation in der Cloud und über einen Link zur Präsenation kann mein Partner darauf zugreifen. Der Präsentator behält dabei die Kontrolle über den Fortschritt der Präsentation. Die Video- und Audioübertragung wurde in unserem Fall per Skype gelöst. Am Ende fühlte es sich für alle an, als wäre der Teilnehmer mit am Tisch gesessen.

 

Geoguessr - Let's explore the world

Donnerstag, 8. Mai 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Ein Spiel, das süchtig macht: Geoguessr arbeitet mit der Streetview-Funktion von Google Maps, bei dem man irgendwo auf der Welt “ausgesetzt” wird und herausfinden muss, wo man sich gerade befindet.

Bei der Orientierung helfen Strassenschilder, Kilometerangaben, Landmarks etc., um zumindest herauszufinden, in welchem Land man sich befindet. Und dann muss man eigentlich nur noch Brasilien Zentimeter für Zentimeter absuchen, um die richtige Kleinstadt zu finden.

 

Schwierig wird es für mich persönlich bei kyrillischen oder japanischen Strassenschildern, denn da bin ich total verloren. Oder wenn man sich auf einer langen Landstrasse im Mittleren Westen wiederfindet - so wie hier:

 

Nach 5 Orten ist Schluss und man sieht, wie weit man daneben gelegen hat. Dort kann man auch seine Freunde herausfordern, die dann genau die gleichen Orte gezeigt bekommen. Wer die Herausforderung annehmen möchte – bitte schön: 27836 Punkte gilt es zu schlagen.

Unsere Linktipps im Mai

Dienstag, 6. Mai 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Das grosse Entbündeln
Statt einer grossen, komplexen Lösung setzt man laut netzwertig vermehrt auf separate Apps für verschiedene Einsatzzwecke.
 

TED Talk von Elon Musk 
Der Gründer von PayPal, Tesla Motors und SpaceX spricht über seine Ideen und Projekte.
 

Acht Mythen zur Vorratsdatenspeicherung
Eine kritische Untersuchung der gängigsten Argumente von Befürwortern.

Kolumne: Was auf der Liste der ungelösten Probleme fehlt

Dienstag, 15. April 2014
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 3 Kommentare

Wie machen SIE das eigentlich? Vor lauter Variantenvielfalt von To-do-Listen, die ich anlege, verliere ich den Überblick. Und das stresst. Haben Sie das Selbstmanagement mit To-do-Listen im Griff? Oder geht es Ihnen genau wie mir, und wir sind Normalos? Bei mir sieht das so aus: Ganz hoch im Kurs sind die Post-its. Vermutlich weil es so viel Spass macht, sie nach getaner Arbeit genüsslich zu zerknüllen und in die Rundablage zu befördern. Ausserdem sind sie so schön bunt. Darüber hinaus nutze ich verschiedene digitale Notizseiten. Es ist mir fast peinlich, die aufzulisten: Word-Files, GDocs und sogar Mail-Entwürfe, die ich laufend editiere. Der Charme dieser Notizen liegt darin, dass man sie bei Bedarf ausdrucken kann. Von anderen Leuten habe ich gehört, dass sie an sich selbst Mails mit To-dos schicken; wenigsten diese Variante lasse ich aus.
 

Schon öfter habe ich einen Anlauf unternommen, mein To-do-Listen-Selbstmanagement mit einer App zu konsolidieren und zu standardisieren. Beispielsweise mit Wunderlist. Leider ist das ersehnte Wunder nicht passiert. Mein To-do-Listen-Chaos lebt munter weiter. Gerade mache ich wieder einen Anlauf, um wenigstens die To-dos fürs Kofferpacken eleganter zu gestalten - Die App (iTunes) Pack the Bag sorgt dafür, dass ein ganzer Post-it-Block in der Schublade bleibt. Sie funktioniert nach dem Prinzip: Eine Aufgabe - eine genau dazu passende App! Das war in der Konsumenten-IT schon vielfach ein Erfolgsrezept. Nur haben die meisten von uns mehr zu tun als nur Reisen vorzubereiten.
 

Insgesamt scheint das mit den To-do-Listen-Selbstmanagement ein schwieriges - vielleicht sogar ungelöstes - Problem zu sein. Solche kennt man ja von der Mathematik. Nach dem Wikipedia-Artikel "Lists of unsolved problems" gibt es 13 Gebiete mit ungelösten Problemen: Mathematik, Informatik, Physik, Medizin, etc., ja sogar Philosopie, mit z.B. dem Münchhausen Trilemma. Selbstmanagement mit dem To-do-Listen-Dilemma ist jedoch nirgends dabei.
 

Ich bin sicher, dass die Kommentare zeigen, dass ich mit diesem Problem nicht allein bin. Ob gelöst oder noch ungelöst: Liebe Expertinnen und Experten, tun Sie etwas: Wir alle warten auf die (Er)Lösung!

 

Artikelbild "To Do public art in Dumbo" von Amit Gupta, lizenziert unter CC BY-NC 2.0

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Prof. Dr. Andrea Back

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