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Mobile Business Reader – Die neuesten wissenschaftlichen Publikationen

Montag, 30. Juni 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 2 Kommentare

Als Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter verbringt man einen beachtlichen Teil seiner Zeit mit Literaturrecherche und dem Lesen von neuen Publikationen. In vielen dieser Artikel steckt Wissen, das nicht nur für Wissenschaftler, sondern auch für Praktiker relevant ist. Daher möchten wir gerne Praktikern den Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen erleichtern und stellen ihnen in unserem Mobile Business Reader eine Auswahl an kürzlich erschienenen Artikeln im Bereich Mobile Business / Enterprise Mobility zur Verfügung, welche unserer Meinung nach einen konkreten praktischen Beitrag liefern. Der Reader richtet sich aber auch an Wissenschaftler, die im Bereich Mobile Business forschen.

 

Den Reader (englisch) können Sie auch hier als PDF herunterladen. Wir würden uns über Ihr Feedback freuen, ob Ihnen dieses Angebot gefällt.

 

Facilitating cloud service adoption

 

Haag, Steffi; Eckhardt, Andreas (2014)

Organizational Cloud Service Adoption: A Scientometric and Content-Based Literature Analysis

Journal of Business Economics, Vol 84, Iss. 3, pp.407-440

 

This article uses a literature review to identify what factors drive or inhibit organizations from adopting cloud services. The paper provides a classification of these factors and proposes new areas for research. However, the adoption drivers and inhibitors identified from a technological, organizational, and environmental view are also worth a look for practitioners.

 

How can organizations deal with BYOD?

 

Ortbach, Kevin; Brockmann, Tobias; Stieglitz, Stefan (2014)

Drivers for the Adoption of Mobbile Device Management in Organizations

ECIS 2014 Proceedings

 

Organizations have to deal with the diffusion of mobile devices in the workplace, for example the challenges caused by the "bring your own device"-policy. This paper has researched factors that influence the adoption of mobile device management systems. Perceived security benefits, costs, firm-size and BYOD culture were identified as significant influencing factors.

 

Organizational impact of mobile business solutions

 

Berghaus, Sabine; Back, Andrea (2014)

Adoption of Mobile Business Solutions and its Impact on Organizational Stakeholders

Bled 2014 Proceedings

 

This paper provides a conceptual framework that shows the adoption drivers for mobile business solutions in organizations, the challenges that these create and where strategic decisions are required. The paper contains recommendations for practitioners for facilitating the adoption of mobile business solutions.

 

Improving mobile business processes

 

Falk, Thomas; Leist, Susanne (2014)

Effects of Mobile Solutions for Improving Business Processes

ECIS 2014 Proceedings

 

This research presents a literature review which has been synthesized into a number of positive effect that the implementation of mobile solutions may have on business processes. Also, this paper informs about cause-effect relationships in mobile business processes.

 

Browsing behavior in m-commerce

 

Raphaeli, Orit; Fink, Lion; Bernan, Sigal; Goldstein, Anat (2014)

M-Commerce vs. E-Commerce: Exploring Web Session Browsing Behavior

ECIS 2014 Proceedings

 

This paper explores how the consumers' browsing behavior in m-commerce differs from e-commerce in terms of session timing, the intensity of use, and navigation patterns. For example the findings suggest that mobile sessions are more search-oriented compared to stationary sessions. The results can be useful in the design of mobile transaction-based websites.

 

Mobile device security for SME

 

Harris, Mark A.; Patten, Karen P. (2014)

Mobile Device Security Considerations for Small- and Medium-Sized Enterprise Business Mobility

Information Management & Computer Security, Vol.22, Iss.1, pp.99-114

 

Unlike large enterprises, small- and medium-sized businesses often do not have the IT resources needed to implement the security recommendations for mobile devices. This paper identifies potential security risks for mobile devices and provides a set of minimum device security recommendations.

 

Why do some firms abandon innovations?

 

Agarwal, Rajshree; Bayus, Barry L.; Tripsas, Mary (2014)

Abandoning Innovation in Emerging Industries

Customer Needs and Solutions, Vol. 1, Iss. 2, pp. 91-104

 

This paper explores the phenomenon of the "mini shakeout" – a sharp decrease that follows initial growth before maturity is reached. Looking at the emergence of handheld devices, the researchers investigate why some firms abandon innovations while others stay committed. Findings are compiled in a conceptual framework that highlights the role of unmet expectations and shows industry-level, firm-level, and intra-firm drivers for abandoning an emerging industry.

Kolumne: TV Soaps Kill the Case Teaching Stars

Montag, 16. Juni 2014
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 1 Kommentar

Im Antrag für mein Forschungsprojektsemester im Herbst steht, dass ich Lehre-Fallstudien schreiben werde. Dafür bin ich kürzlich zu einem Profi-Professor der Harvard University in die Schule gegangen, ins Präsenzseminar "Teaching with Cases". Ausserdem ging ich aus Neugierde wieder einmal zu meinem Sohn ins Fernsehzimmer, als eine seiner Lieblingssendungen lief: Die Reality TV Serie "Die Aquarium-Profis" (engl. Tanked). Er hatte mich nämlich mit seinem Wissen über Meerwasserfische und Aquariumtechnik verblüfft. Seit ich eine Episode davon gesehen habe, ist meine Vorstellung über mein Schreibprojekt "Teaching Cases" eine andere; das Harvard-Fallstudien-Format kommt mir nun etwas altbacken vor.

 

Die Episoden von "Die Aquarium Profis" zeigen den Geschäftsalltag eines real existierenden, kleinen Familienbetriebs, der in Einzelfertigung Aquarien herstellt. Es geht jeweils um die Abwicklung von ein oder zwei Kundenaufträgen. Jedesmal sind Spannung, teils Drama, und jede Menge Komödie mit dabei. So unterhaltend verpackt erlebt man, in welchen Projektschritten ein kundenindividueller Fertigungsauftrag abläuft, wie kreatives Design die Geschäftsbasis bildet und Quelle der Kundenzufriedenheit ist. Immer ist klar, dass die Kalkulation knapp ist und jeder Fehler den Gewinn vernichten kann. Und Deckungsbeitragsrisiken stecken in jedem Projektschritt, nicht nur beim Materialeinkauf und im Fertigungsprozess, sondern auch in der Auslieferungsplanung und der Endmontage vor Ort. Selbst Personalmanagementthemen kommen nicht zu kurz, denn alle Mitarbeitenden werden als Individuum mit Stärken und Schwächen porträtiert, mit denen bzw. um die herum an den Kundenaufträgen gearbeitet wird. Besonders gefallen hat mir die Folge, in welcher das Konzept des Mitarbeiter-des-Monats-Anreizsystems veräppelt wird und man sah, welche lachhaften Verhaltensweisen diese Wettbewerbskultur auslösen kann.

 

So inspiriert frage ich mich, ob nicht Reality TV-Formate wie diese den text-, tabellen, und bullet-point-orientierten Lehrefallstudien einmal den Rang ablaufen werden. Schade, dass ich nicht auch noch Filmwissenschaften studiert habe, dann könnte ich meine Unternehmensfallstudien als Reality-TV-Serie produzieren. Unsere Weiterbildung "CAS Enterprise 2.0 Professional" würde dann nicht in Räumen mit Seminarbestuhlung stattfinden. Nein, man könnte sich in einem "Enterprise Social Design Loft" auf einer Sofalandschaft räkeln und sich die Episoden von "Die Enterprise-2.0-Profis" reinziehen. Das wäre mal eine "Disruptive Teaching Innovation". Als das Kino aufkam brachte es ein Song so auf den Punkt: "Video kills the radio star". Nun, vielleicht passiert das auch den traditionellen Lehrefallstudien: "TV Soaps kill the Case Teaching Stars" - ich kriege das allein sicher nicht hin, aber vielleicht hilft mir ja jemand?

 

Artikelbild "Video killed the radio star" von Song River-CowGirlZen Photography, lizenziert unter CC BY 2.0

Das war das 3. St.Gallen Mobile Business Forum 2014

Sonntag, 15. Juni 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Der Einsatz von Mobile zur Unterstützung von Geschäftsprozessen, neue Möglichkeiten durch Wearable Devices oder die optimale Gestaltung von mobilen Interfaces – das alles war Thema beim 3. Mobile Business Forum am 21. Mai in St.Gallen.

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Andrea Back und Christian Ruf, mit ihrer Keynote-Präsentation zum Thema „Third Generation Enterprise Mobility“. Die Präsentation können Sie hier auf Slideshare ansehen:

 

Dr. Thomas Schwetje von Coop Schweiz gab im Anschluss in seiner Keynote interessante Einblicke in den Einsatz von mobilen Apps und Websites im Kundendialog.  Auf zwei Panels wurde von Experten diskutiert, welche Massnahmen die Anwendung von mobilen Lösungen sowohl intern im Unternehmen als auch extern bei Kunden fördern und wie eine erfolgreiche mobile Strategie aussehen kann.

 

 

Nach der Mittagspause konnten die Teilnehmer aus mehreren interaktiven Workshops unserer Partnerunternehmen wählen – von einer Live Demonstration von Google Glass und iBeacons, einer Session zu API-Management, einer Diskussion über die Gestaltung von mobilen Interfaces, bis zu einem Hands-on Workshop zu SAP Fiori – es waren unterschiedliche Themen vertreten.

 

 

Stefan Denk von Nestlé Nespresso sprach am Nachmittag in seiner Keynote zum Thema „Daring to open up multi-channel sales data“ und gab hier einen Einblick in die technische Seite der mobilen Projekte bei Nestlè Nespresso.

 

 

Die Veranstaltung wurde mit der Prämierung der besten Mobile-Business-Lösungen im Rahmen des Mobile Business Best Practice Award abgeschlossen. Einen Rückblick auf das Forum können Sie auch in diesem Bericht aus dem St.Galler Tagblatt nachlesen. Wir möchten uns bei allen Partnern, Speakern und Teilnehmern sehr herzlich bedanken und wir freuen uns schon jetzt auf ein erfolgreiches Mobile Business Forum 2015.

 

(Alle Bilder ©signorellfilms)

UBS SumUp PIN+ angetestet - Das mobile Kartenterminal in der Schweiz

Samstag, 14. Juni 2014
von Christian Ruf in der Kategorie Mobile Business | 3 Kommentare

Seit geraumer Zeit verfolgen wir die Erfolgsgeschichte von Square in den USA. Kredit- und Debitkarten-Zahlungen können direkt mit einem Android- oder iOS-Gerät empfangen werden. Der Zahlungsempfänger entrichtet dabei keine monatliche Gebühr an den Zahlungsdienstleister oder muss teure Investitionen für Terminals tätigen. Es fallen lediglich Transaktionskosten pro Zahlung von ca. 3% an.

Nun sind diese neuen Kartenterminals auch in der Schweiz erhältlich. UBS vertreibt die Geräte von SumUp. SumUP PIN+ ist für UBS-Kunden bis zum 31.10.14 zum Vorzugspreis von CHF 69 erhältlich. Das Disagio beträgt für Debitkarten 1.5% und für Krediktarten 2.5%, also vergleichbar mit Square. Die UBS Schweiz stellt uns freundlicherweise ein Testgerät zur Verfügung.

 

Doch wie funktioniert das Ganze? Zuerst installiere ich als Kunde die SumUp App auf meinem Smartphone, welche im App Store zum Download bereit steht. Der Registrierungsprozess dauert 3-4 Minuten: Ich muss dabei meine E-Mailadresse angeben, ein Passwort definieren und sonstige Angaben zu meinem Unternehmen tätigen. Anschliessend sind noch die Kontoangaben zu ergänzen und das Gerät mit meinem Smartphone zu verbinden. Dies geschieht einerseits über den Kopfhöreranschluss oder die Bluetooth-Verbindung (Update: nun hat es auch mit Bluethooth funktioniert. Mit dem Powerknopf einfach zwischen Kabel und Bluetooth umschalten und es klappt!). Bevor es richtig losgeht, wird noch ein Firmwareupdate installiert, das mit 20 Minuten relativ zeitintensiv war. Die Testzahlungen funktionierte dann einfach und schnell. Nach der Autorisierung der Zahlung kann dem Kunden per Email oder SMS ein Beleg zugestellt werden. Im Vergleich zu den nervigen Papierbelegen ein nützliches Feature. Optional können die Belege aber auch wireless an einen Drucker gesendet werden. Beachtet werden sollte zudem, dass SumUp PIN+ keine Postfinance-Karten akzeptiert.

 

Der Kundenbeleg per Email

 

Fazit: Mit dem SumUp PIN+ können KMU schnell und einfach bargeldlose Zahlungen empfangen. Mit weiteren Zusatzdienstleistungen, wie bspw. ein Bonusprogramm oder Buchhaltungssystem, können zusätzliche Mehrwerte für Händler geschaffen werden. Groupon verbindet ihr Kartenterminal mit einem interessanten CRM und Buchhaltungssystem. Zudem können Kunden Groupon Deals im Geschäft einlösen. Auch ein Pre-Order-System soll verfügbar sein, bei dem der Kunde schon unterwegs oder von zu Hause seine Pizza bestellen und bezahlen kann. Es bleibt spannend am Point of Sale.

 

Weitere Informationen zu den Terminals finden Sie unter:

www.ubs.com/sumup

 

Ein digitaler Streifzug durch das nächtliche Marseille

Freitag, 13. Juni 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Mit Google Streetview virtuell durch die Strassen zu streifen, kann schon sehr spannend und auch unterhaltsam sein. Mit Google Nightwalks bringt Google nicht nur das nächtliche Marseille auf den Bildschirm, sondern kreiert eine faszinierende Reise, die den Nutzer einlädt, versteckte Orte auszukundschaften.

 

Über Streetview kann man sich mit auf einen Spaziergang nehmen lassen, die Geräusche der Stadt hören, Streetart entdecken und sich die Geschichten der Umgebung erzählen lassen. Etwas mehr über die Entstehung zeigt dieses Video (auf Französisch):

 

Eine wirklich schöne, interaktive Anwendung, die zeigt, dass Google Maps mehr ist, als ein Tool, mit dem man den Weg von A nach B finden kann. Wer den Sommer beispielsweise nicht auf einer Fernreise verbringt, kann die Tempelruinen von Angkor Wat auch vor dem Bildschirm entdecken.

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

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