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Auf der Suche einer neuen Location für das 6. Mobile Business Forum - Coworking Tour in Zürich

Dienstag, 14. März 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

 

Letzte Woche haben wir uns von St.Gallen nach Zürich gemacht, um im Dschungel von Coworking Spaces und Incubatoren einen besseren Durchblick zu erhalten. Denn auch wir wollen uns ständig weiterentwickeln - so wird auch das diesjährige Mobile Business Forum im November 2017 einen neuen Charme erhalten, sowohl bezüglich Location als auch dem Redesign des Programms. Wo es genau stattfinden wird? Das bleibt noch für eine Weile eine Überraschung... Wir freuen uns drauf! Zwischenzeitlich können wir Ihnen unsere Studie zum Thema "Coworking aus Unternehmenssicht - Serendipity-Biotop oder Fluchtort" empfehlen. 

Fokusthema Chatbots - Beispiel Versicherungsbranche: Dein neuer kleiner Helfer oder Automatisierung für Services?

Dienstag, 14. März 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

 

Bekanntlich geht die Versicherungsbranche gerade durch einen starken Wirbelwind von Digitalisierungsvorhaben; der neuste Trend: Die Integration von Chatbots. So zum Beispiel das New Yorker Startup Lemonade, welches sich nicht als Versicherungsstartup sondern viel eher als "Tech Startup" bezeichnet, will den Versicherungsmarkt für Wohnungsmieter und -besitzer revolutionieren. Sie setzen bei der Incentivierung an: "Insurance, the founders reasoned, suffers from misaligned incentives. Every dollar paid out comes from insurers’ pockets, encouraging poor behaviour", sagen die Gründer Daniel Schreiber und Shai Wininger in einem Economist Bericht. Dieses "schlechte Verhalten" wollen sie ändern, in dem sie einen Teil der Versicherungsgelder nach einer gewissen Zeit an die Versicherten bei gutem Verhalten zurückzahlen bzw. in einer von den Versicherten gewünschten Charity spenden. Dies gibt nicht nur gute Publicity, sondern setzt auch direkt beim Kundenerlebnis an. Dies geht aber noch weiter - bei Lemonade verwalten nicht sogenannte Underwriters die Versicherungspolicen und die Schadensfälle, sondern dies übernehmen Algorithmen. Des Weiteren setzt Lemonade keine teuren Versicherungsberater oder Broker ein, sondern das Startup nutzt Chatbots.

 

Auf den ersten Blick funktioniert ein Chatbot wie ein normaler Chat - aber eben nicht von Mensch zu Mensch, sondern von Mensch zu Roboter (Algorithmus). Der Roboter hat Zugriff auf verschiedene Systeme und kann so spezifische Daten in Sekundenschnelle abrufen, verfügt über künstliche Intelligenz und ist selbstlernend. 

 

Doch dienen diese Helferchens nun dem Kunden oder ist dies einfach eine neue Art, das Backend eines Unternehmens effizienter zu machen? Wie so oft, lautet die Antwort wohl: It depends... Einerseits bringt es einen Komfortgewinn für die Kunden, die anytime, anywhere eine Versicherung abschliessen oder Änderungen vornehmen können, ohne dabei abhängig von den Öffnungszeiten der Versicherung zu sein. Schliesslich dient der Chatbot dem Dialog, welchen die Menschen bei Kundenservicetelefonie und Chats so sehr mögen, andererseits vermag der Roboter ihn auch zu automatisieren. Und da kommen auch die effizienteren Prozesse im Unternehmensinnern zum Zuge: Während momentan die schwieriegen Fälle von den Robotern an den Mitarbeitenden weitergereicht werden, ist das Ziel, rund 90% aller Fälle durch den Chatbot-Roboter abarbeiten zu können - schlussendlich sind die meisten Fälle doch wiederkehrend und daher Strukturen erlernbar. 

 

Bildquelle: The next web

 

Wie kann die Abbrecherquote von MOOCs reduziert werden?

Montag, 13. März 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Es ist nichts Neues, dass Massive Open Online Courses eine sehr hohe Abbrecherquote verzeichnen (dazu liest man allerhand unterschiedliche Zahlen). Fakt ist, dass die Kurse leider meistens immer noch für eine durchschnittliche Masse gestaltet sind, nicht aber auf einen einzelnen Teilnehmer angepasst werden können.

 

Harvard University und ein Lernplattform-Anbieter (TutorGen) haben vor diesem Hintergrund die MOOC Plattform (edX) mit einem intelligenten Tutoring System (SCALE) gekoppelt und so die Lernumgebung adaptiv gestaltet und gesteuert. Dabei war es ihnen möglich, im Rahmen eines experimentellen Desings (Experimentalgruppe und Kontrollgruppe, 435 Lernende), positive Erkenntnisse zur Bearbeitung von Aufgaben zu gewinnen. So zum Beispiel verzeichnete die Experimentalgruppe mit adaptiver Lernumgebung einen höheren Zuwachs an Wissen und die Quote der Kursabbrecher der Teilnehmenden mit geringem Wissen war kleiner in der Experimentalgruppe als in der Kontrollgruppe. Schlussendlich war die Experimentalgruppe auch ausdauernder im Lösen der Aufgaben (dies sehr wahrscheinlich durch die Abstimmung auf ihr aktuelles Kompetenzniveau).

 

Dies sind durchaus vielversprechende Erkenntnisse, die sich letztendlich auch positiv auf die Abbrecherquote von MOOCs auswirken dürften. Eine weitere Möglichkeit, die Teilnehmer von MOOCs zu motivieren, könnte das Peer Review System sein, welches ich im Rahmen eines Kurses zu Internet of Things von der Plattform openSAP kennen gelernt habe. Dazu stelle ich meine Erkenntnisse und Learnings auch an der SeLC-Konferenz vom 4.-5. April 2017 in Zürich vor.

 

Bildquelle: Pixabay

Marktplatz Präsentation an der SeLC 2017

Montag, 13. März 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

 

An der diesjährigen SeLC 2017 vom 4.-5. April 2017 im Holiday Inn in Zürich wird Vanessa Guggisberg in einem Erfahrungsbericht darüber sprechen, was der Lehrstuhl von Prof. Dr. Andrea Back vom Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St.Gallen (HSG) über kundenorientierte Lehre von morgen denkt. Nicht nur bei innovativen Produkten von Unternehmen steht der Nutzer im Vordergrund, sondern auch an Universitäten macht man sich Gedanken zu Inhalt und “User Experience” von Kursen für Studierende. Frontalunterricht und Lehrveranstaltungen mit Online-Inhalten kennt man gut, aber ist das denn auch wirklich noch zeitgemäss? Die Präsentation findet im "Marketplace" am 5. April 2017 von 9.20-11.50 Uhr statt (Marketplace Nummer 7). 

 

Bildquelle: SeLC

Verhältnis Digitalisierung in Deutschland vs. USA - wo sind die Unterschiede?

Montag, 13. März 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

 

Etventure hat kürzlich eine Studie zum Thema „Digitale Transformation und Zusammenarbeit mit Startups in Großunternehmen in Deutschland und den USA“ zusammen mit YouGov und der GfK durchgeführt. Hierzu wurden rund 300 Entscheider in Unternehmen mit mehr als 250 Millionen Dollar Jahresumsatz befragt. Das Resultat ist relativ ernüchternd: Während in den USA mehr als 85% sich mindestens “gut” auf die digitale Transformation vorbereitet fühlen, sind es in Deutschland nur rund 35%.

 

Es gelingt den hiesigen Unternehmen meist noch nicht, dieses Wissen auf die gesamte Kernorganisation zu übertragen und die Mitarbeitenden für die Digitalisierung zu motivieren. Mit Blick auf den Rückstand auf die USA bei der Entwicklung digitaler Geschäftsmodelle ist dies ein gefährlicher Zustand“, so Philipp Depiereux, Gründer und Geschäftsführer von Etventure. Nichtsdestotrotz zeigen die Studienresultate auch, dass sich im Vergleich zu 2016 auf unserer Seite des Atlantik einiges getan hat und somit die digitale Transformation bei 50% der Grossunternehmen eines von drei Hauptzielen für 2017 ist (2016: 41%).

 

Der wohl grösste Hemmfaktor in Deutschland ist die Verteidigung bestehender Strukturen, die schlussentlich das Vorantreiben der digitalen Transformation bremsen (2017: 65%). „Dass in den USA interne Widerstände deutlich seltener als Problem gesehen werden, lässt sich teilweise damit erklären, dass mehr als jedes zweite Grossunternehmen in den USA (57%) schon heute eine digitale Geschäftseinheit besitzt“, sagt Philipp Depiereux. „In Deutschland ist es nur ein Drittel (33%)”. Der Digital Maturity & Transformation Report 2017 von Sabine Berghaus und Prof. Dr. Andrea Back, der im April 2017 veröffentlicht wird, wird einige Ansatzpunkte für Unternehmen im deutschsprachigen Europa aufzeigen, die von grossem Interesse sein dürften. Weitere Informationen dazu finden Sie hier: https://aback.iwi.unisg.ch/kompetenz/digital-maturity-transformation/.

 

Bildquelle: Pixabay

 

 

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Prof. Dr. Andrea Back

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