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Inputvortrag am Microsoft Modern Business Forum

Montag, 15. September 2014
von Christian Ruf in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Christian Ruf, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kompetenzzentrum von Mobile Business, hielt am Donnerstag, 11. September einen Inputvortrag zum Thema "Die dritte Generation von Mobile Business oder ob sich Wearableas auch am Arbeitsplatz durchsetzen werden?" am Modern Business Forum. Anbei einen Auszug aus der Pressemitteilung von Microsoft.

 

KMU im Spannungsfeld: Einsatz neuer Technologien als Differenzierungsfaktor

Im Rahmen des ersten Modern Business Forum stellten Transa, Acommit und Microsoft am Donnerstag am Beispiel  von Transa, grösster Reise- und Outdoor-Händler der Schweiz, die gelungene Neuausrichtung der IT-Infrastruktur vor. Mit der Eröffnung des Flagship Stores Europaallee im September 2012 unternahm Transa einen wichtigen Schritt in die Zukunft und investierte in eine moderne IT-Infrastruktur. Transa verfügte bis zur Neuausrichtung über eine teilweise veraltete IT-Infrastruktur die komplett on-premises betrieben wurde und zunehmend an ihre Grenzen stiess: Die Anforderungen in Bezug auf die Verfügbarkeit von Waren, die Flexibilität und die Anzahl der zu verwaltenden Filialen sowie die laufend wachsende Sortimentsbreite und Mitarbeiteranzahl erhöhten die Komplexität und die Leistungsanforderungen an die IT-Infrastruktur.

Die neue IT-Infrastruktur sollte folgende Kriterien erfüllen: Eine optimale Unterstützung der Benutzer bei ihrer Arbeit gewährleisten und eine kostengünstige und flexible Betreibung sicherstellen. Der Unterhalt und der Betrieb der IT-Infrastruktur sollte durch Acommit als Komplettanbieter von ERP-Systemen, Kassenlösungen und IT-Infrastruktur übernommen werden mit dem Ziel, die Transa IT-Organisation zu entlasten.

Die Neuausrichtung der IT führte auch zu einer Optimierung interner Abläufe. Zu beanstandende Wareneingänge von Transa waren beispielsweise durch eine komplizierte Logistik, bedingt durch eine Verteilung des Lagers über drei Stockwerke, zu einem zeitkritischen Prozess geworden. Mithilfe von Lync Online und Microsoft Surface Pro 3 konnte dieser Arbeitsschritt optimiert werden. „Dank dem Einsatz von Lync Online konnte die Durchlaufzeit bei diesem einzelnen Prozess `Qualitätskontrolle Wareneingang` von 15 Minuten auf unter eine Minute reduziert werden“,  erläutert Michael Meier, Leiter IT Transa.

 

 

Mobile Business-Lösungen bestimmen die Zukunft

Christian Ruf, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St.Gallen, zeigte in seinem Referat auf, wo Praxis und Forschung zum Thema Mobile Business stehen. Dabei wird deutlich, dass dem Mobile Business drei Prinzipien zugrunde liegen: Die Geräte müssen intuitiv zu bedienen sein, intelligente Inhalte liefern und allgegenwärtig einsetzbar sein, ob privat oder im Business. Es ist zu beobachten, dass eine „Consumerization von IT-Technologien“ stattfindet. In der Vergangenheit entstanden mobile Technologien in Grosskonzernen und traten dann ihren Siegeszug bei Privatanwendern an – heute ist es umgekehrt. Anwender – sei es als Kunde oder Mitarbeiter – fordern Innovation und neue Prozesse ein; auf diese Realität müssen auch KMU reagieren.

Im Rahmen eines Forschungsprojektes evaluierte das Competence Center Mobile Business am Lehrstuhl von Prof. Dr. Andrea Back die Potentiale der nächsten Generation von Mobile Devices, sogenannter Wearables. Dabei wurden über 200 solcher Geräte identifiziert, welche es bereits heute auf dem Markt zu kaufen gibt. Die Analyse offenbarte zwei neue Potentiale für Mobile-Business-Anwendungen: Zukünftige Lösungen müssen nicht nur intuitiv zu bedienen sein und intelligente Inhalte zur Verfügung stellen, sondern den Kunden oder Mitarbeiter möglichst automatisch und unscheinbar unterstützen. Sowohl heutige Glasses-, als auch Smartwatch-Lösungen erfüllen diese Kriterien aber erst teilweise: Obschon die Brillen-Anwendungen durch Augmented-Reality-Funktionen speziell in Montage- und Logistikprozessen automatisch und intelligent den Mitarbeiter unterstützen, gibt es aber noch gewisse Fragezeichen, wie intuitiv diese Lösungen aus Mitarbeitersicht zu bedienen sind. Auch Smartwatches bieten Potentiale für unscheinbare und automatische Bezahlprozesse in Geschäften. Doch ob sich Kunden an den aufdringlichen Benachrichtigungen auf dem Handgelenk nicht eher stören als erfreuen, bleibt abzuwarten. Es wird sich zeigen, ob diese Glasses- und Smartwatch-Lösungen Nischenprodukte bleiben oder sich am Markt durchsetzen werden.

 

Die Folien des Vortrages sind auf SlideShare zu finden:

Erfolgreiche Social-Business-Beispiele aus Deutschland

Montag, 15. September 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Enterprise 2.0 | 0 Kommentare

Christoph Schmaltz hat für das Blog der Ripple Effect Group einen spannenden Artikel über erfolgreiche Social Business Cases in Deutschland verfasst. Viele Erfolgsbeispiele für Social Enterprise, die als Best Practice zitiert werden, kommen aus dem amerikanischen Raum, und nur wenige sehr bekannte Fallbeispiele finden sich in Deutschland, Österreich oder der Schweiz. Gewiss hat hier auch die Kultur einen Einfluss, wie Christoph in seinem Artikel schreibt:

"Taking what you know about Germans, you are forgiven to think that the characteristics of a social business must be at odds with German values and traits. Germans tend to value (may I say love?) structure and control. Hierarchies and processes provide just that. German data privacy laws are among the strictest in the world. Germans are usually hype-resistant, as they think with their head and not with their heart. And yet, in the past years there have been efforts by many German companies to introduce social technlogies."

Als Best Practices nennt Christoph zum einen das Programm GUIDE von Continental, die Social-Business-Initiative "Bosch Connect" von Robert Bosch GmbH und das Intranet der adidas Group. Was diese Beispiele genau auszeichnet und was sie zu Best Practices macht, liest man im Detail in Christophs Blogbeitrag.

 

Das FlexWork Phasenmodell

Montag, 15. September 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Enterprise 2.0 | 0 Kommentare

 

Mobiles und dynamisches Arbeiten ist in vielen Unternehmen an der Tagesordnung. Wie der Weg hin zu einem flexibleren Arbeiten gestaltet werden kann, zeigt das FlexWork Phasenmodell, das von der Hochschule für Angewandte Psychologie, Fachhochschule Nordwestschweiz, und der Initiative Home Office Day erarbeitet wurde.

 

Das Modell gibt Unternehmen die Möglichkeit, den eigenen Status Quo der Arbeitsflexibilität zu ermitteln. Es werden fünf Phasen der Flexibilisierung unterschieden – von der vollständig ortsgebundenen Arbeit bis hin zur Netzwerkorganisation, die komplett dynamisch arbeiten. Anhand der Selbsteinschätzung können Unternehmen geeignete Schritte ableiten, um die Entwicklung hin zu einem mobileren Arbeiten zu gestalten.

 

Weitere Informationen und eine ausführliche Erläuterung zum FlexWork Phasenmodell gibt es auf der Website des Home Office Day.

Digital Transformation - neue Studie am Kompetenzzentrum Mobile Business

Montag, 15. September 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Mit der rasanten Weiterentwicklung von Technologien stehen Unternehmen vor der Herausforderung, sich schnell an dieses dynamische Umfeld anzupassen. Themen wie Mobile Business, Big Data, Business Analytics sind nicht mehr nur isoliert zu betrachten, sondern Teil von grösseren Entwicklungen, die unterschiedliche Unternehmensbereiche gleichzeitig betreffen. Unter "Digital Transformation" verstehen wir daher die Kombination von Veränderungen in Strategien, Prozessen, Informationssystemen und Kultur in Unternehmen durch Einsatz von digitalen Technologien und mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.

 

Derzeit entwickeln wir am Kompetenzzentrum Mobile Business in einem Forschungsprojekt mit der Beratungsfirma Crosswalk ein Reifegradmodell, mit dem Unternehmen ihre digitale Reife messen können. Eine erste Version des Modells wird Ende September von einer Expertengruppe evaluiert. Auf Basis dieses Modells wird ab November auch eine Studie zur digitalen Reife von Schweizer Unternehmen durchgeführt und der "Swiss Digital Transformation Index" erstellt. Die Ergebnisse dieser Studie stehen dann ab Frühjahr 2015 zur Verfügung. Hier im Blog werden wir regelmässig von Neuigkeiten berichten.

 

Wenn Sie Interesse an diesem Thema haben und die Digitalisierung von Geschäftsmodellen und Prozessen bei Ihnen im Unternehmen ein Thema ist, dann würden wir uns freuen wenn Sie mit uns Kontakt (Projektleiterin: Sabine Berghaus) aufnehmen und uns für ein Experteninterview zur Verfügung stehen. Merken Sie sich ausserdem den 3. Juni 2015 vor - Digital Transformation ist das Schwerpunktthema des nächsten Mobile Business Forums.

Leonardo – European Corporate Learning Award

Sonntag, 14. September 2014
von Elsy Zollikofer in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Der Leonardo-Award in der Kategorie “Company Transformation” geht 2014 an das Schweizer Unternehmen Bühler AG.

„Endlich eine internationale Anerkennung für die Innovationskraft des dualen Bildungssystems in der Schweiz“, freut sich Dr. Hanna Muralt Müller, alt Vizekanzlerin der Schweizerischen Eidgenossenschaft, über die Auszeichnung von Calvin Grieder, CEO und Vorsitzender des Verwaltungsrats der Bühler AG mit dem Leonardo – European Corporate Learning Award.

 

Beispielhaft und beeindruckend sei laut der Leonardo-Jury unter anderem das „ClassUnlimited“-Projekt: ein virtueller Klassenraum, der es Auszubildenden ermöglicht, im letzten Lehrjahr an einem viermonatigen Auslandsaufenthalt teilzunehmen, ohne den regulären Unterricht an der Berufsschule zu verpassen. „Dank diesem Pionierwerk erwerben sich Lernende in Auslandsaufenthalten interkulturelle Kompetenzen“, findet Muralt Müller, die das Produkt bereits selbst in Augenschein nehmen konnte, und beschreibt es als „Vorzeigemodell, das andere global aktive Firmen inspirieren dürfte“.

 

Am 13. Oktober wird der Award im Rahmen einer feierlichen Zeremonie in drei Kategorien auf dem Petersberg bei Bonn vergeben: Calvin Grieder nimmt den Preis in der Kategorie „Company Transformation“ entgegen. Persönlichkeiten, die ganzheitliche innovative Ansätze für Corporate Learning umgesetzt haben und damit als Inspiration für andere Betriebe dienen können, werden mit dem Preis in dieser Sparte ausgezeichnet. Ganz im Sinne des Namenspatrons Leonardo da Vinci steht die Prämierung für mutige und beharrliche Visionäre aus dem Bildungsbereich, die Lernen in Bezug auf das Vier-Säulen-Modell der UNESCO für die Bildungsanforderungen des 21. Jahrhunderts verstehen und umsetzen. Die Riege der Preisträger komplettieren 2014 Dr. h.c. Hasso Plattner, u.a. Gründer des Hasso-Plattner-Institutes in Potsdam und der SAP AG, in der Kategorie „Thought Leadership“ und Caroline Jenner, CEO der Organisation JA-YE Europe, in der Kategorie „Crossing Borders“.

 

Hier finden Sie weitere Informationen zum Leonardo-Award, seinen bisherigen Preisträgern sowie den Mitgliedern des Beirates.

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

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