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Kolumne: TV Soaps Kill the Case Teaching Stars

Montag, 16. Juni 2014
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 1 Kommentar

Im Antrag für mein Forschungsprojektsemester im Herbst steht, dass ich Lehre-Fallstudien schreiben werde. Dafür bin ich kürzlich zu einem Profi-Professor der Harvard University in die Schule gegangen, ins Präsenzseminar "Teaching with Cases". Ausserdem ging ich aus Neugierde wieder einmal zu meinem Sohn ins Fernsehzimmer, als eine seiner Lieblingssendungen lief: Die Reality TV Serie "Die Aquarium-Profis" (engl. Tanked). Er hatte mich nämlich mit seinem Wissen über Meerwasserfische und Aquariumtechnik verblüfft. Seit ich eine Episode davon gesehen habe, ist meine Vorstellung über mein Schreibprojekt "Teaching Cases" eine andere; das Harvard-Fallstudien-Format kommt mir nun etwas altbacken vor.

 

Die Episoden von "Die Aquarium Profis" zeigen den Geschäftsalltag eines real existierenden, kleinen Familienbetriebs, der in Einzelfertigung Aquarien herstellt. Es geht jeweils um die Abwicklung von ein oder zwei Kundenaufträgen. Jedesmal sind Spannung, teils Drama, und jede Menge Komödie mit dabei. So unterhaltend verpackt erlebt man, in welchen Projektschritten ein kundenindividueller Fertigungsauftrag abläuft, wie kreatives Design die Geschäftsbasis bildet und Quelle der Kundenzufriedenheit ist. Immer ist klar, dass die Kalkulation knapp ist und jeder Fehler den Gewinn vernichten kann. Und Deckungsbeitragsrisiken stecken in jedem Projektschritt, nicht nur beim Materialeinkauf und im Fertigungsprozess, sondern auch in der Auslieferungsplanung und der Endmontage vor Ort. Selbst Personalmanagementthemen kommen nicht zu kurz, denn alle Mitarbeitenden werden als Individuum mit Stärken und Schwächen porträtiert, mit denen bzw. um die herum an den Kundenaufträgen gearbeitet wird. Besonders gefallen hat mir die Folge, in welcher das Konzept des Mitarbeiter-des-Monats-Anreizsystems veräppelt wird und man sah, welche lachhaften Verhaltensweisen diese Wettbewerbskultur auslösen kann.

 

So inspiriert frage ich mich, ob nicht Reality TV-Formate wie diese den text-, tabellen, und bullet-point-orientierten Lehrefallstudien einmal den Rang ablaufen werden. Schade, dass ich nicht auch noch Filmwissenschaften studiert habe, dann könnte ich meine Unternehmensfallstudien als Reality-TV-Serie produzieren. Unsere Weiterbildung "CAS Enterprise 2.0 Professional" würde dann nicht in Räumen mit Seminarbestuhlung stattfinden. Nein, man könnte sich in einem "Enterprise Social Design Loft" auf einer Sofalandschaft räkeln und sich die Episoden von "Die Enterprise-2.0-Profis" reinziehen. Das wäre mal eine "Disruptive Teaching Innovation". Als das Kino aufkam brachte es ein Song so auf den Punkt: "Video kills the radio star". Nun, vielleicht passiert das auch den traditionellen Lehrefallstudien: "TV Soaps kill the Case Teaching Stars" - ich kriege das allein sicher nicht hin, aber vielleicht hilft mir ja jemand?

 

Artikelbild "Video killed the radio star" von Song River-CowGirlZen Photography, lizenziert unter CC BY 2.0

Das war das 3. St.Gallen Mobile Business Forum 2014

Sonntag, 15. Juni 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Der Einsatz von Mobile zur Unterstützung von Geschäftsprozessen, neue Möglichkeiten durch Wearable Devices oder die optimale Gestaltung von mobilen Interfaces – das alles war Thema beim 3. Mobile Business Forum am 21. Mai in St.Gallen.

 

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Prof. Dr. Andrea Back und Christian Ruf, mit ihrer Keynote-Präsentation zum Thema „Third Generation Enterprise Mobility“. Die Präsentation können Sie hier auf Slideshare ansehen:

 

Dr. Thomas Schwetje von Coop Schweiz gab im Anschluss in seiner Keynote interessante Einblicke in den Einsatz von mobilen Apps und Websites im Kundendialog.  Auf zwei Panels wurde von Experten diskutiert, welche Massnahmen die Anwendung von mobilen Lösungen sowohl intern im Unternehmen als auch extern bei Kunden fördern und wie eine erfolgreiche mobile Strategie aussehen kann.

 

 

Nach der Mittagspause konnten die Teilnehmer aus mehreren interaktiven Workshops unserer Partnerunternehmen wählen – von einer Live Demonstration von Google Glass und iBeacons, einer Session zu API-Management, einer Diskussion über die Gestaltung von mobilen Interfaces, bis zu einem Hands-on Workshop zu SAP Fiori – es waren unterschiedliche Themen vertreten.

 

 

Stefan Denk von Nestlé Nespresso sprach am Nachmittag in seiner Keynote zum Thema „Daring to open up multi-channel sales data“ und gab hier einen Einblick in die technische Seite der mobilen Projekte bei Nestlè Nespresso.

 

 

Die Veranstaltung wurde mit der Prämierung der besten Mobile-Business-Lösungen im Rahmen des Mobile Business Best Practice Award abgeschlossen. Einen Rückblick auf das Forum können Sie auch in diesem Bericht aus dem St.Galler Tagblatt nachlesen. Wir möchten uns bei allen Partnern, Speakern und Teilnehmern sehr herzlich bedanken und wir freuen uns schon jetzt auf ein erfolgreiches Mobile Business Forum 2015.

 

(Alle Bilder ©signorellfilms)

UBS SumUp PIN+ angetestet - Das mobile Kartenterminal in der Schweiz

Samstag, 14. Juni 2014
von Christian Ruf in der Kategorie Mobile Business | 3 Kommentare

Seit geraumer Zeit verfolgen wir die Erfolgsgeschichte von Square in den USA. Kredit- und Debitkarten-Zahlungen können direkt mit einem Android- oder iOS-Gerät empfangen werden. Der Zahlungsempfänger entrichtet dabei keine monatliche Gebühr an den Zahlungsdienstleister oder muss teure Investitionen für Terminals tätigen. Es fallen lediglich Transaktionskosten pro Zahlung von ca. 3% an.

Nun sind diese neuen Kartenterminals auch in der Schweiz erhältlich. UBS vertreibt die Geräte von SumUp. SumUP PIN+ ist für UBS-Kunden bis zum 31.10.14 zum Vorzugspreis von CHF 69 erhältlich. Das Disagio beträgt für Debitkarten 1.5% und für Krediktarten 2.5%, also vergleichbar mit Square. Die UBS Schweiz stellt uns freundlicherweise ein Testgerät zur Verfügung.

 

Doch wie funktioniert das Ganze? Zuerst installiere ich als Kunde die SumUp App auf meinem Smartphone, welche im App Store zum Download bereit steht. Der Registrierungsprozess dauert 3-4 Minuten: Ich muss dabei meine E-Mailadresse angeben, ein Passwort definieren und sonstige Angaben zu meinem Unternehmen tätigen. Anschliessend sind noch die Kontoangaben zu ergänzen und das Gerät mit meinem Smartphone zu verbinden. Dies geschieht einerseits über den Kopfhöreranschluss oder die Bluetooth-Verbindung (Update: nun hat es auch mit Bluethooth funktioniert. Mit dem Powerknopf einfach zwischen Kabel und Bluetooth umschalten und es klappt!). Bevor es richtig losgeht, wird noch ein Firmwareupdate installiert, das mit 20 Minuten relativ zeitintensiv war. Die Testzahlungen funktionierte dann einfach und schnell. Nach der Autorisierung der Zahlung kann dem Kunden per Email oder SMS ein Beleg zugestellt werden. Im Vergleich zu den nervigen Papierbelegen ein nützliches Feature. Optional können die Belege aber auch wireless an einen Drucker gesendet werden. Beachtet werden sollte zudem, dass SumUp PIN+ keine Postfinance-Karten akzeptiert.

 

Der Kundenbeleg per Email

 

Fazit: Mit dem SumUp PIN+ können KMU schnell und einfach bargeldlose Zahlungen empfangen. Mit weiteren Zusatzdienstleistungen, wie bspw. ein Bonusprogramm oder Buchhaltungssystem, können zusätzliche Mehrwerte für Händler geschaffen werden. Groupon verbindet ihr Kartenterminal mit einem interessanten CRM und Buchhaltungssystem. Zudem können Kunden Groupon Deals im Geschäft einlösen. Auch ein Pre-Order-System soll verfügbar sein, bei dem der Kunde schon unterwegs oder von zu Hause seine Pizza bestellen und bezahlen kann. Es bleibt spannend am Point of Sale.

 

Weitere Informationen zu den Terminals finden Sie unter:

www.ubs.com/sumup

 

Ein digitaler Streifzug durch das nächtliche Marseille

Freitag, 13. Juni 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Mit Google Streetview virtuell durch die Strassen zu streifen, kann schon sehr spannend und auch unterhaltsam sein. Mit Google Nightwalks bringt Google nicht nur das nächtliche Marseille auf den Bildschirm, sondern kreiert eine faszinierende Reise, die den Nutzer einlädt, versteckte Orte auszukundschaften.

 

Über Streetview kann man sich mit auf einen Spaziergang nehmen lassen, die Geräusche der Stadt hören, Streetart entdecken und sich die Geschichten der Umgebung erzählen lassen. Etwas mehr über die Entstehung zeigt dieses Video (auf Französisch):

 

Eine wirklich schöne, interaktive Anwendung, die zeigt, dass Google Maps mehr ist, als ein Tool, mit dem man den Weg von A nach B finden kann. Wer den Sommer beispielsweise nicht auf einer Fernreise verbringt, kann die Tempelruinen von Angkor Wat auch vor dem Bildschirm entdecken.

Mobile Business Best Practice Award – Die Sieger

Donnerstag, 12. Juni 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

In diesem Jahr hat das Competence Center Mobile Business erstmals den Mobile Business Best Practice Award ausgelobt, um exzellente Mobile-Lösungen auszuzeichnen, die spürbar zum Erfolg von Unternehmen beitragen. Zahlreiche Einreichungen bewarben sich um den Award, aber keine Lösung konnte die Jury in allen Kategorien überzeugen. Daher hat sich die Jury dazu entschieden, den Award dieses Jahr nicht zu vergeben. Allerdings stachen drei Lösungen hervor und überzeugten in jeweils unterschiedlichen Bereichen. Daher wurden die folgenden drei Einreichungen als herausragende Mobile Business Best Practices ausgezeichnet:

 

InnoTix

 

InnoTix wurde für das Projekt „ÖV-Pad“ als Lösung mit dem grössten Kundennutzen und Geschäftserfolg ausgezeichnet.

Die von InnoTix für VZO, BLT, AAGS und vbl entwickelte Tablet App hilft, das Problem durch gezielte Information rasch und unkompliziert zu lösen. Türstörung in der Rush Hour? Ein Blick auf die Checkliste im öV-Pad genügt, und die Fahrt geht weiter. Die Fahrgäste danken’s. Auch personalisierte Daten zeigt das öV-Pad an. Mit wenigen Klicks lassen sich aktuelle Dienstpläne, Umleitungen, Fahrzeugdokumente, Anleitungen zu Störungsbehebungen und vieles mehr einsehen. Das Besondere: Die App ist auf die Bedürfnisse jedes einzelnen Mitarbeitenden angepasst und dank Synchronisation im Depot offline verfügbar und doch immer auf dem neusten Stand.

 

Standzeiten zwischen zwei Fahrten lassen sich dank dem öV-Pad noch produktiver nutzen. Was der Chauffeur früher vor oder nach Dienstschluss noch im Depot erledigen musste, kann er nun schon während des Dienstes tun. Wenige Klicks reichen für einen Ferienantrag an die Personalabteilung, die Bestellung einer Parkvignette oder eine Schadenmeldung. Aber nicht nur die interne Kommunikation, auch E-Learning ist unterwegs möglich. Mithilfe spielerischer E-Learning-Tools bilden sich Chauffeure gezielt weiter. Etwa zu Themen wie ökologisches Fahren, Uniformregelung oder geeignete Massnahmen bei Schneefall.

 

Namics

 

Namics und Viessmann konnten sich über die Auszeichnung als beste B2B Lösung für die Mobile Ersatzteil-App freuen.

Die Viessmann Deutschland GmbH beabsichtigte eine Möglichkeit zu schaffen, mit der die Einsicht in den Ersatzteilkatalog auch mobil möglich ist. Ziel war es die bisher eingesetzten Ersatzteilkatalog-DVDs dadurch abzulösen. Hierfür wurde eine responsive Umsetzung als Web-Anwendung mit Fokus auf mobile Nutzung per Smartphone angefordert. Primäre Zielgruppe für die Web-Anwendung sind Heizungs- und Anlagenbauer, die während ihrer Arbeit auf diese Informationen mobil und online zugreifen müssen.

 

Der Nutzer kann sich nach Eingabe einer Materialnummer oder Einlesen des Barcodes via Smartphone-Kamera Ersatzteil-Informationen wie den Stückpreis, den Vorgänger bzw. Nachfolger sowie die Verwendung in einem spezifischen Grundgerät überprüfen oder sich Ersatzteile per Emailversand merken. Die Daten für den Ersatzteilkatalog liegen im ERP-System von Viessmann vor und können von dort über eine Webservice-Schnittstelle angefragt werden. Die Ersatzteil-App wurde im Rahmen der ISH Messe (Weltleitmesse Erlebniswelt Bad, Gebäude-, Energie-, Klimatechnik und Erneuerbare Energien) erfolgreich der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Erfolgsfaktoren sind die einfache Bedienung und die starke Performance bzw. geringen Wartezeiten bei Suchabfragen.

 

Swisscom

 

Der Authentifizierungsservice Mobile ID von Swisscom wurde als innovativste Lösung zur Kundenbindung prämiert.

 

Für jede Applikation ein eigenes Login-Verfahren – das war gestern. Mit Mobile ID auf der SIM-Karte verwandelt sich jedes Mobiltelefon in ein Authentisierungstool. Damit haben Benutzer eine einzige Login-Lösung für die unterschiedlichsten Applikationen zur Hand – und immer dabei.

 

Die Security-Lösung Swisscom Mobile ID bietet Unternehmenskunden und Behörden eine sichere, benutzerfreundliche und kostengünstige Login-Methode für ihre Benutzer als Managed Service. Swisscom stellt dabei nicht nur die technische Lösung der 2-Faktor-Authentisierung zur Verfügung, sondern nimmt dem Kunden auch die Prozesse rund um Logistik, Betrieb, Support und Lifecycle der Lösung ab. Immer mehr Unternehmen und Behörden setzen Mobile ID sowohl für ihre Mitarbeiterapplikationen als auch für Ihre Endkunden ein.

 

Die grösste Schweizer Online-Bank PostFinance setzt als erstes Finanzinstitut bereits auf den Authentication Service von Swisscom für ihr e-Banking und Mobile Banking. Für die Bank ergeben sich so Einsparpotenziale in den Prozessen, Support und Betrieb. Gleichzeitig wird das Kundenerlebnis dank der Mobilität und Benutzerfreundlichkeit der Lösung verbessert. Dank der starken Zwei-Faktor-Authentisierung sind alle Beteiligten jederzeit auf der sicheren Seite.

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Prof. Dr. Andrea Back

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