Newsblog

Meditation und unser Gehirn

Donnerstag, 9. Oktober 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Meditation ist gut für uns - es stärkt unser Immunsystem und es hilft uns beim Lernen. Daher wundert es nicht, dass in der letzten Zeit das Bewusstsein für Meditation immer grösser geworden ist. So regt nicht nur Google seine Mitarbeiter aktiv zur Meditation während der "Mindful Lunches" an.

 

Denn die positiven Auswirkungen lassen sich nachweisen, einige davon erklärt Dan Harris in diesem kurzen Video: 
 

Im Silicon Valley ist Meditation zu einem neuen Trend geworden, der von allen grossen Unternehmen - Google, Twitter, Facebook - verfolgt wird, vielleicht aber nicht immer mit dem ursprünglichen Ziel im Sinn, wie die Wired schreibt

"These companies are doing more than simply seizing on Buddhist practices. Entrepreneurs and engineers are taking millennia-old traditions and reshaping them to fit the Valley’s goal-oriented, data-driven, largely atheistic culture. Forget past lives; never mind nirvana. The technology community of Northern California wants return on its investment in meditation. “All the woo-woo mystical stuff, that’s really retrograde,” says Kenneth Folk, an influential meditation teacher in San Francisco. “This is about training the brain and stirring up the chemical soup inside.” 
Da wundert es nicht, dass Meditation auch auf mobilen Geräten Einzug hält - of course, there's an app for that. Wer möchte, kann also auch mobil unterstützt meditieren. 
 

Vernetzte Arbeitswelt

Mittwoch, 8. Oktober 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Die Startup-Szene dient als Inspirationsquelle für die vernetzte Arbeitswelt von morgen. Zu diesem Schluss kommt dieser Artikel der t3n. Das zeigt sich vor allem in dem Aufbau der Bürostruktur. Statt Hierarchien und festen Arbeitsplätzen, die den Status wiederspiegeln, setzen Startups auf kreative Räume, die die spontane Vernetzung zulassen und projektbasiertes Arbeiten unterstützen. 

 
Wenn alle 125 Mitarbeiter an einem Tisch arbeiten, dann sieht das so aus. Die Werbeagentur Barbarian Group hat ihr Büro rund um den "Superdesk" gebaut, an dem alle Platz finden: 
 
 

Viel Kreativität haben auch die Architekten der Büros von Google, Dropbox oder Urban Outfitters walten lassen. Unter diesem Link gibt es eine Sammlung an Bildern der coolsten Büros weltweit. Und wie möchten Sie am liebsten arbeiten? 

Sind MOOCs tot? Oder nicht?

Montag, 6. Oktober 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Bild Study von Kevin McShane lizenziert unter CC BY-NC-2.0

 

In den letzten Jahren drehte sich alles um MOOCs und was man mit ihnen erreichen kann. Jetzt scheint es - ist die Zeit gekommen, Bilanz zu ziehen und zu überprüfen, ob MOOCs so funktionieren wie gedacht oder ob das Konzept geändert werden soll. 

 

Sebastian Thrun ist Gründer der erfolgreichen Plattform Udacity mit 1,6 Mio Nutzern. Dennoch sagte er vor kurzem: "I was realizing, we don't educate people as others wished, or as I wished. we have a lousy product." In Fastcompany erschien ein ausführliches Interview mit ihm, das die Motivation und die Massnahmen von Udacity aufzeigt und die Faszination von MOOCs erklärt. 

 

Hinter MOOCs steckt der Wunsch, dass moderne digitale Technologien dabei helfen, Lernen und Wissensvermittlung besser zu gestalten, Eigenmotivation der Lerner besser zu nutzen, Wissen durch die Digitalisierung von Lernmaterialien allgemein verfügbar zu machen. Allerdings stellte man schnell fest, dass die meisten MOOCs hohe Abbruchraten haben und man daher nicht wirklich von einer Revolution im Bildungsmarkt sprechen kann. 

 

Dennoch sehen viele Professoren in MOOCs weiterhin die Zukunft, wie in diesem Artikel der Wired zu lesen ist. Der Artikel nennt einige Anwendungsszenarien für MOOCs, die anfänglich nicht so konzipiert waren, aber aus der Nutzung entstanden sind. Ein Beispiel dafür ist die Anwendung von MOOCs im Rahmen von Studiengängen angewendet, um den Frontalunterricht auszulagern und die Präsenzzeit für praktische Aufgaben zu nutzen. 

 

Die Schlussfolgerung kann also nicht sein, dass MOOCs grundsätzlich nicht funktionieren, nur weil viele Studenten die Kurse abbrechen. Die Frage liegt vielmehr darin, in welchem Kontext MOOCs geschickt angewendet werden können, um in Kombination mit traditionellen Unterrichtsmethoden ihre Wirkung zu entfalten. 

 

Unsere Linktipps im Oktober

Freitag, 3. Oktober 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare
Lernort Hochschule: Abgelenkt, aufgeschoben, abgehakt - Wo ist der Wille beim Lernen mit digitalen Medien
 
Top 100 Tools for Learning 2014
 
Jetzt revolutioniert das Internet die Arbeit

Kolumne: Nichts geht mehr ohne Video

Dienstag, 16. September 2014
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 0 Kommentare

Schon lange bin ich Fan von Online-Videos. Erklärvideos haben es mir besonders angetan. Oft schaue ich mir Tipps an, wie man mit Tools und Vorgehensweisen seine Arbeitsproduktivität verbessert. Hier zum Beispiel ein user-generated Video mit einem genialen Trick für alle, die auch die Küche zu ihren Arbeitsplätzen zählen: Hunderte Tomaten in 2 Sekunden schneiden.

Aber nun zu meinen Ferienbeobachtungen in Waikiki über den Umgang der Leute mit Video. Es war augenscheinlich, dass Video - über verschiedene Nationen und Altersklassen hinweg - ein ganz grosses Ding ist. Ich verstehe die Begeisterung, mit der Surfer, Taucher, Stand-up-Paddler und andere Freizeitsportler eine Action-Kamera mit allen erdenklichen Vorrichtungen am Körper oder an ihren Sportgeräten montieren, um die Momente ihres grossen Wagemuts festzuhalten. Worüber ich allerdings mehr verwundert als bewundernd staunen musste ist, wie viele Touristen ihre Smartphones an speziell dafür gebaute lange Stäbe stecken und zum Filmen vor sich hertragen wie eine Fahnenstange. Vor allem Japaner scheinen das zu mögen: Beim Spaziergang am Strand, beim Einkaufsbummel, bei der Fahrt im Trolleybus. Ja selbst beim Besuch einer Messe in der Kirche ragte so ein Kameraauge in die Luft. Klar, ein Gottesdienst in Hawai'i ist schon etwas Besonderes, aber beim genauer Hinschauen bemerkte ich meinen Irrtum: Die Linse ging nach hinten los: Da entstand ein Video-Selfie, mit Glasmosaikfenster als Hintergrund. Wenn Video-Selfies so populär werden wie die mit Fotos, dann müssen die Wearables-Designer wohl nochmal über die Bücher; mit einer Google-Glass-Brille z.B. kann man keine machen.

Es geht noch weiter mit den Beobachtungen. Freitags strömen viele Touristen zum Feuerwerk des Hilton-Hotels am Strand. Einen rot-grünen Leuchtkörper, den ich spontan für eine Fehlzündung hielt, identifizierte mein Sohn sofort: Schau mal, eine Drohne! Diese sehen Sie auf dem oben stehenden Foto - damit hat ein junges Paar das Feuerwerk aus der Luft gefilmt; die Bedienung scheint einfacher zu sein als einen Drachen steigen zu lassen, und man kriegt dieses Spielzeug ohne Probleme durch die Sicherheitskontrolle am Flughafen. Last, not least: Nach der Himmels-Show meldete sich dann der Hunger.

Das Restaurant Cheeseburger in Paradise wirkte sehr beliebt und einladend auf uns. Neben den vielen Gästen waren allerdings auch viele Bildschirme um uns herum; deren Gesellschaft scheinen die Amerikaner zu mögen. Raten Sie mal, wieviele Bildschirme? Ganze 21 Stück - am laufenden Meter. Überhaupt, man findet kaum noch bewegtbildfreie öffentliche Orte. Wenn die Wände nicht mit Flachbildschirmen tapeziert sind, dann halten sich die Leute das mobile Äquivalent vor die Augen. Let's face it: Nichts geht mehr ohne Video. Machen wir was draus!

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

Newsletter

 

Erscheinungsweise: monatlich, bis auf Januar, Juli und August (neunmal im Jahr)

 

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular für unseren Newsletter.

 

Hier gelangen Sie zu den Mediadaten des Newsletters mit Anzeigenpreisen.

Social Media

 

Publikationen