Newsblog

Wearable Technology im Unternehmen

Freitag, 12. Dezember 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Die kanadische Firma Vandrico ist spezialisiert auf den Einsatz von Wearable Technology zur Verbesserung von Geschäftsabläufen und zur Steigerung der Produktivität. Der CEO Gonzalo Tudela sprach im November auf dem TEDxSFU Event zu diesem Thema und wir freuen uns, dass er auch auf dem St.Gallen Mobile Business Forum am 03. Juni 2015 vertreten sein wird.  

 

Big Brother is listening?

Freitag, 12. Dezember 2014
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

 

 

Der Internet-Gigant Amazon stellte kürzlich seine neuste Innovation vor: Echo. Es soll Amazon-Kunden wie ein Assistent im Alltag zur Seite stehen. Doch ist das wirklich alles?

 

Amazon Echo ist Mikrophon und Lautsprecher in einem. Glaubt man dem Vorstellungsvideo sind seine Möglichkeiten nahezu unbegrenzt: Ob eine Einkaufsliste schreiben, einen Wecker stellen oder Musik spielen: Echo kann fast alles, was ihm gesagt wird.

 

Was bezweckt nun das Unternehmen damit? Es geht darum, den Kunden besser zu kennen. Das digitale Warenhaus soll direkt im Wohnzimmer sein und mitdenken. Der Hintergedanke ist dabei stets, dass z.B. die benötigten Artikel von der Einkaufsliste bei Amazon selbst bezogen werden.

 

Nicht bei wenigen weckt die Vorstellung eines allwissenden und vor allem „allhörenden“ Geräts in ihrem Wohnzimmer zwangsläufig Assoziationen mit George Orwells berühmtem Werk. Doch Amazon beschwichtigt: natürlich hört Echo nur hin, wenn die Nutzerin oder der Nutzer dies möchte. Konkret bedeutet das, dass die Funktionen von Echo nur zur Verfügung stehen, wenn das „wake-word“ („Alexa“) vorgängig gerufen wird.

 

Doch gibt es eine Garantie, dass Amazon nicht trotzdem zuhört? Patrick Moorhead von Forbes glaubt kaum daran. Dies ist aus datenschutzrechtlicher Sicht in Europa und der Schweiz äusserst problematisch und könnte Einschränkungen in der Funktionsfähigkeit des Geräts nach sich ziehen. Abgesehen davon scheint es, dass Amazon mit Echo möglicherweise zu viel gewollt hat.

 

Es ist kaum vorstellbar, dass sich Personen sozusagen freiwillig einer möglichen Beschneidung ihrer Privatsphäre unterziehen werden. Das Produkt befindet sich aber nach wie vor erst in einer (relativ ausgereiften) Testphase. Es bleibt daher abzuwarten, ob und in welchem Umfang es sich auf dem Markt zu etablieren weiss.

 

Artikelbild "Amazon Warehouse" von ScotishGovernment, lizenziert unter CC BY-SA 3.0 .

Aktuelle Studie zu Digital Maturity

Freitag, 12. Dezember 2014
von Sabine Berghaus in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

 

Gemeinsam mit der Strategieberatung Crosswalk und Best of Swiss Web haben wir die Swiss Digital Transformation Initiative lanciert. Im Rahmen dieser Initiative führen wir noch bis Ende Januar eine Studie zum Thema "Digital Maturity" durch. Unter www.digital-maturity-check.ch können Sie an der Umfrage teilnehmen. Die Ergebnisse stehen ab März zur Verfügung. 

 

Unternehmen aller Branchen stehen seit geraumer Zeit vor der Herausforderung, sich strategisch an die neue digitale Realität anzupassen und zu diesem Zweck Strategie, Geschäftsmodell und Kultur des Unternehmens zu überprüfen. Unterlässt eine Organisation diesen wichtigen Schritt, verliert sie ihre Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit.

 

Das Navigieren in diesem sich schnell verändernden, hoch technologischen Umfeld ist allerdings herausfordernd. Mit der «Swiss Digital Transformation Initiative» entsteht ein eigentlicher «Werkzeugkasten», der es Unternehmen erlaubt, die digitale Transformation anzustossen, zu gestalten und voranzutreiben.  
 
Mehr über die Aktivitäten der Initiative erfahren Sie unter www.sdti.ch. 

ApplePay: Durchbruch für NFC?

Freitag, 12. Dezember 2014
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Schon früher dieses Jahr berichteten wir über Mobile Payment. Seither hat sich in diesem Bereich einiges getan. Als eine der wichtigsten Entwicklungen ist sicherlich die Vorstellung von Apples neuem Bezahlsystem Apple Pay letzten September anzusehen.

 

Dabei geht es um die langersehnte Nachrüstung der NFC-Funktion bei der letzten Version von Apples Smartphone. Apple hat dabei die drei grössten Kreditkartenanbieter (Visa, MasterCard und American Express) mit an Land gezogen. Das Besondere an Apples neuer Bezahlfunktion scheint in typischer Apple-Manier die Bedienungsfreundlichkeit zu sein. Die Nutzerinnen und Nutzer können ihre Kreditkarten ganz einfach abfotografieren und so in das Passbook-App aufnehmen.

 

Die berechtigte Frage hierbei ist die Sicherheit: Wo werden die Kreditkartendaten gespeichert? Kann das Unternehmen so auf das Kaufverhalten ihrer Kunden schliessen? Henning Steier von der NZZ beruhigt uns, denn Apple verspricht, dass die Daten lediglich auf dem Gerät selber und nicht in ihrem iCloud-Service gespeichert werden. Eine bloss lokale Speicherung verhindert oder erschwert zumindest den unautorisierten Zugriff bedeutend. Die Sicherheit wird durch den Fingerabdruck-Scanner noch weiter verstärkt, kann eine Bezahlung doch nur ausgelöst werden, solange der richtige Finger am Gerät ist.

 

Dies ist gegenüber konventionellen NFC-Chips, welche sich heutzutage nahezu auf allen Kreditkarten befinden, sogar ein Vorteil. Das Bezahlsystem soll sich zudem auch für Online-Einkäufe nutzen lassen. Damit wird klar, dass Apple langfristig das iPhone als Portemonnaie-Ersatz sieht. Damit dies funktioniert, muss ApplePay aber als Zahlungsmittel überall eingesetzt werden können. Dabei könnte Apple Schützenhilfe von ihrem Partner MasterCard erhalten, welcher bis 2020 alle Terminals in Europa, die MasterCard und Maestro unterstützen, mit ApplePay-fähigen NFC-Empfängern ausrüsten will. Dies könnte – zusammen mit Apples hohem Marktanteil hierzulande – dazu führen, dass sich das neue Bezahlsystem in der Schweiz rasch verbreitet.

 

Die Vorteile eines solchen Systems dürfte auch für die hiesigen Detailhändler erkennbar sein, würde sich dadurch der Bezahlvorgang gegenüber der klassischen Pin-Eingabe doch beschleunigen. Die Entwicklung in den USA, wo ApplePay bereits eingesetzt wird, kann dann ein Fingerzeig für die Situation in Europa und der Schweiz sein  ob da Apple der Durchbruch gelingt, wird sich zeigen.

 

Artikelbild "Mobile payment 01" von HLundgaard, lizenziert unter CC BY-SA 3.0.

 

 

Online Self-Assessments an Universitäten

Freitag, 12. Dezember 2014
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Die schweizerischen Universitäten ächzen unter den steigenden Studentenzahlen. Jedes Jahr melden sich mehr neue junge Leute voller Hoffnung an einer der zwölf Bildungsanstalten an. Viele merken allerdings ziemlich schnell, dass sie nicht ganz die richtige Studienwahl getroffen haben und nicht wenige brechen das einst so toll erscheinende Studium nach den ersten Semestern wieder ab.

 

Die schweizerische Bildungslandschaft kennt ausser der Maturität keine Zulassungsvoraussetzungen, so ist die oben genannte Entwicklung kaum erstaunlich. Dass die Studierenden, die sich in der Studienwahl irren, die Infrastruktur und die Finanzen der Hochschulen belasten, ist dabei eine logische Folge.

 

Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, haben in letzter Zeit einige Universitäten begonnen, auf sogenannte Online-Self Assessments zu setzen. Es handelt sich dabei um eigens für die Evaluation der kognitiven und persönlichen Fähigkeiten entwickelte Fragebögen, die den Studieninteressierten helfen sollen, die richtige Entscheidung zu treffen.

 

Die Universitäten Freiburg und Zürich gehören hier zu den Vorreitern. Potenzielle Mediziner und Psychologen können hier noch, bevor sie einen Fuss in die Universität gesetzt haben, herausfinden, ob sie das notwendige Rüstzeug für ein solches Studium mitbringen. Getestet werden beispielsweise bei den Medizinern auch die emotionale Stabilität und das Durchhaltevermögen bzw. Organisationsfähigkeit eines Kandidaten.

 

Die Verantwortlichen erhoffen sich so, die überfüllten Hörsäle ein wenig entlasten zu können. Dies ist ein wunderbares Beispiel, wie mit modernen Evaluationstools ein konkretes Problem im Alltag gelöst werden kann. Dass Online Self-Assessments kein Allheilmittel sind und keineswegs die klassischen Entscheidungshilfen ersetzen können ist aber auch klar, handelt es sich dabei doch nicht um eine grundlegende psychologische Analyse, sondern eben um eine Art erste Hilfe.

 

Zumindest aber diejenigen, die im ins Auge gefassten Studium ganz fehl am Platz wären, werden dadurch möglicherweise aussortiert, so dass mehr Ressourcen für die motivierten und engagierten Erstsemestler/-innen zur Verfügung stehen.

 

Artikelbild "Hanover Institute Inorganic Chemisty Lecture Hall" von ChristianSchd, lizenziert unter CC BY-SA 3.0.

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

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