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Home Office: Pro und Contra

Montag, 13. April 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Gerade in der Schweiz scheint mittlerweile kaum mehr ein Tag zu vergehen, ohne dass über das „Problemthema“ Pendler diskutiert wird. Dies mag einem auf die Nerven gehen oder aber zum Nachdenken anregen. Fakt ist, dass die Bevölkerungszahl in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat und die Schweizerinnen und Schweizer in dieser Zeit ihre Züge und Busse noch mehr zu lieben gelernt haben.

 

Die Infrastruktur ächzt unter der Belastung des täglichen Pendlerverkehrs und es werden am laufenden Band neue Lösungsvorschläge präsentiert.

Eine Möglichkeit, den Pendlerverkehr zu entlasten und die eigenen Nerven zu schonen, ist das Home Office. Man spart sich dabei den zeitintensiven und ineffizienten Arbeitsweg und kann sich direkt auf das Wesentliche konzentrieren: seine Arbeit. Man gewinnt dabei tatsächlich einiges an Zeit, die man dann für seine Freizeit nutzen kann, was einer besseren Work-Life-Balance zuträglich ist.

Arbeitnehmer mit Kindern können dank Home Office ihren Tag flexibler gestalten und die Kinderbetreuung besser organisieren – oder gleich einsparen.

 

Doch auch die Gefahren sind nicht zu unterschätzen: Ablenkung und mangelnde Selbstdisziplin sowie fehlender Gedankenaustausch mit Kollegen und Vorgesetzten können der Leistungsfähigkeit und der Motivation schaden.

 

Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht alle Tätigkeiten für Home Office geeignet sind. Das Modell ist besonders interessant für überdurchschnittlich denkintensive Arbeiten, die in Einzelarbeit erledigt werden können wie z.B. das Verfassen von journalistischen oder wissenschaftlichen Artikeln. Weniger geeignet ist Home Office für sehr interaktive Aufgaben oder solche, die viel Teamwork benötigen. Zwar kann die heutige Technologie helfen, die Barriere der physischen Abwesenheit im Büro zu überwinden. Doch sie ersetzt eben den Face-to-Face-Austausch nicht und funktioniert auch nicht immer einwandfrei.

 

Man muss bei Home Office klare Strukturen schaffen, Regeln aufstellen und die Selbstdisziplin stets im Auge behalten. Die Handelszeitung liefert hierfür fünf kurze, aber wichtige Tipps zur Ausgestaltung eines Home Office.

 

Doch Home Office muss nicht ein völliges Gegenteil zum ausschliesslich ortsgebundenen Arbeitsmodell sein. Das FlexWork-Arbeitsmodell, über das wir schon letztes Jahr berichteten, zeigt, dass es auch hier zahlreiche Abstufungen gibt. Weitere Informationen dazu gibt es auch auf der Website des Home Office Day.

 

Artikelbild „New workspace“ von Nick Keppol, lizenziert unter CC BY 2.0

 

Chance Mobile Learning

Montag, 13. April 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Es scheint naheliegend zu sein, Mobile Learning (M-Learning oder zu Deutsch: Lernen auf mobilen Geräten) als eine Art E-Learning auf unseren täglichen Begleitern, den Smartphones, zu sehen. Für viele für uns mag diese Analogie durchaus schlüssig sein – schliesslich lernen Menschen genau auf diese Art und Weise Neues kennen und erschliessen neues Wissen.

 

Der Einsatz von M-Learning-Technologien ist sehr vielfältig. Ein grundsätzlicher Unterschied zum „grossen Bruder“ liegt darin, dass M-Learning in kleineren Portionen erfolgt. Smartphones und andere Portables sind dazu gemacht, um sie in relativ kurzen Sequenzen zu nutzen. Dementsprechend sind auch M-Learning-Anwendungen so gehalten. Kurze, verdichtete Informationsvideos (z.B. Tutorials) oder kurze Lektionen (z.B. Apps zum Lernen von Sprachen) sind dazu optimal geeignet.

 

Da Smartphones heutzutage auch stets zur Hand sind, lassen sie sich vielfältiger und vor allem häufiger nutzen. Zu den M-Learning Apps gehören also auch all jene, welche dem Nutzer beispielsweise als Erinnerungshilfe zur Seite stehen.

Des Weiteren sind Smartphones wunderbar dazu geeignet, Input von verschiedenen Seiten zu bekommen. Sei es eine Datenerhebung bei einer empirischen Arbeit oder blosse Information von Mitarbeitenden in einem Unternehmen: M-Learning Apps können so genutzt werden, dass sie mit geringem Aufwand einen grossen Ertrag bringen.

 

Insbesondere wichtig – auch in einem unternehmerischen Kontext– ist die Kosteneffizienz von M-Learning Apps. Es wird beispielsweise keine aufwendige Infrastruktur benötigt, da schon fast jeder ein Smartphone besitzt. Verglichen mit traditionellen E-Learning-Geräten wie Laptop oder Desktop-PC sind Smartphones, Tablets und andere Portables deutlich kostengünstiger in der Anschaffung. Ausserdem sind sie für Interaktive Apps geradezu geschaffen, denn Touchscreen und Stylus sind fühlen sich je länger je mehr deutlich besser an als Maus und Tastatur.

Natürlich ist bei Moblie Learning auch nicht alles aus Gold gemacht. Wie so häufig sind auch hier Kompatibilitätsprobleme ein grosses Hindernis. Ebenso können technische Eigenschaften ein Dämpfer sein, wie z.B. schlechte Akku-Laufzeiten. Zudem gibt es oft bereits sehr viel E-Learning-Material, welches zunächst aufwendig für die mobilen Plattformen umprogrammiert werden müsste.

 

Doch Mobile-Learning ist nicht nur für Unternehmen etwas. Wie die UNESCO auf ihrer Seite klar macht, kann M-Learning auch in der Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit sinnvoll eingesetzt werden. Die obigen Argumente wie geringer Aufwand für Infrastruktur oder tiefer Anschaffungspreis leuchten auch hier ein. Damit kann ein wichtiger Beitrag zur Entwicklungshilfe (vor allem im Bereich Bildung) geleistet werden. Dass M-Learning immer wichtiger wird, zeigt sich auch an der jährlich stattfindenden Mobile Learning Week der UNESCO. M-Learning ist also ein wahres Multitalent.

 

Artikelbild "Iphone" von Robert S. Donovan, lizenziert unter CC BY-NC 2.0

Digital Living

Montag, 13. April 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Die digitale Revolution erfasst mittlerweile nahezu jeden einzelnen unserer Lebensbereiche. Auch unsere eigenen vier Wände sind davon nicht verschont geblieben. Die Zeiten, in denen uns digital vernetzte Häuser und von Computer gesteuerte Wohnungen als Science-Fiction vorkamen, sind definitiv vorbei.

 

Das digitale Haus begrüsst heutzutage seinen Bewohner schon an der Eingangstüre mit einem Gruss aus dem 21. Jahrhundert. Anstatt einen mechanischen Schlüssel in ein Schloss zu stecken, lässt sich „Home-Sweet-Home“ heutzutage mittels App oder noch besser mit dem Fingerabdruck entriegeln. 

Einmal eingetreten, geniesst man die angenehme Temperatur, welche durch ein digitales Thermostat wie z.B. Nest schon im Vorherein eingestellt wurde und nebenbei natürlich durch eine intelligente Zeitschaltuhr einiges an Energiekosten spart.

 

Doch damit nicht genug. Auch die Beleuchtung im digitalen Haus lässt sich nicht nur mittels Lichtschalter bedienen. Ein Beispiel dafür sind die Produkte von Phillips (Hue), welche auch unsere Lampen und Glühbirnen in das 21. Jahrhundert katapultieren.

 

Für angenehme Erfrischung und Verpflegung sorgt im Zeitalter des Internets der intelligente Kühlschrank, der dank Touchscreen, Wi-Fi und Bluetooth schon vor einem selber weiss, worauf man Lust hat oder welche Nahrungsmittel die besten Nährwerte enthalten.

 

Doch Halt! Auch Entspannung funktioniert 2015 auf Knopfdruck. So lässt sich beispielsweise die Badewanne bereits aus dem Büro oder vom Arbeitsweg aus füllen und auf die gewünschte Temperatur bringen.

 

Es ist schon erstaunlich, wie viel dieser Tage auch in unseren Wohn-, Schlaf- und Badezimmern möglich ist. Manche mögen es lieben, andere als unnötige Technologie-Überflutung ablehnen. Die Wahrheit liegt wie so häufig wohl irgendwo zwischendrin. Was aber weder die Technologiepessimisten noch die Optimisten bestreiten können ist: Die Zukunft ist schon lange da!

 

Artikelbild "Photo of a Nest Thermostat in the Bond Building" von Amanitamano, lizenziert unter CC BY-SA 3.0

Unsere Linktipps im April

Montag, 13. April 2015
von Ivan Marijanovic  | 0 Kommentare

Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit.

Im Lichte des Hackerangriffs auf TV5 Monde ist es für alle Unternehmen umso wichtiger, sich zu schützen. Die Zeit zeigt, wie das gehen kann.

 

Wearables am Bein? 

Smartwatches als Navigationshilfe mögen zwar der letzte Schrei sein. Sich von seinem Bein lenken zu lassen, ist aber definitiv etwas anderes. 

 

Technolgie für die Gesundheit

Der IT-Gigant IBM plant, in das Gesundheitswesen einzusteigen. Näheres dazu berichtet Steve Lohr von der NYT.

Kolumne: Cloud - aber anders als Sie denken

Montag, 16. März 2015
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 0 Kommentare

Draussen ist es dunkel. Ich sitze am Schreibtisch und bin bereit für Inspirationen zur Kolumne. Gerne schaue ich dabei durchs Fenster den vorbeiziehenden Wolken zu. Dann schaltet das Hirn auf kreativ. Nur, wie gesagt, es ist schon Nacht. Aber was wäre das Netz, wenn es nicht auch dafür eine Lösung hätte.

 

Durch das NZZ-Folio 3/2015 bin ich auf die Wolkenwürdigungsgesellschaft aufmerksam geworden. Ein Klick auf http://cloudappreciationsociety.org/ und deren Photo Gallery Slide Show transportiert mich ins virtuelle Wolkenkuckucksland. 
 

Augenblicklich fasziniert mich Lenticularis, die linsenförmige Wolke, die wie eine fliegende Untertasse aussieht. Hier ein klassisches Beispiel: "Piles d'assiettes"Was man auf dieser Crowdsourcing-Clouds-Site alles über Wolkenformen lernen kann: Roll Clouds gibt es, und Cloud Bows und ganz neu die Undulatus asperatus (die aufgeraute Wellige), die es vermutlich schafft, in den Wolkenatlas der Uno-Wetterbehörde aufgenommen zu werden. 
 

Natürlich finden sich Wolkenfotos auch bei Flickr, Twitter, Facebook und Instagramm. #clouds ist auf der Hashtag-Rangliste von Instagramm die Nummer 225, zwischen #pool und #newyork. Aber die Namen der Wolkenformationen vertrauenswürdig lernen kann man eben nur hier. Mein Blick auf die Wolken durchs Bildschirmfenster trägt mich weiter zum TED-Talk des Website-Initiators Gavin Pretor-Pinnev. Zehn Minuten "Bewölkt, mit Aussicht auf Freude". Den Vortrag kann ich nur weiterempfehlen, genau das richtige Bettmümpfeli zum Geniessen.

 

Sein Schlusssatz lautet "... and always remember to live life with your head in the clouds". 
Uuups - das war sie ja schon, die Kolumne. Na dann bis zum nächsten Mal.

 

 

 

 

 

 

 

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Prof. Dr. Andrea Back

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