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Lehrfallstudie Zero E-Mail: Unterrichten mit Fragen macht Spass

Mittwoch, 15. April 2015
von Andrea Back in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

An führenden Business Schools werden Lehrfallstudien im Harvard-Stil unterrichtet. Das nennt sich Case Method Teaching. Während typische Lehrvorträge, die Fallstudien behandeln, Konzepte, Methoden und Lösungen für die Problemstellungen vorstellen, ist genau das bei Teaching Cases tabu. Die Studierenden sollen durch geschicktes Fragen, Kommentieren und Nachfragen zum intensiven Nachdenken angeregt werden und SELBST Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. In einem Workshop an der Nextcc15-Konferenz hat Professorin Andrea Back diese Methode erstmals konsequent angewendet und ist davon begeistert. Die vom Unternehmen Atos lancierte “Zero eMail Initiative” ist natürlich auch ein Thema, das alle berührt und sich für streitbare Diskussionen eignet. Hier ihre Prezi-Präsentation. Der Teaching Case mit Teaching Notes sind beim Portal The CaseCentre zur Publikation eingereicht. Und noch etwas: Wenn Sie Interesse haben, als Person aus der Unternehmenspraxis Rückmeldung zu den Zwischenergebnissen unseres Technostress-Forschungsprojekts zu geben, melden Sie sich bei andrea.back@unisg.ch.

 

 

Was ein Firmenkundenbetreuer im Banking über Digital Transformation wissen sollte

Mittwoch, 15. April 2015
von Andrea Back in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Bei einem Kundenanlass von Helbling in Zürich hatte Prof. Dr. Andrea Back Gelegenheit, für diese Zielgruppe einen Vortrag zum Thema "Digital Transformation" zu gestalten. Ihr Kollege von der ETH sprach über Industrie 4.0; er brachte als Anschauungsmaterial die Virtual-Reality-Brille zum Selberbasteln mit (man spannt darin sein Smartphone ein), die auf dem Foto zu sehen ist.

 

Die neun Dimensionen des am Lehrstuhl kürzlich entwickelten Digital Maturity Model (Dokumentation zum Download) bildeten das inhaltliche Gerüst. Die Herausforderung war, bei den Beispielen solche zu finden, mit denen sich auch KMU identifizieren können und die nicht nur von grösseren Unternehmen und Konzernen umgesetzt werden. Schauen Sie selbst, was Frau Back bisher gesammelt hat. Wenn Sie gute KMU-Beispiele kennen und weitersagen möchten, gerne: sie sind für unsere Lehre sehr willkommen. E-Mail: andrea.back@unisg.ch

 

 

 

Jetzt Anmelden: Mobile Business Forum und Award

Dienstag, 14. April 2015
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

 

Am 03. Juni werden die Themen Mobile Business und Digital Transformation auf dem Mobile Business Forum diskutiert. Bis zum 30. April können Sie noch von unserem Frühbucherrabatt profitieren! Ausserdem werden Einreichungen für den Mobile Business Best Practice Award noch bis 22. April entgegen genommen. 

 

Folgende Highlights erwarten Sie auf dem Forum ausserdem: 

  • Anwender-Keynotes von Andreas Fitze, CIO der RUAG, und Patrick Warnking, Country Director von Google Schweiz. 
  • Keynote von Prof. Dr. Andrea Back und Sabine Berghaus zu den neuesten Forschungsergebnissen aus dem Kompetenzzentrum Mobile Business. 
  • Interaktive Breakout-Sessions von unseren Partnerunternehmen ipt, Namics und HP
  • Paneldiskussion mit Vertretern von Swisscom, Helbling Business Advisors, Ex Libris, SBB, Credit Suisse und Microsoft. 
  • Mobile-Business-Innovationen mit den Themen Enterprise Wearables (Vandrico), App-Analytics (Priori Data) und iBeacon Case (MONS Consulting). 
  • Am Vorabend des Forums am 02.Juni erwartet Sie ein Kamingespräch und ein interaktives Event zum Thema "Connected Bike" mit Stromer. 
  • Verleihung des Mobile Business Best Practice Awards. 

Alle Informationen zum Forum und zum Award finden Sie auf www.mbforum.ch. 

 

Drohnen: Zukunft der Lieferdienste?

Montag, 13. April 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 1 Kommentar

Wir wissen alle, wie mühsam es ist, wenn man auf das langersehnte Paket scheinbar eine Ewigkeit warten muss. Wer hat nicht schon etliche Male auf das Tracking-Tool des Paketlieferdienstes geschaut, um zu erfahren, wo sich das so sehnlich erwartete neue Stück befindet? 

 

Während die Bestellung mit wenigen Klicks oder Taps aufgegeben wird, müssen wir auch heute noch meist mehrere Tage auf die Lieferung warten. Das Problem ist dabei ein einfaches: Um das Paket zum Kunden zu bringen, wird es meist auf dem Landweg befördert. Der Luftweg wird nur für längere Distanzen (meist zwischen Kontinenten) genutzt. Und da sich auch die Paketlieferdienste an die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Strassen halten müssen, lässt sich wenig zur Verkürzung der Lieferzeiten machen.

 

Diesen „Flaschenhals“ könnte man nun mit Drohnen überwinden. Schon vor fast zwei Jahren erregte eine Pizza-liefernde Drohne Aufsehen im Netz. Es war deshalb nur eine Frage der Zeit, bis einer der grossen Unternehmen sich die Entwicklung eines solchen Dienstes auf die Fahne schreiben würde.

 

Und siehe da: Der Internet-Gigant Amazon lässt auch hier nicht lange auf sich warten. Das Unternehmen will die Kosten senken und gleichzeitig die Effizienz seines Paketlieferdienstes mit Drohnen steigern. Wie die FAZ kürzlich berichtete, darf Amazon seine Drohne nun auch im Freien testen. Es ist deshalb durchaus nicht abwegig, die Zukunft von Paketlieferungen in Drohnen zu sehen. Für die Unternehmen sind die Vorteile hierbei recht naheliegend. Kürzere Wege und menschenlose Transportgeräte senken die Kosten massiv, ebenso wie der Verzicht auf Drittfirmen zur Lieferung der eigenen Produkte.

 

Datenschützer hingegen sind schon seit längerem besorgt. Denn jede Drohne hat zur Orientierung und Navigation eine kleine Kamera an Bord. Gewiss müssten hier geeignete gesetzliche Massnahmen ergriffen werden, um die Speicherung von Bilddateien unbeteiligter Personen durch Drohnen zu regulieren. Trotzdem, es scheint so, als seien die Drohnen alles andere als eine schlechte Idee und dass sie sich in 4-5 Jahren langsam aber sicher etablieren werden.

 

Artikelbild „Parrot AR.Drone 2.0 flying“ von Nicolas Halftermeyer, lizenziert unter CC BY-SA 3.0

Augmented Reality Apps

Montag, 13. April 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Augmented Reality (zu Deutsch so viel wie „erweiterte Realität“) ist schon lange ein äusserst beliebtes Gebiet im Mobile-Bereich. Der Begriff wird deshalb vielen bereits etwas bedeuten. Dennoch sei er hier kurz erklärt.

 

Augmented Reality (AR) ist einfach gesagt die Verschmelzung der digitalen und realen Welt. Mittels verschiedenen Geräten lassen sich zusätzliche Informationen zu Objekten in der täglichen Lebenswelt einblenden. Dies klingt nun ein wenig abstrakt. An einem Beispiel erklärt, wird dies vielleicht etwas deutlicher. Mit der Kamera eines Smartphone und der entsprechenden AR-App kann der Nutzer eine Sache ins Visier nehmen. Die App liefert dann zusätzliche Informationen in Form von Ebenen, die über das eigentliche Bild eingeblendet werden.

 

Die Entwicklung und Nutzung solcher Apps stösst bei Smartphone-Usern auf breites Interesse, wie nicht unlängst die Neuauflage der Google-Translate App gezeigt hat. Mit dieser App lassen sich beispielsweise Strassenschilder mittels Kamera übersetzen. Der Übersetzungsalgorithmus ist natürlich noch nicht perfekt, aber man bekommt mitunter doch eine Idee, was man mit einer AR-App alles anstellen kann.

 

Das Interessante an diesen Apps ist, dass es ein gewisses Science-Fiction-Gefühl bei der Nutzung auslöst. Auch in Zeiten von Google Glass, Oculus Rift und Microsoft HoloLens begeistern uns solche Effekte doch sehr. AR-Apps geben uns ein wenig eine Vorstellung davon, wie der Umgang mit den eben erwähnten Brillen eines Tages sein wird.

 

Auf Tomsguide gibt es eine sehr gute Übersicht über den aktuellen Stand der Dinge im Bereich von AR-Apps. Das Spektrum vom AR-Apps ist, wie dieser Überblick zeigt, sehr breit: von Anatomie-Apps für Medizinstudenten über Interaktive Sternekarten bis hin zum AR-Navigationssystem – ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

 

Artikelbild "Wikitude world browser" von Pucky 2012, lizenziert unter CC BY-SA 3.0

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Prof. Dr. Andrea Back

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