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Unsere Linktipps im April

Montag, 13. April 2015
von Ivan Marijanovic  | 0 Kommentare

Sicherheit, Sicherheit, Sicherheit.

Im Lichte des Hackerangriffs auf TV5 Monde ist es für alle Unternehmen umso wichtiger, sich zu schützen. Die Zeit zeigt, wie das gehen kann.

 

Wearables am Bein? 

Smartwatches als Navigationshilfe mögen zwar der letzte Schrei sein. Sich von seinem Bein lenken zu lassen, ist aber definitiv etwas anderes. 

 

Technolgie für die Gesundheit

Der IT-Gigant IBM plant, in das Gesundheitswesen einzusteigen. Näheres dazu berichtet Steve Lohr von der NYT.

Kolumne: Cloud - aber anders als Sie denken

Montag, 16. März 2015
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 0 Kommentare

Draussen ist es dunkel. Ich sitze am Schreibtisch und bin bereit für Inspirationen zur Kolumne. Gerne schaue ich dabei durchs Fenster den vorbeiziehenden Wolken zu. Dann schaltet das Hirn auf kreativ. Nur, wie gesagt, es ist schon Nacht. Aber was wäre das Netz, wenn es nicht auch dafür eine Lösung hätte.

 

Durch das NZZ-Folio 3/2015 bin ich auf die Wolkenwürdigungsgesellschaft aufmerksam geworden. Ein Klick auf http://cloudappreciationsociety.org/ und deren Photo Gallery Slide Show transportiert mich ins virtuelle Wolkenkuckucksland. 
 

Augenblicklich fasziniert mich Lenticularis, die linsenförmige Wolke, die wie eine fliegende Untertasse aussieht. Hier ein klassisches Beispiel: "Piles d'assiettes"Was man auf dieser Crowdsourcing-Clouds-Site alles über Wolkenformen lernen kann: Roll Clouds gibt es, und Cloud Bows und ganz neu die Undulatus asperatus (die aufgeraute Wellige), die es vermutlich schafft, in den Wolkenatlas der Uno-Wetterbehörde aufgenommen zu werden. 
 

Natürlich finden sich Wolkenfotos auch bei Flickr, Twitter, Facebook und Instagramm. #clouds ist auf der Hashtag-Rangliste von Instagramm die Nummer 225, zwischen #pool und #newyork. Aber die Namen der Wolkenformationen vertrauenswürdig lernen kann man eben nur hier. Mein Blick auf die Wolken durchs Bildschirmfenster trägt mich weiter zum TED-Talk des Website-Initiators Gavin Pretor-Pinnev. Zehn Minuten "Bewölkt, mit Aussicht auf Freude". Den Vortrag kann ich nur weiterempfehlen, genau das richtige Bettmümpfeli zum Geniessen.

 

Sein Schlusssatz lautet "... and always remember to live life with your head in the clouds". 
Uuups - das war sie ja schon, die Kolumne. Na dann bis zum nächsten Mal.

 

 

 

 

 

 

 

Die Automobilindustrie im Techfieber

Sonntag, 15. März 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Automobile waren lange Zeit auf den technischen Fortschritt im Bereich der Motoren und Sicherheit beschränkt. Schaut man sich ein 5 und ein 10 Jahre altes Auto an, so gibt es für den Durchschnittsmenschen kaum einen grossen Unterschied – vor allem wenn nicht im Innenraum.

Die Automobilindustrie schien die Digitale Revolutionverpasst zu haben. Und während nahezu in allen anderen Lebensbereichen das 21. Jahrhundert Einzug hielt, zeigte sich in unserem alltäglichsten Fortbewegungsmittel noch immer der Geist längst vergangener Zeiten.

 

Dies hat sich in den letzten zwei, drei Jahren nun markant geändert. Die Integration digitaler und v.a. mobiler Geräte ist nun auch in der Automobilindustrie kein Fremdwort mehr. Ob zu Informationszwecken oder auch als Entertainmentquelle, mobile Geräte sind langsam aber sicher ein wichtiger Bestandteil einer vernünftigen Innenausstattung. In einer Forschungsarbeit an unserem Lehrstuhl haben Sabine Berghaus und Andrea Back im letzten Jahr Nutzungsszenarien für den Einsatz von Wearable Technology in Verbindung mit dem Fahrzeug untersucht

 

Diese Entwicklung ging nur zögerlich voran und lange Zeit schien das Thema Connectivity (so wird in der Fachsprache die Verbindung zwischen mobilen Geräten und Auto genannt) nur stiefmütterlich behandelt zu werden. Doch auch hier scheint sich vieles zu tun. So bietet der Volkswagen-Konzern die sogenannte MirrorLink-Technologie für alle neuen VW-Modelle an. Damit lässt sich der Inhalt des Smartphones auf den eingebauten Bildschirm im Auto spiegeln. Auch die App-Nutzung soll möglich sein. In der Praxis weist MirrorLink jedoch ein grosses Problem auf: Es funktioniert lediglich mit Android-Geräten und schliesst somit einen grossen Teil der Smartphone-Benutzer aus.

 

Dass die Kunden dies nicht gutheissen, zeigte sich erst kürzlich bei der Vorstellung des Skoda Fabia (Skoda gehört auch zum VW-Konzern): Der beliebte Kleinwagen wurde nur mit der MirrorLink-Technologie geliefert, ohne die Möglichkeit, ein „richtiges“ Navigationssystem einbauen zu lassen. Die Enttäuschung auf dem Markt war so gross, dass Skoda nun zurückkrebste und ab Frühjahr 2015 den Wagen auch mit dem klassischen System anzubietet. Erstaunlicherweise macht es der sonst für seine Ausschliesslichkeit so berüchtigte Apple-Konzern besser. Das von ihnen nach dem selben Prinzip entwickelte CarPlay soll auch mit Android und nicht nur mit iOS-Geräten funktionieren und sogar Lösungen bieten, sollte sich der  Besitzer nach Jahren für die andere Plattform entscheiden.

 

Einen völlig anderen Weg geht der Automobilhersteller Tesla. Diese für ihre Oberklasse-Elektrowagen bekannte Marke hat vollständig auf mechanische Elemente in der Mittelkonsole verzichtet. Anstelle zahlreicher Knöpfe und Schalter überlässt Tesla hier die Arbeit einem riesigen Display, von welchem aus alle Funktionen des Autos bedient werden können. Und sogar im Internet surfen ist damit möglich – und Connectivity eine Selbstverständlichkeit.

 

Es erstaunt daher kaum, dass Tesla seit Monaten nun ehemalige Apple-, Google- und IBM-Mitarbeitende anheuert. Was sich da anbahnt, ist aber ein gut gehütetes Geheimnis. Doch angesichts des selbstfahrenden Google-Autos oder der Gerüchte um einen iCar, scheint die Autoindustrie nun definitiv im 21. Jahrhundert angekommen zu sein.

Artikelbild „Tesla Model S Deliveries“ von Steve Jurvetson, lizenziert unter CC BY 2.0.

Smartwatches im Unternehmen

Sonntag, 15. März 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Mitte April fällt der Startschuss für die langersehnte Apple Watch. Obwohl zu den Preisen in der Schweiz nichts Näheres bekannt ist, ist anzunehmen, dass sie auch hier zumindest den einen oder anderen zu begeistern weiss.

 

Smartwatches sind eigentlich nichts weiter als der verlängerte Arm des Smartphones. Anstatt dass der Benutzer jedes Mal sein Mobiltelefon aus der Hosentasche klauben muss, sind die wichtigsten Funktionen direkt am Handgelenk abrufbar.

 

Dies eröffnet auch im Unternehmensbereich neue Möglichkeiten. Wir berichteten schon früher über Wearable Technology im Unternehmen. Vieles davon ist noch Zukunftsmusik, doch die Smartwatch ist definitiv schon jetzt hier. Es stellt sich deshalb die Frage, wie man diese Innovation – sollte sie dann einmal genügend Verbreitung bei potenziellen Kunden haben – geschickt in seinem Unternehmen nutzen kann.

Der erste, offensichtliche Nutzen der sich hier zeigen wird, ist die Bezahlfunktion mittels NFC. Die Chance, dass diese Funktion rege genutzt wird, ist nicht schlecht. Die meisten EFT-Terminals sind bereits (oder werden in nächster Zeit) mit der entsprechenden Technologie ausgerüstet und der Standard ist auch überall der gleiche, sodass kaum Kompatibilitätsprobleme entstehen sollten.

 

Auch Nick Hayek von Swatch sieht hier ein grosses Potenzial. Bei der Präsentation seiner Version einer Smartwatch letzte Woche liess er klar durchblicken, was er davon hält.

 

Doch auch im Marketingbereich liesse sich die Smartwatch einsetzen. Das Stichwort hierzu lautet Beacons (wie wir letztes Mal schon erwähnten). Die Smartwatch könnte einen Kunden beispielsweise durch einen Laden navigieren, ohne dass dieser ständig auf sein oft unhandliches Smartphone starren muss. Da zudem direkter Körperkontakt besteht, müsste der Benutzer nicht einmal auf die Uhr schauen, sondern könnte z.B. durch Vibrationen zum gewünschten Produkt oder der gesuchten Abteilung gelotst werden.

 

Doch auch hier gilt es abzuwarten, wie sich die Produktekategorie auf dem Markt etabliert. Möglicherweise könnte eine vorsichtig analoge Anwendung der in diesem Beitrag erzielten Ergebnisse eine Prognose darauf ermöglichen.

 

 

 

Artikelbild "Samsung Galaxy Gear vs. Pebble smartwatch von "Karlis Dambrans", lizenziert unter CC BY-SA 3.0.

Game-Based Learning

Sonntag, 15. März 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Game-Based-Learning (GBL) oder „spielbasiertes Lernen“ steht für die Vermittlung von Wissen in Spielform.  

Im Prinzip geht es darum, Wissen über ein Computerspiel zu vermitteln. Das Ziel ist jedoch nicht nur das Erlernen von Fähigkeiten für das Spielen. GBL soll auch Wissen über das Spiel hinaus vermitteln.

 

Ein wichtiges Einsatzgebiet für GBL sind natürlicherweise Schulen. GBL findet schon lange in zahlreichen Lernprogrammen für Schülerinnen und Schüler verschiedenster Stufen Anwendung. Zu denken ist hier an die zahlreichen Vokabel-Apps und Programme. Insbesondere charakteristisch für ein solches Spiel ist, dass nicht das Lernen an sich, sondern das Spielen im Vordergrund steht. Dadurch wird der Benutzende auf eine andere Art motiviert als dies bei klassischen Lernstrategien der Fall ist. Die Idee dahinter ist, dass Spiele mehr Spass machen als Lernen und somit die Motiviation ein Spiel zu spielen höher ist. Höhere Motivation wiederum sorgt für eine bessere Merk-und Leistungsfähigkeit

 

Zugegebenermassen scheint eine Nutzung von GBL in einem unternehmerischen Kontext etwas unkonventionell. Ein gutes Beispiel, wie dies doch gehen kann, liefert der australische E-Learning Spezialist Ryan Tracey.

 

Computergames liessen sich gut für Team-Building Workshops einsetzen. Ein Computerspiel (Tracey nennt Diner Dash) könnte dann in Teams von drei bis vier Personen gespielt werden. Die Spielerinnen und Spieler werden relativ schnell an ihre Grenzen stossen, denn häufig sind diese Spiele nicht dazu gedacht, durch ein Komitee gespielt zu werden. Was also geschehen wird ist, dass sich die Spieler gegenseitig an den Kragen fahren, da ja nur eine Person das Spiel wirklich bedienen kann. Ein Chaos ist somit vorprogrammiert. Hält man dann in Anschluss einen Workshop, wie man solche Situationen besser verwalten kann, müssen sich, wie Tracey sagt, die Teilnehmer keine abstrakten Situationen mehr vorstellen, denn sie haben das Chaos eines schlecht funktionierenden Teams aus erster Hand erfahren.

Zahlreiche weitere Varianten sind denkbar, doch eins ist klar: Game Based Learning ist bestimmt nicht nur was für Kinder!

Artikelbild „Is computing just for men?“ von Wayne MacPhail, lizenziert unter CC BY 2.0

 

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Prof. Dr. Andrea Back

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