Newsblog

Drohnen: Zukunft der Lieferdienste?

Montag, 13. April 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 1 Kommentar

Wir wissen alle, wie mühsam es ist, wenn man auf das langersehnte Paket scheinbar eine Ewigkeit warten muss. Wer hat nicht schon etliche Male auf das Tracking-Tool des Paketlieferdienstes geschaut, um zu erfahren, wo sich das so sehnlich erwartete neue Stück befindet? 

 

Während die Bestellung mit wenigen Klicks oder Taps aufgegeben wird, müssen wir auch heute noch meist mehrere Tage auf die Lieferung warten. Das Problem ist dabei ein einfaches: Um das Paket zum Kunden zu bringen, wird es meist auf dem Landweg befördert. Der Luftweg wird nur für längere Distanzen (meist zwischen Kontinenten) genutzt. Und da sich auch die Paketlieferdienste an die Geschwindigkeitsbegrenzungen auf Strassen halten müssen, lässt sich wenig zur Verkürzung der Lieferzeiten machen.

 

Diesen „Flaschenhals“ könnte man nun mit Drohnen überwinden. Schon vor fast zwei Jahren erregte eine Pizza-liefernde Drohne Aufsehen im Netz. Es war deshalb nur eine Frage der Zeit, bis einer der grossen Unternehmen sich die Entwicklung eines solchen Dienstes auf die Fahne schreiben würde.

 

Und siehe da: Der Internet-Gigant Amazon lässt auch hier nicht lange auf sich warten. Das Unternehmen will die Kosten senken und gleichzeitig die Effizienz seines Paketlieferdienstes mit Drohnen steigern. Wie die FAZ kürzlich berichtete, darf Amazon seine Drohne nun auch im Freien testen. Es ist deshalb durchaus nicht abwegig, die Zukunft von Paketlieferungen in Drohnen zu sehen. Für die Unternehmen sind die Vorteile hierbei recht naheliegend. Kürzere Wege und menschenlose Transportgeräte senken die Kosten massiv, ebenso wie der Verzicht auf Drittfirmen zur Lieferung der eigenen Produkte.

 

Datenschützer hingegen sind schon seit längerem besorgt. Denn jede Drohne hat zur Orientierung und Navigation eine kleine Kamera an Bord. Gewiss müssten hier geeignete gesetzliche Massnahmen ergriffen werden, um die Speicherung von Bilddateien unbeteiligter Personen durch Drohnen zu regulieren. Trotzdem, es scheint so, als seien die Drohnen alles andere als eine schlechte Idee und dass sie sich in 4-5 Jahren langsam aber sicher etablieren werden.

 

Artikelbild „Parrot AR.Drone 2.0 flying“ von Nicolas Halftermeyer, lizenziert unter CC BY-SA 3.0

Augmented Reality Apps

Montag, 13. April 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Augmented Reality (zu Deutsch so viel wie „erweiterte Realität“) ist schon lange ein äusserst beliebtes Gebiet im Mobile-Bereich. Der Begriff wird deshalb vielen bereits etwas bedeuten. Dennoch sei er hier kurz erklärt.

 

Augmented Reality (AR) ist einfach gesagt die Verschmelzung der digitalen und realen Welt. Mittels verschiedenen Geräten lassen sich zusätzliche Informationen zu Objekten in der täglichen Lebenswelt einblenden. Dies klingt nun ein wenig abstrakt. An einem Beispiel erklärt, wird dies vielleicht etwas deutlicher. Mit der Kamera eines Smartphone und der entsprechenden AR-App kann der Nutzer eine Sache ins Visier nehmen. Die App liefert dann zusätzliche Informationen in Form von Ebenen, die über das eigentliche Bild eingeblendet werden.

 

Die Entwicklung und Nutzung solcher Apps stösst bei Smartphone-Usern auf breites Interesse, wie nicht unlängst die Neuauflage der Google-Translate App gezeigt hat. Mit dieser App lassen sich beispielsweise Strassenschilder mittels Kamera übersetzen. Der Übersetzungsalgorithmus ist natürlich noch nicht perfekt, aber man bekommt mitunter doch eine Idee, was man mit einer AR-App alles anstellen kann.

 

Das Interessante an diesen Apps ist, dass es ein gewisses Science-Fiction-Gefühl bei der Nutzung auslöst. Auch in Zeiten von Google Glass, Oculus Rift und Microsoft HoloLens begeistern uns solche Effekte doch sehr. AR-Apps geben uns ein wenig eine Vorstellung davon, wie der Umgang mit den eben erwähnten Brillen eines Tages sein wird.

 

Auf Tomsguide gibt es eine sehr gute Übersicht über den aktuellen Stand der Dinge im Bereich von AR-Apps. Das Spektrum vom AR-Apps ist, wie dieser Überblick zeigt, sehr breit: von Anatomie-Apps für Medizinstudenten über Interaktive Sternekarten bis hin zum AR-Navigationssystem – ein Blick lohnt sich auf jeden Fall.

 

Artikelbild "Wikitude world browser" von Pucky 2012, lizenziert unter CC BY-SA 3.0

Home Office: Pro und Contra

Montag, 13. April 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Gerade in der Schweiz scheint mittlerweile kaum mehr ein Tag zu vergehen, ohne dass über das „Problemthema“ Pendler diskutiert wird. Dies mag einem auf die Nerven gehen oder aber zum Nachdenken anregen. Fakt ist, dass die Bevölkerungszahl in den letzten Jahrzehnten zugenommen hat und die Schweizerinnen und Schweizer in dieser Zeit ihre Züge und Busse noch mehr zu lieben gelernt haben.

 

Die Infrastruktur ächzt unter der Belastung des täglichen Pendlerverkehrs und es werden am laufenden Band neue Lösungsvorschläge präsentiert.

Eine Möglichkeit, den Pendlerverkehr zu entlasten und die eigenen Nerven zu schonen, ist das Home Office. Man spart sich dabei den zeitintensiven und ineffizienten Arbeitsweg und kann sich direkt auf das Wesentliche konzentrieren: seine Arbeit. Man gewinnt dabei tatsächlich einiges an Zeit, die man dann für seine Freizeit nutzen kann, was einer besseren Work-Life-Balance zuträglich ist.

Arbeitnehmer mit Kindern können dank Home Office ihren Tag flexibler gestalten und die Kinderbetreuung besser organisieren – oder gleich einsparen.

 

Doch auch die Gefahren sind nicht zu unterschätzen: Ablenkung und mangelnde Selbstdisziplin sowie fehlender Gedankenaustausch mit Kollegen und Vorgesetzten können der Leistungsfähigkeit und der Motivation schaden.

 

Es ist wichtig zu verstehen, dass nicht alle Tätigkeiten für Home Office geeignet sind. Das Modell ist besonders interessant für überdurchschnittlich denkintensive Arbeiten, die in Einzelarbeit erledigt werden können wie z.B. das Verfassen von journalistischen oder wissenschaftlichen Artikeln. Weniger geeignet ist Home Office für sehr interaktive Aufgaben oder solche, die viel Teamwork benötigen. Zwar kann die heutige Technologie helfen, die Barriere der physischen Abwesenheit im Büro zu überwinden. Doch sie ersetzt eben den Face-to-Face-Austausch nicht und funktioniert auch nicht immer einwandfrei.

 

Man muss bei Home Office klare Strukturen schaffen, Regeln aufstellen und die Selbstdisziplin stets im Auge behalten. Die Handelszeitung liefert hierfür fünf kurze, aber wichtige Tipps zur Ausgestaltung eines Home Office.

 

Doch Home Office muss nicht ein völliges Gegenteil zum ausschliesslich ortsgebundenen Arbeitsmodell sein. Das FlexWork-Arbeitsmodell, über das wir schon letztes Jahr berichteten, zeigt, dass es auch hier zahlreiche Abstufungen gibt. Weitere Informationen dazu gibt es auch auf der Website des Home Office Day.

 

Artikelbild „New workspace“ von Nick Keppol, lizenziert unter CC BY 2.0

 

Chance Mobile Learning

Montag, 13. April 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Es scheint naheliegend zu sein, Mobile Learning (M-Learning oder zu Deutsch: Lernen auf mobilen Geräten) als eine Art E-Learning auf unseren täglichen Begleitern, den Smartphones, zu sehen. Für viele für uns mag diese Analogie durchaus schlüssig sein – schliesslich lernen Menschen genau auf diese Art und Weise Neues kennen und erschliessen neues Wissen.

 

Der Einsatz von M-Learning-Technologien ist sehr vielfältig. Ein grundsätzlicher Unterschied zum „grossen Bruder“ liegt darin, dass M-Learning in kleineren Portionen erfolgt. Smartphones und andere Portables sind dazu gemacht, um sie in relativ kurzen Sequenzen zu nutzen. Dementsprechend sind auch M-Learning-Anwendungen so gehalten. Kurze, verdichtete Informationsvideos (z.B. Tutorials) oder kurze Lektionen (z.B. Apps zum Lernen von Sprachen) sind dazu optimal geeignet.

 

Da Smartphones heutzutage auch stets zur Hand sind, lassen sie sich vielfältiger und vor allem häufiger nutzen. Zu den M-Learning Apps gehören also auch all jene, welche dem Nutzer beispielsweise als Erinnerungshilfe zur Seite stehen.

Des Weiteren sind Smartphones wunderbar dazu geeignet, Input von verschiedenen Seiten zu bekommen. Sei es eine Datenerhebung bei einer empirischen Arbeit oder blosse Information von Mitarbeitenden in einem Unternehmen: M-Learning Apps können so genutzt werden, dass sie mit geringem Aufwand einen grossen Ertrag bringen.

 

Insbesondere wichtig – auch in einem unternehmerischen Kontext– ist die Kosteneffizienz von M-Learning Apps. Es wird beispielsweise keine aufwendige Infrastruktur benötigt, da schon fast jeder ein Smartphone besitzt. Verglichen mit traditionellen E-Learning-Geräten wie Laptop oder Desktop-PC sind Smartphones, Tablets und andere Portables deutlich kostengünstiger in der Anschaffung. Ausserdem sind sie für Interaktive Apps geradezu geschaffen, denn Touchscreen und Stylus sind fühlen sich je länger je mehr deutlich besser an als Maus und Tastatur.

Natürlich ist bei Moblie Learning auch nicht alles aus Gold gemacht. Wie so häufig sind auch hier Kompatibilitätsprobleme ein grosses Hindernis. Ebenso können technische Eigenschaften ein Dämpfer sein, wie z.B. schlechte Akku-Laufzeiten. Zudem gibt es oft bereits sehr viel E-Learning-Material, welches zunächst aufwendig für die mobilen Plattformen umprogrammiert werden müsste.

 

Doch Mobile-Learning ist nicht nur für Unternehmen etwas. Wie die UNESCO auf ihrer Seite klar macht, kann M-Learning auch in der Entwicklungshilfe und Entwicklungszusammenarbeit sinnvoll eingesetzt werden. Die obigen Argumente wie geringer Aufwand für Infrastruktur oder tiefer Anschaffungspreis leuchten auch hier ein. Damit kann ein wichtiger Beitrag zur Entwicklungshilfe (vor allem im Bereich Bildung) geleistet werden. Dass M-Learning immer wichtiger wird, zeigt sich auch an der jährlich stattfindenden Mobile Learning Week der UNESCO. M-Learning ist also ein wahres Multitalent.

 

Artikelbild "Iphone" von Robert S. Donovan, lizenziert unter CC BY-NC 2.0

Digital Living

Montag, 13. April 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Die digitale Revolution erfasst mittlerweile nahezu jeden einzelnen unserer Lebensbereiche. Auch unsere eigenen vier Wände sind davon nicht verschont geblieben. Die Zeiten, in denen uns digital vernetzte Häuser und von Computer gesteuerte Wohnungen als Science-Fiction vorkamen, sind definitiv vorbei.

 

Das digitale Haus begrüsst heutzutage seinen Bewohner schon an der Eingangstüre mit einem Gruss aus dem 21. Jahrhundert. Anstatt einen mechanischen Schlüssel in ein Schloss zu stecken, lässt sich „Home-Sweet-Home“ heutzutage mittels App oder noch besser mit dem Fingerabdruck entriegeln. 

Einmal eingetreten, geniesst man die angenehme Temperatur, welche durch ein digitales Thermostat wie z.B. Nest schon im Vorherein eingestellt wurde und nebenbei natürlich durch eine intelligente Zeitschaltuhr einiges an Energiekosten spart.

 

Doch damit nicht genug. Auch die Beleuchtung im digitalen Haus lässt sich nicht nur mittels Lichtschalter bedienen. Ein Beispiel dafür sind die Produkte von Phillips (Hue), welche auch unsere Lampen und Glühbirnen in das 21. Jahrhundert katapultieren.

 

Für angenehme Erfrischung und Verpflegung sorgt im Zeitalter des Internets der intelligente Kühlschrank, der dank Touchscreen, Wi-Fi und Bluetooth schon vor einem selber weiss, worauf man Lust hat oder welche Nahrungsmittel die besten Nährwerte enthalten.

 

Doch Halt! Auch Entspannung funktioniert 2015 auf Knopfdruck. So lässt sich beispielsweise die Badewanne bereits aus dem Büro oder vom Arbeitsweg aus füllen und auf die gewünschte Temperatur bringen.

 

Es ist schon erstaunlich, wie viel dieser Tage auch in unseren Wohn-, Schlaf- und Badezimmern möglich ist. Manche mögen es lieben, andere als unnötige Technologie-Überflutung ablehnen. Die Wahrheit liegt wie so häufig wohl irgendwo zwischendrin. Was aber weder die Technologiepessimisten noch die Optimisten bestreiten können ist: Die Zukunft ist schon lange da!

 

Artikelbild "Photo of a Nest Thermostat in the Bond Building" von Amanitamano, lizenziert unter CC BY-SA 3.0

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

Newsletter

 

Erscheinungsweise: monatlich, bis auf Januar, Juli und August (neunmal im Jahr)

 

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular für unseren Newsletter.

 

Hier gelangen Sie zu den Mediadaten des Newsletters mit Anzeigenpreisen.

Social Media

 

Publikationen