Newsblog

Mobile Enterprise - bereit für den mobilen Wandel?

Mittwoch, 13. Mai 2015
von Elsy Zollikofer in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Martin Egeli und Prof. Dr. Andrea Back haben im Artikel in IT business Nr. 1/2015 das «Mobile Business Maturity Model» der Universität St.Gallen vorgestellt, das als Orientierungsrahmen für Umsetzungsstrategien dient, damit mobile Endgeräte zunehmend auch Eingang in den Unternehmensalltag finden. Den Artikel können Sie hier herunterladen.

Mobile Enterprise bei Adidas

Mittwoch, 13. Mai 2015
von Sabine Berghaus in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Wie können bestehende Business-Anwendungen am besten mobilisiert werden? Dieser Frage hat sich ein Team von Studierenden im Auftrag von Adidas gewidmet. Die Ergebnisse des Kurses, der von Prof. Dr. Andrea Back und Sabine Berghaus betreut wurde, wurden vergangene Woche bei Adidas in Herzogenaurach präsentiert. Das Projekt zeigt, wie Lehre und Praxis erfolgreich miteinander verknüpft werden können. 

 

Studie: App Economy in der Schweiz

Mittwoch, 13. Mai 2015
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Ein Team von Studierenden hat die Schweizer App Economy unter die Lupe genommen, um Trends, Zahlen und Fakten zusammenzustellen. Die Studie wurde auf dem Ueberall App Day am 30. April in Zürich vorgestellt. Die vollständige Ergebnispräsentation ist auf Slideshare zu finden:

Der Fokus der Studie liegt auf Entwicklern und Konsumenten im Schweizer Markt. Die Analyse zeigt, dass der durchschnittliche Umsatz pro App sinkt und damit wenige Apps sehr erfolgreich sind, während viele andere keine Beachtung finden. Grund dafür ist, dass Anzahl der Apps und Anzahl der Anbieter stetig ansteigen, während die Anzahl der Downloads konstant bleibt. Dank des hohen Umsatzes pro Download ist der Schweizer iOS Markt im weltweiten Vergleich jedoch lukrativ. 
 
Im Rahmen der Studie wurden Marktdaten analysiert und zudem App-Entwickler zu ihren Tätigkeiten und Einkommensquellen befragt. Die Mehrheit der App-Entwickler arbeitet für geschäftliche Auftraggeber, nur 2 von 49 befragten Entwicklern arbeiteen ausschliesslich für Privatkunden. Mehr als die Hälfte der Entwickler beschäftigt dabei weniger als 5 Mitarbeiter.
 
Das Projekt wurde im Rahmen eines Kurses von Prof. Dr. Andrea Back in Zusammenarbeit mit dem Branchenverband Smama durchgeführt. 

Die Nominierten für den Mobile Business Best Practice Award stehen fest: Sanitas, Approppo und MONS / Swisscom

Freitag, 8. Mai 2015
von Sabine Berghaus in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Der Mobile Business Best Practice Award zeichnet exzellente Mobile Business Lösungen aus.  Der Preis wird dieses Jahr erneut im Rahmen des St.Gallen Mobile Business Forums am 03. Juni verliehen. Die Experten-Jury hat die Einreichungen der Sanitas Krankenversicherung, der Berner App Agentur Approppo sowie ein gemeinsames Projekt von MONS und Swisscom für den Award nominiert.

 

Die Sanitas Krankenversicherung bewarb sich mit ihrer neuen Sanitas App zur Verwaltung von Versicherungsangelegenheiten für Bestandskunden. Mit einem sehr nutzerfreundlichen User Interface werden komplexe Inhalte sauber dargestellt und die Servicequalität für die Kunden erhöht. 

 

Approppo reichte die App „J-Bend“ ein, die sich an Spengler und Dachdecker zur Produktion von Blechbearbeitungsprofilen richtet. Die App stellt dabei ein effizientes Arbeitsinstrument dar, das Medienbrüche beseitigt und einen effektiven Mehrwert bietet.

 

MONS und Swisscom setzten gemeinsam eine 360° App zur Verbesserung des Kundenerlebnisses für den Bergschuhhersteller LOWA um. Mit dem Konzept wird ein reales Kundenproblem gelöst und der Point of Sale auf innovative Art und Weise digitalisiert.

 

Welche der drei nominierten Lösungen den Mobile Business Best Practice Award gewinnt, wird am 03. Juni auf dem St.Gallen Mobile Business Forum bekannt gegeben.

 

Die Jury bewertete die eingereichten Mobile Business Lösungen nach den Kriterien Problemlösung, Gesamtkonzept und Erfolg. Herausragende Mobile Business Lösungen nutzen mobile Technologien auf intelligente Art und Weise, leisten einen Beitrag zur Unternehmensstrategie, verbessern Geschäftsprozesse und verfügen über ein innovatives Gesamtkonzept. In diesen Kategorien konnten die drei nominierten Unternehmen die Jury überzeugen.

 

Über den Mobile Business Best Practice Award

Der Mobile Business Best Practice Award ist mehr als ein "Best App Award". Ausgezeichnet werden nicht primär funktionale Applikationen, sondern die Anwendung von Mobile Business Solutions zur Unterstützung von Geschäftsprozessen im Unternehmenskontext. Im letzten Jahr wurden Lösungen von InnoTix, Namics und Swisscom mit dem Award ausgezeichnet.

 

Die diesjährige Jury des Awards setzt sich aus Experten aus Forschung und Praxis zusammen:

  • Prof. Dr. Andrea Back (Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität St.Gallen)
  • Prof. Dr. Key Pousttchi (Universität Potsdam)
  • Barbara Sichler (Head of Audi App Center)
  • Prof. Dr. Katarina Stanoevksa-Slabeva (Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement, Universität St.Gallen)
  • Mike Weber (Head of Strategic Projects, PubliGroupe)

Der Award wird im Rahmen des 4. St.Galler Mobile Business Forums am 3. Juni 2015 verliehen. Das Mobile Business Forum findet dieses Jahr unter dem Schwerpunkt „Digital Transformation“ statt. Die Veranstaltung richtet sich an Entscheidungsträger und Experten und deckt in Keynote-Präsentationen, Panel-Diskussionen, innovativen Startup Pitches sowie den Breakout-Sessions der Partnerunternehmen ein breites Themenspektrum ab. Das Programm und Tickets sind unter www.mbforum.ch erhältlich.

 

 

Kolumne: Jetzt hört es aber auf

Donnerstag, 16. April 2015
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 2 Kommentare

Ich möchte meinen Kaffee anonym kaufen! - antworte ich der Verkäuferin mit einem angestrengten Lächeln! Mir platzt nämlich fast der Kragen, wenn ich jedes Mal beim Bezahlen im Nespresso-Laden nach meiner Kundennummer gefragt werde. Die Zusatztransaktion stiehlt mir wertvolle Millisekunden, reisst mich aus meinem von den Röstaromen angeregten Trancezustand, und überhaupt: Wozu diese Datensammelei? Was soll MIR das bringen, wenn die meinen, dadurch über ein Profil meines Quantified-Coffee-Self zu verfügen?

 

Seufz: Der Mensch ist halt ein Jäger und Sammler. Und da Unternehmen aus Menschen bestehen, sind die das zwangsläufig auch, da muss man Verständnis haben. Es geht um tief in unserem Erbgut verankerte Triebe. Damit Sie mich richtig verstehen. Triebe kann man ausleben - und sein Hirn trotzdem eingeschaltet lassen. Ist die Kombination von beiden nicht sogar schöner? Aber die Datensammelei nimmt mehr und mehr Züge der Besinnungslosigkeit an. Die Innovations-Denker von Mattel  z.B. haben eine neue Generation von sprechender Puppe ersonnen, die "Hello Barbie". (FAZ 18.3.15, S. 13: Mir kannst du es doch erzählen). Sie kann nicht nur sprechen wie schon Puppen zu meiner Kinderzeit, sondern sie antwortet verstehend und kann sogar selbst autonom Fragen stellen. Das ist kein Aprilscherz der Technikszene, das habe ich extra abgeklärt. Ihr Puppenhirn lagert auf den Servern des Start-ups Toytalk, d.h. die hören auch mit, was ein Kind seiner Vertrauten ausserhalb der Erwachsenenwelt mitteilt und geben es freimütig an Produktverbesserungsentwickler weiter. Der innovative Serviceaspekt aus Kundenperspektive ist, dass auch die Eltern das Gesprochene mitbekommen, wenn sie der Verlockung erliegen, sich das Gespeicherte anzuhören und neugierig auf die Analytics sind. Schöne neue Kinderzimmerwelt, oder sprudeln Sie etwa vor Nutzungsideen und fühlen sich als Kunde beglückt? Also ich sage: Jetzt hört es aber mal auf. Hirn wieder einschalten - ihr wart doch auch mal Kinder und denkt mal an eure eigenen Kinder!

 

Artikelbild: http://pixabay.com/de/brainstorming-denken-verkehrszeichen-413156/

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Prof. Dr. Andrea Back

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