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Die Nominierten für den Mobile Business Best Practice Award stehen fest: Sanitas, Approppo und MONS / Swisscom

Freitag, 8. Mai 2015
von Sabine Berghaus in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Der Mobile Business Best Practice Award zeichnet exzellente Mobile Business Lösungen aus.  Der Preis wird dieses Jahr erneut im Rahmen des St.Gallen Mobile Business Forums am 03. Juni verliehen. Die Experten-Jury hat die Einreichungen der Sanitas Krankenversicherung, der Berner App Agentur Approppo sowie ein gemeinsames Projekt von MONS und Swisscom für den Award nominiert.

 

Die Sanitas Krankenversicherung bewarb sich mit ihrer neuen Sanitas App zur Verwaltung von Versicherungsangelegenheiten für Bestandskunden. Mit einem sehr nutzerfreundlichen User Interface werden komplexe Inhalte sauber dargestellt und die Servicequalität für die Kunden erhöht. 

 

Approppo reichte die App „J-Bend“ ein, die sich an Spengler und Dachdecker zur Produktion von Blechbearbeitungsprofilen richtet. Die App stellt dabei ein effizientes Arbeitsinstrument dar, das Medienbrüche beseitigt und einen effektiven Mehrwert bietet.

 

MONS und Swisscom setzten gemeinsam eine 360° App zur Verbesserung des Kundenerlebnisses für den Bergschuhhersteller LOWA um. Mit dem Konzept wird ein reales Kundenproblem gelöst und der Point of Sale auf innovative Art und Weise digitalisiert.

 

Welche der drei nominierten Lösungen den Mobile Business Best Practice Award gewinnt, wird am 03. Juni auf dem St.Gallen Mobile Business Forum bekannt gegeben.

 

Die Jury bewertete die eingereichten Mobile Business Lösungen nach den Kriterien Problemlösung, Gesamtkonzept und Erfolg. Herausragende Mobile Business Lösungen nutzen mobile Technologien auf intelligente Art und Weise, leisten einen Beitrag zur Unternehmensstrategie, verbessern Geschäftsprozesse und verfügen über ein innovatives Gesamtkonzept. In diesen Kategorien konnten die drei nominierten Unternehmen die Jury überzeugen.

 

Über den Mobile Business Best Practice Award

Der Mobile Business Best Practice Award ist mehr als ein "Best App Award". Ausgezeichnet werden nicht primär funktionale Applikationen, sondern die Anwendung von Mobile Business Solutions zur Unterstützung von Geschäftsprozessen im Unternehmenskontext. Im letzten Jahr wurden Lösungen von InnoTix, Namics und Swisscom mit dem Award ausgezeichnet.

 

Die diesjährige Jury des Awards setzt sich aus Experten aus Forschung und Praxis zusammen:

  • Prof. Dr. Andrea Back (Institut für Wirtschaftsinformatik, Universität St.Gallen)
  • Prof. Dr. Key Pousttchi (Universität Potsdam)
  • Barbara Sichler (Head of Audi App Center)
  • Prof. Dr. Katarina Stanoevksa-Slabeva (Institut für Medien- und Kommunikationsmanagement, Universität St.Gallen)
  • Mike Weber (Head of Strategic Projects, PubliGroupe)

Der Award wird im Rahmen des 4. St.Galler Mobile Business Forums am 3. Juni 2015 verliehen. Das Mobile Business Forum findet dieses Jahr unter dem Schwerpunkt „Digital Transformation“ statt. Die Veranstaltung richtet sich an Entscheidungsträger und Experten und deckt in Keynote-Präsentationen, Panel-Diskussionen, innovativen Startup Pitches sowie den Breakout-Sessions der Partnerunternehmen ein breites Themenspektrum ab. Das Programm und Tickets sind unter www.mbforum.ch erhältlich.

 

 

Kolumne: Jetzt hört es aber auf

Donnerstag, 16. April 2015
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 2 Kommentare

Ich möchte meinen Kaffee anonym kaufen! - antworte ich der Verkäuferin mit einem angestrengten Lächeln! Mir platzt nämlich fast der Kragen, wenn ich jedes Mal beim Bezahlen im Nespresso-Laden nach meiner Kundennummer gefragt werde. Die Zusatztransaktion stiehlt mir wertvolle Millisekunden, reisst mich aus meinem von den Röstaromen angeregten Trancezustand, und überhaupt: Wozu diese Datensammelei? Was soll MIR das bringen, wenn die meinen, dadurch über ein Profil meines Quantified-Coffee-Self zu verfügen?

 

Seufz: Der Mensch ist halt ein Jäger und Sammler. Und da Unternehmen aus Menschen bestehen, sind die das zwangsläufig auch, da muss man Verständnis haben. Es geht um tief in unserem Erbgut verankerte Triebe. Damit Sie mich richtig verstehen. Triebe kann man ausleben - und sein Hirn trotzdem eingeschaltet lassen. Ist die Kombination von beiden nicht sogar schöner? Aber die Datensammelei nimmt mehr und mehr Züge der Besinnungslosigkeit an. Die Innovations-Denker von Mattel  z.B. haben eine neue Generation von sprechender Puppe ersonnen, die "Hello Barbie". (FAZ 18.3.15, S. 13: Mir kannst du es doch erzählen). Sie kann nicht nur sprechen wie schon Puppen zu meiner Kinderzeit, sondern sie antwortet verstehend und kann sogar selbst autonom Fragen stellen. Das ist kein Aprilscherz der Technikszene, das habe ich extra abgeklärt. Ihr Puppenhirn lagert auf den Servern des Start-ups Toytalk, d.h. die hören auch mit, was ein Kind seiner Vertrauten ausserhalb der Erwachsenenwelt mitteilt und geben es freimütig an Produktverbesserungsentwickler weiter. Der innovative Serviceaspekt aus Kundenperspektive ist, dass auch die Eltern das Gesprochene mitbekommen, wenn sie der Verlockung erliegen, sich das Gespeicherte anzuhören und neugierig auf die Analytics sind. Schöne neue Kinderzimmerwelt, oder sprudeln Sie etwa vor Nutzungsideen und fühlen sich als Kunde beglückt? Also ich sage: Jetzt hört es aber mal auf. Hirn wieder einschalten - ihr wart doch auch mal Kinder und denkt mal an eure eigenen Kinder!

 

Artikelbild: http://pixabay.com/de/brainstorming-denken-verkehrszeichen-413156/

Lehrfallstudie Zero E-Mail: Unterrichten mit Fragen macht Spass

Mittwoch, 15. April 2015
von Andrea Back in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

An führenden Business Schools werden Lehrfallstudien im Harvard-Stil unterrichtet. Das nennt sich Case Method Teaching. Während typische Lehrvorträge, die Fallstudien behandeln, Konzepte, Methoden und Lösungen für die Problemstellungen vorstellen, ist genau das bei Teaching Cases tabu. Die Studierenden sollen durch geschicktes Fragen, Kommentieren und Nachfragen zum intensiven Nachdenken angeregt werden und SELBST Lösungsmöglichkeiten erarbeiten. In einem Workshop an der Nextcc15-Konferenz hat Professorin Andrea Back diese Methode erstmals konsequent angewendet und ist davon begeistert. Die vom Unternehmen Atos lancierte “Zero eMail Initiative” ist natürlich auch ein Thema, das alle berührt und sich für streitbare Diskussionen eignet. Hier ihre Prezi-Präsentation. Der Teaching Case mit Teaching Notes sind beim Portal The CaseCentre zur Publikation eingereicht. Und noch etwas: Wenn Sie Interesse haben, als Person aus der Unternehmenspraxis Rückmeldung zu den Zwischenergebnissen unseres Technostress-Forschungsprojekts zu geben, melden Sie sich bei andrea.back@unisg.ch.

 

 

Was ein Firmenkundenbetreuer im Banking über Digital Transformation wissen sollte

Mittwoch, 15. April 2015
von Andrea Back in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Bei einem Kundenanlass von Helbling in Zürich hatte Prof. Dr. Andrea Back Gelegenheit, für diese Zielgruppe einen Vortrag zum Thema "Digital Transformation" zu gestalten. Ihr Kollege von der ETH sprach über Industrie 4.0; er brachte als Anschauungsmaterial die Virtual-Reality-Brille zum Selberbasteln mit (man spannt darin sein Smartphone ein), die auf dem Foto zu sehen ist.

 

Die neun Dimensionen des am Lehrstuhl kürzlich entwickelten Digital Maturity Model (Dokumentation zum Download) bildeten das inhaltliche Gerüst. Die Herausforderung war, bei den Beispielen solche zu finden, mit denen sich auch KMU identifizieren können und die nicht nur von grösseren Unternehmen und Konzernen umgesetzt werden. Schauen Sie selbst, was Frau Back bisher gesammelt hat. Wenn Sie gute KMU-Beispiele kennen und weitersagen möchten, gerne: sie sind für unsere Lehre sehr willkommen. E-Mail: andrea.back@unisg.ch

 

 

 

Jetzt Anmelden: Mobile Business Forum und Award

Dienstag, 14. April 2015
von Sabine Berghaus in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

 

Am 03. Juni werden die Themen Mobile Business und Digital Transformation auf dem Mobile Business Forum diskutiert. Bis zum 30. April können Sie noch von unserem Frühbucherrabatt profitieren! Ausserdem werden Einreichungen für den Mobile Business Best Practice Award noch bis 22. April entgegen genommen. 

 

Folgende Highlights erwarten Sie auf dem Forum ausserdem: 

  • Anwender-Keynotes von Andreas Fitze, CIO der RUAG, und Patrick Warnking, Country Director von Google Schweiz. 
  • Keynote von Prof. Dr. Andrea Back und Sabine Berghaus zu den neuesten Forschungsergebnissen aus dem Kompetenzzentrum Mobile Business. 
  • Interaktive Breakout-Sessions von unseren Partnerunternehmen ipt, Namics und HP
  • Paneldiskussion mit Vertretern von Swisscom, Helbling Business Advisors, Ex Libris, SBB, Credit Suisse und Microsoft. 
  • Mobile-Business-Innovationen mit den Themen Enterprise Wearables (Vandrico), App-Analytics (Priori Data) und iBeacon Case (MONS Consulting). 
  • Am Vorabend des Forums am 02.Juni erwartet Sie ein Kamingespräch und ein interaktives Event zum Thema "Connected Bike" mit Stromer. 
  • Verleihung des Mobile Business Best Practice Awards. 

Alle Informationen zum Forum und zum Award finden Sie auf www.mbforum.ch. 

 

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Prof. Dr. Andrea Back

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