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P2P Payment-Apps

Montag, 14. September 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Ob im Restaurant, Kino oder Museum: kaum geht es um das Bezahlen einer Rechnung oder Eintrittskarten für mehrere Personen wird es häufig kompliziert. Oft bezahlt in solchen Situationen jemand für alle und muss im Anschluss das Geld „eintreiben“.

 

Da fängt die Quälerei auch schon an: Man hat nicht genug Bargeld oder nicht den exakten Betrag und ein Bankomat ist auch nicht in Sicht. Können hier neue Technologien (namentlich Mobile Payment) Abhilfe leisten?

 

Die Antwort lautet erfreulicherweise: ja. Dies geschieht am einfachsten über sog. Peer-to-Peer-Bezahl-Apps (P2P-Apps). Am besten lassen sich solche Apps als vereinfachtes E-Banking bezeichnen. Meist reicht – nebst der App selbst – die Telefonnummer des Zahlungsempfängers, um Transaktionen zwischen Privatpersonen auszuführen. Geld hin- und herschicken wird somit sehr einfach.

 

Die Apps funktionieren auf bereits existierenden Technologien, namentlich über das mobile Internet. Sie benötigen keine zusätzliche Infrastruktur wie NFC-Chips oder entsprechende Terminals, um genutzt zu werden. Dies macht P2P-Apps besonders attraktiv – gerade auch in Regionen, in denen die Infrastruktur nicht oder nur schwach ausgebaut ist.

 

Aber auch in Gegenden, in denen Infrastruktur kein grosses Problem ist, finden die Apps Anklang. In der Schweiz z.B. haben kürzlich die UBS, ZKB und der SIX-Payment Systems eine gemeinsame P2P-App namens Paymit lanciert. Ebenson haben die Migros-Bank und auch die PostFinance seit längeren P2P-Apps für ihre Kunden im Angebot. Und auch die Credit Suisse bietet in Zusammenarbeit mit der ZKB eine Bezahlapp via QR-Codes an.

 

Die Wirkungen und Nutzen von P2P-Apps hat Business Insider in einem Report umfassend untersucht. Eine lesenswerte Zusammenfassung findet sich hier.

 

Artikelbild "Pile of Cash", von 401 (K) 2012, lizenziert unter CC BY 2.0.

Digital Health dank Watson

Montag, 14. September 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Stellen Sie sich vor, Sie könnten Ihr Smartphone fragen, wie weit sie heute joggen sollen, um ihr Diet-Ziel zu erreichen. Oder Sie informieren sich bei Ihrem Tablett darüber, ob Sie als Diabetiker eine gewisse Mahlzeit einnehmen dürfen oder nicht. Und das Beste: die Geräte geben Ihnen Antwort.

 

Was schon sehr nach Science-Fiction tönt, könnte bald alltäglich sein – und zwar dank dem Supercomputer  IBM-Watson und der App OME von Pathway Genomics. Die Künstliche Intelligenz von Watson wird dazu genutzt, um dem Benutzer der App konkrete Informationen über seinen Gesundheitszustand zu liefern.

 

Das Produkt befindet sich noch einer relativ frühen Phase. Die genaue Funktionsweise ist hier in diesem PDF nachlesbar.

Wer gerne auf dem Laufenden bleiben möchte, kann sich hier in die Interessenliste eintragen.

 

Artikelbild "Doctor", von NEC America, lizenziert unter CC BY 2.0.

Personalized Pricing - Bald auch bei uns?

Montag, 14. September 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Unlängst berichtete die Schweiz am Sonntag, dass Coop als erster Schweizer Detailhändler personalisierte Preise, sogenanntes personalized pricing einzuführen gedenkt. Zwar soll dies erst in einer Testphase im Online-Shop geschehen, dennoch ist es interessant, die Idee genauer zu analysieren. Wie funktioniert also personalized pricing?

 

Personalized pricing hebt im Prinzip die Gleichbehandlung aller Kunden auf. Erhielt bisher jeder den gleichen Rabatt auf dasselbe Produkt, werden die Rabatte beim personalized pricing individuell verteilt. Es kann also sein, dass der eine Kunde 20%, der andere aber 40% erhält. Möglich wird dies durch Big Data und ausgeklügelte Software, welche das Kaufverhalten des Kunden analysiert und darauf basierend die Gutscheine oder Rabatte verteilt.

 

Das Ziel ist dabei stets die Steuerung des Kundenverhaltens, d.h. man will z.B. den „Stammkunden“ eines Budget-Produkts mit Rabatten zum Umstieg auf ein teureres Produkt bewegen. Der Kunde, der aber „von sich aus“ das teurere Produkt kauft, bekommt diesen Rabatt nicht – dafür aber einen anderen.

 

Aus der Sicht des Detailhändlers ist das Konzept sehr verlockend und auch die Kunden können so profitieren, indem sie z.B. keine für sie nutzlosen Rabattbons erhalten. Problematisch wird es allerdings dann, wenn die „Ungleichbehandlung“ zwischen den Kunden als ungerecht perzipiert wird. Dann könnte personalized pricing auch dazu führen, dass sich Kunden ganz vom Detailhändler verabschieden und lieber wieder unnütze Rabattbons erhalten.

Artikelbild "Supermarket", von Caden Crawford, lizenziert unter CC BY 2.0.

Unsere Linktipps im September

Montag, 14. September 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Das Ende der Jobs-Ära

Mit der Vorstellung des neuen Mobile-Lineups hat Apple das Ende des Steve-Jobs Zeitalters eingeläutet. Weiteres dazu in diesem Artikel der FAZ.

 

Mit Technologie gegen Rassismus

Leider häufen sich in den letzten Monaten die rassistischen Äusserungen in den sozialen Netzwerken. Wie die Technologie ihren Beitrag zu einer wirksamen Strafverfolgung leisten kann, ist hier nachzulesen.

 

Wearables – Wer trägt sie überhaupt?

Die Entwicklung von Wearables schreitet noch immer voran. Doch wer genau ist überhaupt daran interessiert ein solches Gerät an seinem Körper zu tragen? Dazu nimmt Cédric HutchingsCEO des Technologieunternehmens Withings im Interview Stellung.

Personalisiertes Lernen

Montag, 14. September 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Auch in unserer heutigen, von E- und M-Learning geschmückten Umgebung funktioniert lernen oft noch nach dem selben Prinzip: dem Lernenden wird ein Inhalt zur Verfügung gestellt, welcher vom Lehrer oder Dozent in einem Curriculum festgehalten wurde. Dass solche one-size-fits-all Lösungen kaum für alle Lernenden optimal sind, liegt auf der Hand.

 

Die bekanntesten Problem dürfte wohl das unterschiedliche Lerntempo und die unterschiedlichen Lerntypen sein. Sei es in der Schule, Universität oder bei einer Schulung im Unternehmensbereich – es werden selten Personen gleich schnell und auf gleiche Art die vermittelten Informationen aufarbeiten können. Dies kann gerade bei Teamwork-intensiven Arbeiten zu Frustrationen führen, wenn nicht alle auf dem gleichen Stand sind.

 

Eine Alternative zu dieser traditionellen Art der Wissensvermittlung bietet personalisiertes Lernen. Die Informationen stehen dem Lernenden in unterschiedlichen Medien bereit und sind ausserdem „on-demand“ verfügbar. Jeder kann so seinen eigenen Lernpfad finden und sich die Informationen auf diejenige Weise und Tempo aneignen, die zum grössten Lernerfolg führt.

 

Personalisiertes Lernen führt aber auch zu grösserem Aufwand auf der Seite des Anbieters, wenn z.B. Lerninhalte auf verschiedenen Medien angeboten werden müssen. Wenn dafür aber weniger Fehler gemacht werden und Lerninhalte nicht mehrere Male wiederholt werden müssen, könnten sich die Kosten gerade so in Waage halten.

 

Artikelbild "Studying", von Steven S., lizenziert unter CC BY 2.0.

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

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