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Financial Abstraction

Donnerstag, 12. November 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Ob Debit- oder Kreditkarte, Überweisung, Mobile Payment oder P2P-App: immer häufiger benutzen wir in unserem Alltag kein Bargeld mehr. Dies hat bei weitem viele Vorteile, z.B. niedrigere Transaktionskosten oder sogar höhere Sicherheit. Ausserdem ist es einfach bequem.

 

Manche kennen dabei vielleicht das Gefühl, dass man mehr Geld ausgibt, wenn man Bargeld dabei hat. Oder anders gesagt: man hat das Gefühl, weniger Geld auszugeben, wenn man mit Kreditkarte oder Überweisung bezahlt. Das Geld wird zu einer blossen Ziffer auf dem Display degradiert – es wird weniger greifbar.

 

Der Begriff Financial Abstraction beschreibt genau dies. Je abstrakter unsere Vorstellung von Geld wird, desto mehr verändert sich auch unser Umgang damit. Das muss nicht unbedingt genau die oben beschriebene Wirkung haben, es könnte genau so gut das Gegenteil sein. Der Punkt ist, dass sich eben unser Umgang mit Geld dadurch – auf irgendeine Weise – verändert.

 

Adam Caroll hat dazu ein Experiment gemacht. In seinem gleichsam unterhaltsamen wie lehrreichen TEDx-Talk erklärt er das Konzept und die Effekte der Financial Abstraction.

 

 

Five Hours of Smartphone

Donnerstag, 12. November 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 1 Kommentar

Es ist mittlerweile zur Routine geworden. Ob beim Warten auf den Bus, in der Pause zwischendurch oder auch während einer besonders unangenehmen Gesprächspause: Der Griff zum Smartphone.

 

Klar, werden Einige sagen, das Smartphone hat auch zahlreiche Gebrauchsgegenstände ersetzt: den Terminkalender, das Telefonbuch, die Armbanduhr. Ohne gross überlegen zu müssen, wissen wir: wir nutzen unseren mobilen Begleiter weitaus häufiger als es noch vor 10 Jahren der Fall war. Doch wie viel benutzen wir unser Handy wirklich?

 

Eine kleine Studie der Lancaster University, Nottingham Trent University, University of Lincoln und der University of the West of England hat genau dies untersucht. In der Studie wurden 29 Teilnehmer (zugegebenermassen eine kleine Sample Grösse) über zwei Wochen hin überwacht. Dies wurde mittels einer App erreicht, welche den Zugriff auf das Smartphone genau messen konnte.

 

Das Ergebnis ist etwas ernüchternd: Rund fünf Stunden verbrachten die Studienteilnehmer pro Tag an ihrem Smartphone (Medianwert). Zählt man dies zu den durchschnittlichen 8 Stunden Arbeit und 8 Stunden Schlaf pro Tag hinzu, so blieben den Teilnehmern nur rund 3 Stunden für soziale Kontakte, Essen und Freizeit. Was allerdings beachtet werden muss ist, dass der grösste Teil unserer Smartphonenutzung während anderen Tätigkeiten stattfindet. Dennoch erscheint dies ein recht hoher Wert zu sein. Wenn wir nur die Zeit auf die Hälfte kürzen würden, hätten wir somit 2,5 Stunden mehr pro Tag zur Verfügung. Doch was würden wir damit bloss anfangen?

 

Bildquelle: Pexels.com

Gesprächsrunde an der 39. SGO Herbsttagung

Freitag, 6. November 2015
von Elsy Zollikofer in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Die 39. SGO Herbsttagung "Gestaltung der digitalen Transformation - Wie sich Organisationen und Individuen für den Wandel fit machen!" fand am 22.10.2015 in Zürich statt.

 

Prof. Dr. Andrea Back leitete die Gesprächsrunde "Mensch und Führung: Bringt die Digitalisierung Paradigmenwechel für Arbeit, Aufbauorganisation und Führungshandwerk?". Führungspraktiken, Enterprise-Social-Kommunikation sowie flexible Arbeits- und Organisationsmodelle kamen zur Sprache. Die drei Praxisvertreter Christoph Schmaltz, Marcel Affolter und Stefanie Wagner-Fuhs, die an laufenden Digital-Transformation-Projekten und -Initiativen beteiligt sind, teilten dazu ihre Erfahrungen mit.

 

Die Vortragsfolien können Sie online anschauen von Seite 158 bis Seite 265.

Kolumne: Drohnen und Big Data statt Kuhglocken und Big Sounds

Donnerstag, 15. Oktober 2015
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 0 Kommentare

 

In St.Gallen ist gerade OLMA, unser Oktoberfest. Die Abkürzung stammt von der früheren Bezeichnung Ostschweizerische Land- und Milchwirtschaftliche Ausstellung. Auf dem jährlich wechselnden OLMA-Plakat ist in den meisten Fällen eine Kuh, fast immer mit Kuhglocke, zu sehen. Dieses Jahr nicht, das Sujet ist ein Bund Rüebli. Hat das vielleicht mit der Diskussion um Tierquälerei durch Dezibel und das Gewicht von Kuhglocken zu tun? Will man verhindern, dass die wieder aufflammt? Dazu erhitzten sich nämlich im Sommer die Gemüter sowohl in Bayern "Streit um die Kuhglocke" als auch hierzulande "IG Stiller will Kühe von Glocken befreien". Was man seit gefühlten Ewigkeiten praktiziert und unhinterfragte Tradition ist, wird plötzlich als entbehrlich betrachtet. Einfach so? Oder vielleicht weil sich plötzlich technische Alternativen abzeichnen?

 

Nein, die waren in dem Fall nicht direkt der Auslöser, sondern eine ETH-Studie zum Fressverhalten von Kühen mit und ohne Glocke. Die technischen Innovationen könnten aber sehr wohl der Anstoss sein. Denn die Glocken sind als Ortungshilfe gedacht, um Kühe auf den weitläufigen, manchmal nebel- oder wolkenverhangenen Alpweiden zu finden. Ortung, mit Tracking, geht digital heute ja anders, mit GPS-Halsbändern zum Beispiel. Ein innovativer Bio-Bauer setzt diese schon ein und bietet den Kunden seiner Kuh-Investments sogar an, jederzeit zu verfolgen, wo ihre Lotti gerade wiederkäut. Noch sind diese Halsbänder gar nicht richtig erprobt, da kommt schon die nächste Generation digitaler Lösungen. Der Artikel "Can Drones Play a Vital Role in Hawaii's Future" hat mir die Augen dafür geöffnet, dass diese Flugroboter auch in der Land- und Viehwirtschaft (precision agriculture) nützlich sein können. Voll Neugierde habe ich deshalb das OLMA-Programmheft studiert. Es war aber weder ein Hinweis auf die Kuhglocken-Diskussion noch auf digitale Innovationen zu finden. Ich würde aber wetten, dass sich das bald ändert. Die Digitale Transformation macht auch vor Traditionen nicht halt. Die Tierschützer werden wegen des Glockenthemas nicht ruhen, gerade weil es andere Möglichkeiten gibt. Und ausserdem bieten die digitalen Technologien auch Lösungen für neue Probleme, welche der Tierschutz erst schafft. So gibt es bekanntlich wieder Wölfe in der Schweiz. Die haben sich vor ein paar Tagen erstmals an Vieh herangewagt und ein frisch geborenes Kalb gefressen (Tagblatt Online vom 08.10.). Ein GPS-Halsband würde da wenig helfen, aber eine auf Hütehund programmierte Drohne könnte die Wölfe bestimmt verscheuchen, besser als das Bimmeln einer Kuhglocke.

Empfehlung HR Zertifikatskurs in 4 Modulen

Mittwoch, 14. Oktober 2015
von Andrea Back in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Der CAS in HR Value Creation wird vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St.Gallen, unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Antoinette Weibel, durchgeführt. Dieser dauert 12 Tage und findet in 4 Modulen (plus Methodencoaching) am Weiterbildungszentrum der Universität St.Gallen statt. Dabei lernen Sie: 

  1. wie Human Resource Management entscheidend zur Wertschöpfung in modernen Unternehmen beiträgt;

  2. wie Sie Investitionsprojekte in der Sprache der obersten Unternehmensführung kommunizieren und verkaufen können;

  3. wie Sie durch HR-Evidence «harte Fakten und Zahlen» produzieren und wie Sie mit diesen Zahlen die HR-relevante Seite des Unternehmens greifbar machen;

  4. wie moderne Führungskompetenzen Personalmanagement ergänzen und unterstützen.

Das Seminar richtet sich an Führungskräfte mit mehrjähriger Erfahrung, die sich mit Personal- und Führungsfragen auf strategischer Ebene beschäftigen. Als erweiterter Teilnehmerkreis werden auch Fachkräfte in der Rolle des Strategic und Business Partners, des Change Agents, im Bereich HR Analytics und Gesundheitsmanagement angesprochen.

 

Start ist 12. November 2015. Detaillierte Informationen und Anmeldung finden Sie hier.

 

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Prof. Dr. Andrea Back

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