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Performance Support Tools

Dienstag, 14. Juli 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Etwas zu lernen ist eine Sache, das gelernte auch zu behalten eine andere. Diese Binsenweisheit ist eigentlich nichts Neues. Dennoch wird dieser Aspekt häufig vergessen und vernachlässigt. Dies kann häufig zu unerwünschten Konsequenzen führen – auch wenn sonst E-Learning im eigenen Unternehmen eingesetzt wird.

 

Der noch so didaktisch und technologisch ausgeklügelte Mitarbeiterkurs oder Weiterbildungsschulung, nützt wenig, wenn das gelernte innerhalb weniger Wochen oder gar Tage vergessen wird. Das Problem dabei: die Informationsmenge ist oft zu dicht oder lässt sich schlecht in den Arbeitsalltag integrieren, sodass vieles schnell in Vergessenheit gerät.

 

Abhilfe können hier Performance Support Tools (PSTs) schaffen. PSTs sind Apps und andere Systeme, die Lernmaterialien „on the spot“ zur Verfügung stellen und es so Mitarbeitenden erleichtern, das früher Gelernte wieder aufzufrischen oder nachzuschlagen.

 

Nebst dem Effekt, dass Mitarbeitende besser informiert und somit leistungsfähiger sind, führen PSTs zur Stressreduktion bei Mitarbeitenden. Denn häufig führt das Vergessen von bereits Gelerntem dazu, dass Personen überfordert sind und möglicherweise auch Fehler begehen. Zu denken ist hier z.B. an einen Mitarbeitenden eines Industriebetriebs, welcher in einem betriebsinternen Online-Kurs gerlernt hat, eine Maschine zu bedienen, aber keine Chance hatte, dies im Arbeitsalltag zu festigen. Kommt dann der Zeitpunkt, an dem er tatsächlich die Maschine in Betrieb nehmen sollte, ist Stress vorprogrammiert, da der Inhalt des Onlinekurses oft schnell vergessen geht.

 

PSTs können dazu beitragen, dass Stress abgebaut wird und die Leistungsfähigkeit erhöht sowie die Fehleranfälligkeit reduziert wird, wie David DeLong in der Harvard Business Review genauer erklärt.

 

 

Artikelbild "Overworked Workers Sleep in their Office", von Hiroo Yamagata, lizenziert unter CC BY SA 2.0.

Rechtsfragen bei E-Learning

Dienstag, 14. Juli 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 3 Kommentare

E-Learning eröffnet Unternehmen und Bildungsinstitutionen grosse Chancen. Sei es im Studium oder bei Weiterbildung von Mitarbeitern – E-Learning wird heutzutage mit einer grossen Regelmässigkeit eingesetzt.

 

Vielfach stellen die Zuständigen die E-Learning-Materialien selbst zusammen. Dies ist soweit auch gut, denn dadurch kann genau auf die gewünschte Zielgruppe eingegangen werden.

 

Doch dabei oft vergessen, sind die rechtlichen Schranken. Nicht jedes Bild lässt sich beliebig nutzten, nicht jeder Videoclip darf an einer Mitarbeiterschulung ohne vorgehende Erlaubnis des Urhebers wiedergegeben werden. Da häufig eben genau Bilder oder Videos von Anderen übernommen werden, sind Urheberrechte und die verwandten Schutzrechte wohl diejenigen Rechtsbereiche, die am häufigsten Fragen aufwerfen können.

 

Für Nicht-Juristen kann der Immaterialgüterrechtliche Dschungel schnell überfordernd wirken. Einen guten Ausgangspunkt bietet hier die neuste Version des Leitfadens „Rechtsfragen bei E-Learning“ von Rechtsanwalt Dr. Till Kreutzer.

 

In klarer und verständlicher Sprache kann sich hier jeder Nutzer über die wichtigsten rechtlichen Grundfragen beim E-Learning informieren. Dabei ist allerdings zu beachten, dass die Gesetzesverweise sich auf die Deutschen Gesetze beziehen. Die sonstigen rechtlichen Ausführungen gelten aber auch – mit wenigen Ausnahmen – auch für die Schweiz.

 

 

Artikelbild "My Trusty Gavel", von Brian Turner, lizenziert unter CC BY 2.0.

Die Empathie-Maschine

Dienstag, 14. Juli 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Bereits früher haben wir hier über Virtual-Reality-Brillen wie Microsoft Holo-Lens oder Oculus Rift berichtet. So sehr deren technologische Finessen auch interessant sind und so wichtig auch ihr Einsatz im unternehmerischen Bereich sein wird, gibt es auch eine andere Seite dieser virtuellen Maschinen.

 

Der Künstler und Filmemacher Chris Milk hat hierzu vor einigen Monaten einen TED-Talk dazu gehalten. In seinem neusten Projekt nutzt Milk die Möglichkeiten von VR-Brillen um mehr Empathie auszulösen. Zusammen mit den Vereinigten Nationen begaben sich Milk und sein Team, ausgerüstet mit einer speziellen Kamera in ein Flüchtlingscamp im Libanon, in dem sich Syrische Flüchtlinge befinden. Die Aufnahmen wurden dann mittels einer VR-Brille führenden Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik am WEF in Davos gezeigt.

 

Durch die virtuelle Realität wird die Geschichte der Flüchtlinge greifbarer und kann, so Milk, mehr Empathie auslösen als ein blosser Videoclip. Vermutlich wird auch deshalb das Projekt weiter geführt.

 

Ab ca. der fünften Minute spricht Milk in diesem TED-Talk über seine Erfahrungen.

 

 

 

Unsere Linktipps im Juli

Montag, 13. Juli 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Ferien ohne Technik?

Eigentlich sollte man die arbeitsfreie Zeit auch dazu nutzen einmal von der Technik Abstand zu nehmen. Wer dies doch nicht so ganz schafft, kann bei der FAZ sich die besten Tools aufs Handy oder Tablet laden.

 

Kreativität dank Verwirrung

Die besten Einfälle kommen oft nicht am Schreibtisch. Ein kalifornisches Start-up hat sich dieses Wissen bei der Gestaltung ihrer Büros zu Nutze gemacht. Mehr dazu bei WIRED.

 

Skype übersetzt

Mit Skype hat sich die Videotelefonie einst verbreitet. Nun soll es auch Sprachbarrieren überwinden. Mehr dazu in der FAZ.

 

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

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