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Jodel mir was!

Donnerstag, 12. November 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Wer bei den Wörtern Jodel und Karma im gleichen Satz an schlechte Allgemeinbildung denkt, hat wohl in den letzten Wochen etwas verpasst.

Jodel ist heutzutage nicht mehr nur der brachiale Gesangsstil der alpinen Bergbewohner, genauso wenig wie Karma nur in der hinduistischen Religion vorzufinden ist.

 

Die Jodel-App ist eine Social-App aus Berlin, die langsam aber sicher den Durchbruch zu schaffen scheint. Jodel lässt seine Nutzer anonym Mitteilungen im Twitter-Stil posten und das im Umkreis von circa 20 Kilometern. Es ist keine Anmeldung erforderlich und auch eine lästige Verlinkung mit Facebook oder Twitter entfällt.

 

Beliebtheit erreicht die App momentan gerade an Universitäten und anderen Hochschulen. Dort wird sie rege als Live-Kommentar zu den Vorlesungen genutzt oder auch einfach als Austauschplattform für den Campus-Klatsch und Tratsch. Und was bekommt man fürs Jodeln? Eben Karmapunkte, mit denen man sich zwar nichts kaufen kann – ausser vielleicht ein wenig Selbstschmeichelei.

 

So lustig es auch klingt – glaubt man Martin Weigert von t3n besteht bei Jodel auch ein gewisses Missbrauchspotenzial gerade im Cyber-Bullying Bereich. Um dies zu verhindern, müssten Schutzmassnahmen eingebaut werden, was aber die Anonymität und somit Attraktivität der App vermindern würde.

 

Eine vertieftere Diskussion zum Jodel-Phänomen ist zudem hier nachzulesen.

 

Bildquelle: Screenshot aus der Jodel App 

Unsere Linktipps im November

Donnerstag, 12. November 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Virtual Dinner Guest Project

Zusammen zu Abend zu essen: über Grenzen, Kontinente und Kulturen hinweg. Dies ist das Ziel des Virtual Dinner Guest Project. Dazu „treffen“ sich Menschen aus aller Welt zum gemeinsamen Essen – jeder für sich und doch alle zusammen dank Videotelefonie. Mehr dazu finden Sie hier

 

Have I Been Pwned?

Niemand mag Spam. Fast noch weniger mag man, wenn man hört, dass man selber Spams verschickt. Ob dies –oder ein noch schlimmerer Data Breach– der Fall ist, kann man mit diesem Tool überprüfen. 

 

Die Mütter des Computers

Geht man rein nach den Beschäftigungszahlen in der IT-Branche, so ist es mehrheitlich eine Männerdomäne. Dabei waren Frauen von Anfang an bei der Computerentwicklung dabei. Eine Hommage an die Mütter des Computers, nachzulesen in der FAZ

 

Financial Abstraction

Donnerstag, 12. November 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Ob Debit- oder Kreditkarte, Überweisung, Mobile Payment oder P2P-App: immer häufiger benutzen wir in unserem Alltag kein Bargeld mehr. Dies hat bei weitem viele Vorteile, z.B. niedrigere Transaktionskosten oder sogar höhere Sicherheit. Ausserdem ist es einfach bequem.

 

Manche kennen dabei vielleicht das Gefühl, dass man mehr Geld ausgibt, wenn man Bargeld dabei hat. Oder anders gesagt: man hat das Gefühl, weniger Geld auszugeben, wenn man mit Kreditkarte oder Überweisung bezahlt. Das Geld wird zu einer blossen Ziffer auf dem Display degradiert – es wird weniger greifbar.

 

Der Begriff Financial Abstraction beschreibt genau dies. Je abstrakter unsere Vorstellung von Geld wird, desto mehr verändert sich auch unser Umgang damit. Das muss nicht unbedingt genau die oben beschriebene Wirkung haben, es könnte genau so gut das Gegenteil sein. Der Punkt ist, dass sich eben unser Umgang mit Geld dadurch – auf irgendeine Weise – verändert.

 

Adam Caroll hat dazu ein Experiment gemacht. In seinem gleichsam unterhaltsamen wie lehrreichen TEDx-Talk erklärt er das Konzept und die Effekte der Financial Abstraction.

 

 

Five Hours of Smartphone

Donnerstag, 12. November 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 1 Kommentar

Es ist mittlerweile zur Routine geworden. Ob beim Warten auf den Bus, in der Pause zwischendurch oder auch während einer besonders unangenehmen Gesprächspause: Der Griff zum Smartphone.

 

Klar, werden Einige sagen, das Smartphone hat auch zahlreiche Gebrauchsgegenstände ersetzt: den Terminkalender, das Telefonbuch, die Armbanduhr. Ohne gross überlegen zu müssen, wissen wir: wir nutzen unseren mobilen Begleiter weitaus häufiger als es noch vor 10 Jahren der Fall war. Doch wie viel benutzen wir unser Handy wirklich?

 

Eine kleine Studie der Lancaster University, Nottingham Trent University, University of Lincoln und der University of the West of England hat genau dies untersucht. In der Studie wurden 29 Teilnehmer (zugegebenermassen eine kleine Sample Grösse) über zwei Wochen hin überwacht. Dies wurde mittels einer App erreicht, welche den Zugriff auf das Smartphone genau messen konnte.

 

Das Ergebnis ist etwas ernüchternd: Rund fünf Stunden verbrachten die Studienteilnehmer pro Tag an ihrem Smartphone (Medianwert). Zählt man dies zu den durchschnittlichen 8 Stunden Arbeit und 8 Stunden Schlaf pro Tag hinzu, so blieben den Teilnehmern nur rund 3 Stunden für soziale Kontakte, Essen und Freizeit. Was allerdings beachtet werden muss ist, dass der grösste Teil unserer Smartphonenutzung während anderen Tätigkeiten stattfindet. Dennoch erscheint dies ein recht hoher Wert zu sein. Wenn wir nur die Zeit auf die Hälfte kürzen würden, hätten wir somit 2,5 Stunden mehr pro Tag zur Verfügung. Doch was würden wir damit bloss anfangen?

 

Bildquelle: Pexels.com

Gesprächsrunde an der 39. SGO Herbsttagung

Freitag, 6. November 2015
von Elsy Zollikofer in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Die 39. SGO Herbsttagung "Gestaltung der digitalen Transformation - Wie sich Organisationen und Individuen für den Wandel fit machen!" fand am 22.10.2015 in Zürich statt.

 

Prof. Dr. Andrea Back leitete die Gesprächsrunde "Mensch und Führung: Bringt die Digitalisierung Paradigmenwechel für Arbeit, Aufbauorganisation und Führungshandwerk?". Führungspraktiken, Enterprise-Social-Kommunikation sowie flexible Arbeits- und Organisationsmodelle kamen zur Sprache. Die drei Praxisvertreter Christoph Schmaltz, Marcel Affolter und Stefanie Wagner-Fuhs, die an laufenden Digital-Transformation-Projekten und -Initiativen beteiligt sind, teilten dazu ihre Erfahrungen mit.

 

Die Vortragsfolien können Sie online anschauen von Seite 158 bis Seite 265.

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

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