Newsblog

Wearables - Es begann vor 700 Jahren mit den Augengläsern

Mittwoch, 10. Februar 2016
von Andrea Back in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

Wenn wir uns in der Forschung mit einem coolen, innovativen Thema befassen, denn denken wir meist, es sei erst- und einmalig. Das ist aber selten so. Wer ein Fitness-Armband oder sogar eine Smart-Watch trägt, fühlt sich als Avantgardist. Aber hätten Sie gedacht, dass die Wearables-Bewegung schon vor über 700 Jahren begonnen hat? Die Brille machte den Anfang.
 
Ein reich mit Fotos bebilderter Beitrag lässt die Geschichte von Wearables Revue passieren. Aus China stammt z.B. der Abacus-Ring; aus Deutschland die tragbare Bisamapfeluhr. Und bevor es die Kamera-Drohnen gab, hat die Pigeon Photography schon Tauben mit Minikameras um den Hals als Spione in die Lüfte geschickt.
 
Neu ist natürlich die Verbindung zum Internet - deshalb spricht man auch von smart, connected devices. Im Forschungsteam sammeln wir neuzeitliche Beispiele für unsere Studie und Keynote "Smart - Augmented - Connected: Die nächste Stufe von Mobile Business Innovation mit Wearable- und IoT-Technologien", die am 5. St.Gallen Mobile Business Forum am 1. Juni vorgestellt wird.
 
 

Digital Natives in der Arbeitswelt

Dienstag, 9. Februar 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Digital Natives – bei diesem Begriff denken viele von uns zwangsläufig an Jugendliche mit Smartphones oder Smartwatches, Babys, die auf ihrem Tablet das Alphabet lernen oder junge Erwachsene, deren nahezu ganzes soziales Leben sich auf dem kleinen leuchtenden Bildschirm vor ihren Augen abspielt.

 

Die Digital Natives sind und können aber bei Weitem mehr. Und bald werden sie es auch müssen, denn in nicht allzu ferner Zukunft wird diese Generation ihren Platz in der Arbeits- und Berufswelt finden müssen.

 

Spannend ist dabei zu beobachten, dass sich mit dem Eintritt der Digital Natives in die Arbeitswelt gerade der Arbeitsmarkt höchstwahrscheinlich verändern wird.

Anne Loehr analysierte für die Huffington Post wie diese Veränderung der Arbeitsmarktstruktur durch die Digital Natives ablaufen wird. Neben veränderter demographischer Strukturen und flacherer Hierarchie werden vor allem zwei Faktoren wichtig sein.

 

Zum einen wird die klassische Ausbildung an Universitäten und Fachhochschulen nicht mehr eine solch dominante Rolle spielen - dank kostenloser Bildung aus MOOCs usw. Ebenso werden auch die zukünftigen Führungspositionen von Digital Natives besetzt. Dies bedeutet, dass Digitales nicht mehr etwas besonderes sein wird, sondern einfach alltäglich. Gleichzeitig werden Informationen viel schneller benötigt, was zu schnelleren Entscheidungen führen wird. Des Weiteren wird sich die Interaktion zwischen und innerhalb von Unternehmen, aber auch zwischen Kunden und Unternehmen intensivieren, so Loehr. Und nicht zuletzt wird Virtual Reality auch im Unternehmenskontext zunehmend an Bedeutung gewinnen.

 

Bildquelle: pexels.com

Erfolgsrezept für Startups

Dienstag, 9. Februar 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 1 Kommentar

So manch einer von uns hatte doch schon eine grandiose Geschäftsidee. Das könnte doch der nächste Erfolg sein – und ich der nächste Bill Gates, Steve Jobs oder Elon Musk.

 

Doch der Weg zum erfolgreichen Unternehmen ist lang und steinig. Wer es – anders als wohl so viele – schafft, auch schon ein Startup zu gründen, hat bereits viel erreicht. Ein Startup ist aber nur der erste Schritt und der Erfolg lässt oft auf sich warten.

 

Dabei stellt sich wohl oft die Frage nach dem Warum. Warum haben gewisse Startups Erfolg und andere nicht. Ist es die Idee oder das Produkt an sich? Die Finanzierung? Der Businessplan? Oder vielleicht doch einfach das unternehmerische Geschick der Gründer?

 

Bill Gross, Gründer von idealab, spricht in seinem TED-Talk über den einen relevanten Faktor, welcher Startups zum Erfolg führen kann. 

Welcher das ist, können Sie im untenstehenden Video selbst erfahren.

 

 

 

 

IT auf der Strasse

Dienstag, 9. Februar 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Bereits letztes Jahr berichteten wir in unserem Blog und Newsletter die Zukunft des Automobilbaus. Während Tesla Motors und andere Hersteller nach wie vor allem im Bereich des Antriebs und der Energieversorgung Forschung betreiben, rückt das vernetzte Auto immer mehr in Vordergrund.

 

Vernetzte Autos, sogenannte connected cars sind der nächste Schritt in der Evolution der Automobilindustrie, aber auch der gesamten Verkehrsinfrastruktur. Connected cars sind das Pendant der Smartphones in der Automobilbranche oder auch der Smartwatches im Uhrensegment.

 

Die klugen Fahrzeuge sind mit allerlei technischen Rafinessen ausgestattet, die den immer mobileren Individualverkehr in das 21. Jahrhundert katapultieren sollen. Neben den heute bereits im Einsatz stehenden Lasersensoren, Kameras, GPS-Systemen und Radartechnologien zeichnen sich connected cars vor allem dadurch aus, dass sie über ein datengestütztes Computersystem bzw. das Internet verfügen. Dieses wird genutzt, um das Fahren zu vereinfachen, wobei das ultimative Ziel stets das völlig autonome Fortbewegen der Fahrzeuge ist.

 

An der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas, Nevada, standen solche Systeme für connected cars im Rampenlicht. So z.B. das System Drive PX des Graphikchipherstellers Nvidia. Der in diesem System verwendete Graphikchip (Tegra K1) wurde ursprünglich für Tablet-Systeme entwickelt, soll aber in Zukunft auch für die Steuerung von connected cars im Einsatz stehen. Dies zeigt eindrücklich, wie IT-Unternehmen immer stärker auch auf dem Automobilmarkt gefragt sind. Für sie sind connected cars eine grosse Möglichkeit, neue Geschäftsbereiche und Märkte zu erschliessen.

 

Dies ist bei Weitem nicht nur Zukunftsmusik, denn bereits heute werden Chips von Nvidia in Displays und Infotainmentsystemen verschiedenster Autohersteller verwendet.

 

In der Zukunft der Automobilindustrie wird die Vernetzung immer mehr eine Rolle spielen. So wird das Smartphone möglicherweise bald schon den Fahrzeugschlüssel ersetzen, die Heizung aus der Ferne einstellen oder gar das Auto einparkieren können. Gemäss einem Artikel der AWK-Group könnten connected cars bereits in fünf Jahren marktreif sein. Dabei wird nicht nur das Fahren, sondern auch der gesamte Verkehr grundlegend verändert. Dank Vernetzung mit Smartphones und Smartwatches könnten in ferner Zukunft sogar Ampeln überflüssig werden, indem die mobilen Endgeräte direkt mit dem Auto kommunizieren und so sogar Unfälle verhindern. In einer Forschungsarbeit an unserem Lehrstuhl haben Sabine Berghaus und Andrea Back auch bereits Nutzungsszenarien für den Einsatz von Wearable Technology in Verbindung mit dem Fahrzeug untersucht

 

Bildquelle: wikimedia commons

Unsere Linktipps im Februar

Montag, 8. Februar 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Mehr Sicherheit dank Tor?

Kann der Browser Tor auch in den Sozialen Medien mehr Anonymität gewährleisten? Lesen Sie dazu in der Süddeutschen Zeitung.

 

Algorithmus gegen den Terror

Um Terroranschläge zu verhindern, wachsen auch die Möglichkeiten der digitalen Überwachung. Gleichzeitig sollte der Internetverkehr aber nicht unnötig überwacht werden. Mit einem neuen Algorithmus soll das nun gehen. Mehr zu diesem Thema auf wired.

 

Risiken des vernetzen Daheims

Das vernetze Zuhause ist Zukunft. Welche Risiken das mit sich bringt, können Sie in der FAZ nachlesen.

 

Trendstudie zum digitalen Lernen

Das aktuelle „mmb Learning Delphi“ 2015 mit dem Titel „Mobiles Lernen wird der Umsatzbringer No. 1“ ist auf den Internetseiten des mmb Instituts als Download verfügbar.

 

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Prof. Dr. Andrea Back

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