Newsblog

Unsere Linktipps im Februar

Montag, 8. Februar 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Mehr Sicherheit dank Tor?

Kann der Browser Tor auch in den Sozialen Medien mehr Anonymität gewährleisten? Lesen Sie dazu in der Süddeutschen Zeitung.

 

Algorithmus gegen den Terror

Um Terroranschläge zu verhindern, wachsen auch die Möglichkeiten der digitalen Überwachung. Gleichzeitig sollte der Internetverkehr aber nicht unnötig überwacht werden. Mit einem neuen Algorithmus soll das nun gehen. Mehr zu diesem Thema auf wired.

 

Risiken des vernetzen Daheims

Das vernetze Zuhause ist Zukunft. Welche Risiken das mit sich bringt, können Sie in der FAZ nachlesen.

 

Trendstudie zum digitalen Lernen

Das aktuelle „mmb Learning Delphi“ 2015 mit dem Titel „Mobiles Lernen wird der Umsatzbringer No. 1“ ist auf den Internetseiten des mmb Instituts als Download verfügbar.

 

Kolumne: Zeitgemässes Arbeitsambiente - Kaffeehaus, Hotel oder Raumstation?

Dienstag, 15. Dezember 2015
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 0 Kommentare

 

In einem Jahr zügelt unser Institut in einen Neubau: Die Büroräume können wir von Grund auf neu gestalten. Was würden denn Sie sich wünschen? Welchen Zeitgeist verspüren Sie, der sich architektonisch darin wiederspiegeln sollte? Als ich darüber nachdachte, kamen mir drei Erlebnisse in den Sinn.

 

Vor wenigen Jahren habe ich einen Forschungsassistenten eingestellt, der gerade sein Masterstudium in Business Innovation abgeschlossen hatte. Sein Lieblings-Arbeitsplatz sei im Starbucks, da sei er sehr produktiv, erfuhr ich und staunte ungläubig. Dass er kein Exot ist, bestätigt ein Besuch unserer Uni-Cafeteria. Es ist laut, alle Tische sind besetzt, immer, den meisten Platz beanspruchen Notebooks, nicht Tassen und Teller, denn da wird mehr gearbeitet als gegessen. Daraus schliessen wir: Im neuen Gebäude brauchen wir Räume mit Kaffeehaus-Atmosphäre.

 

Am Freitag las ich ein Interview mit dem Berufsumsteiger Urs Casty, der Yousty.ch aufgebaut hat. Diese Plattform listet offene Lehrstellen, wobei die Präsentation der Unternehmen einem ganz anderen Denkmuster folgt als gewohnt. Casty sagt zu seinem Ansatz: "Wenn Sie ein Hotel suchen, lesen Sie auch keine Inserate, sondern Sie wollen Bilder des Hotels sehen und lesen, wie die Gäste ihren Aufenthalt beschreiben. Seltsamerweise hat sich dieses Umdenken im Stellenmarkt noch kaum durchgesetzt."  Das heisst wohl: Am Arbeitsplatz sollte man sich so willkommen und umsorgt fühlen wie ein Hotelgast.

 

Und dann war da noch die Exkursion mit meinen Studierenden zu Google in Zürich. Schauen Sie mal die Fotos mit deren Büroräumlichkeiten: hier.
Mein Teenagersohn, der noch die Schule besucht, bekam Schulbefreiung und durfte mitkommen. Die Arbeitsumgebung bei Google ist schon beeindruckend. Sehr anders. Überall ist eine offene Küche nur wenige Schritte entfernt; alle Snacks, Getränke und Essen überhaupt ist dort gratis; überall trafen wir Zooglers in diesen Kücheninseln an. Je nach Stimmung kann man im Massagesessel arbeiten, oder im Dschungelbüro zwischen meterhohen Pflanzen einen Platz suchen, oder sich für eine Gruppenbesprechung in einer bunten Riesenmurmel einigeln - etwa so wie Jeanny in ihrer Flasche. Schreibtische gibt es übrigens auch. Im Vortragssaal lässt man sich tief in wuchtig-bequeme Fauteuils sinken. Zwischendurch lockt ein Spiel am Kicker, und die Rhythmischen können sich im Musikzimmer am Schlagzeug austoben, während andere sich in den Meditationsraum zurückziehen. Mich beschlich das Gefühl: Da muss man ja gar nicht mehr raus gehen! Das ist wie eine Raumstation, die könnte auch auf dem Mars sein.

 

Am Abend, zu Hause, sass ich an meinem Schreibtisch und sagte zu meinem Sohn, der in der Tür stand, um mir Hallo zu sagen: Wie fandst du es bei Google? "Gut.", kam als 1-Wort-Antwort zurück. Ich legte nach und meinte: Das meiste fand ich wirklich toll; manches - wie die Bergbahngondel mit Graffiti- aber auch ein wenig infantil. Da erwachte der Wortkarge augenblicklich zum Leben und schleuderte mir inbrünstig entrüstet entgegen: "Was DU machst, kannst du vergessen!! In 10 Jahren werden Schreibtischjobs ausgestorben sein. (Pause.) Und überhaupt, innovativ über was nachdenken, am Schreibtisch, das geht gar nicht!" Bumm, also sprach ein Digital Native. (PS der Verfasserin: Diese Kolumne wurde auf einem Sofa liegend erdacht und geschrieben.)

 

Bildquelle: pixabay.com

Fliegen mit poppi

Sonntag, 13. Dezember 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Die Airline-Branche wurde bis anhin von der Digitalisierung nicht so stark erfasst wie andere. Klar, die Boardkarte kann schon seit längerem auf das Smartphone geladen werden und auch das Check-in lässt sich bequem per App durchführen.

 

Einen wirklichen Wandel hat das Fliegen aber dadurch nicht erfahren. Noch immer buchen wir unsere Tickets in den drei Kategorien Business, First und Economy. Ebenso selbstverständlich ist, dass wir ein einmal gekauftes Ticket nur dann umtauschen können, wenn wir den teuren Aufpreis für eine flexible Variante bezahlen.

 

Dass hier grosses Potenzial vorhanden ist, zeigt die Studie poppi. Poppi ist eine fiktive, low-cost Airline, die – ähnlich wie Uber in der Taxibranche – Innovation in die etwas angestaubte Branche bringen könnte.

 

So z.B. beim Umgang mit Gepäck. Anstatt mühsam und lange auf den Koffer zu warten, wird dieser mit einem RFID-Chip markiert. Der Besitzer weiss jederzeit, wo sein Koffer ist und kann ihn bequem und direkt ins Hotelzimmer liefern lassen – ohne Angst, dass er unterwegs verloren geht.

 

Die App von poppi ist sehr vielseitig und das Herzstück der Airline. Ein interner Marktplatz beispielsweise ermöglicht es Passagieren ihre Tickets weiterzuverkaufen – ganz ohne Aufpreis. Weitere Innovationen sind z.B. die Promotional Class. Strikte gesprochen keine Klasse für sich, sondern poppis Bezeichnung für den unbeliebten mittleren Sitz. Bei poppi wird dieser Nachteil durch ein Goodie-Bag eines Partners (im Konzept ist es das japanische Unternehmen UNIQLO) ein wenig gemildert.

 

Poppi ist und bleibt lediglich ein Konzept und wird voraussichtlich so nicht umgesetzt. Dennoch liefert es wertvolle Inputs, in welche Richtung sich die starre Airline-Branche hin bewegen sollte.

 

Bildquelle: CNN.

 

 

cityhub? cityhub!

Sonntag, 13. Dezember 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Traditionelle Hotels haben es immer schwieriger. Wie in nahezu allen Lebensbereichen können die Digital Natives immer weniger etwas mit klassischen Konzepten anfangen. Da ist Innovation gefragt.

 

Ein solches innovatives Hotel bzw. Hostel für Digital Naitives ist cityhub. Streng genommen ist cityhub eine Kombination zwischen Hostel und Hotel. Wie in einem Hostel teilen sich die Gäste Gemeinschaftsräume und Badezimmer. Gleichzeitig profitieren sie aber vom Komfort und der Privatsphäre eines Hotelzimmers, da es sich nicht um grosse Schlafsäle, sondern um Einzel- oder Doppelzimmer handelt.

 

Cityhub liegt in Amsterdam und hat sich zum Ziel gemacht, das Hotelerlebnis zu verändern – und vor allem zu digitalisieren. Anstatt klassischer Hotelkarte z.B., bekommt man bei cityhub ein Wristband, mit welchem man sein Zimmer entsperren oder an der Bar etwas beziehen kann.

 

Zentral ist dabei die cityhub-App. Damit lässt sich zum einen das Hotelzimmer steuern, so in etwa das Licht bedienen oder einen Wecker stellen. Gleichzeitig fungiert die App als Social Media App, indem es die Interaktion und Kommunikation zwischen den Hostel-Gästen ermöglicht. So wird es ganz einfach, sich im sog. Community Room auf ein Bier zu treffen oder gemeinsam Amsterdam zu erkunden.

Für Digital Natives ist cityhub auf jeden Fall wie gemacht.

 

Bildquelle: cityhub.com

 

 

Our World in Data

Sonntag, 13. Dezember 2015
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Viele können mit Daten nichts anfangen. Das Problem ist oft deren Abstraktheit. Irgendwelche Zahlenkolonnen in einem Excel-Sheet mögen kaum jemanden begeistern.

 

Ein weiteres Problem mit Daten ist ihre Beschaffung. Oft ist es schwierig, eine grössere Datenmenge schnell zu beschaffen. Klar, wer an einer wissenschaftlichen Arbeit schreibt, wird sich die Mühe nehmen, eine akribische Datenerhebung durchzuführen. Doch oft benötigt man nur eine kleine Info über ein relativ allgemeines Thema. Wichtig ist dabei auch, dass die Datenquelle zuverlässig ist.

 

Eine interessente Möglichkeit dafür ist Our World in Data. Diese Website verfügt über ein umfangreiches Repositorium an Daten zu den unterschiedlichsten Themen, hauptsächlich aber zu globalen Entwicklungen wie GDP-Wachstum, Demokratie oder Kriminalitätsrate. Die Daten sind aber nicht nur zuverlässig, sondern werden auch übersichtlich dargestellt: in Karten, Grafiken usw. Die Website können Sie hier ausprobieren. 

 

Bildquelle: flickr

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

Newsletter

 

Erscheinungsweise: monatlich, bis auf Juli, August und Januar (neunmal im Jahr)

 

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular für unseren Newsletter.

 

Hier gelangen Sie zu den Mediadaten des Newsletters mit Anzeigenpreisen.

Social Media

 

Publikationen