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Aufstieg und Fall von Chats im Arbeitsumfeld

Mittwoch, 16. März 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Wer erinnert sich noch an die Anfänge von Chats? Damals wurden die Programme oft noch als Chat-„Räume“ bezeichnet, in denen man sich online mit Menschen über gemeinsame Interessen unterhalten konnte.

 

Damals hätte wohl kaum jemand gedacht, dass Chats eines Tages auch in der Arbeitswelt zum Einsatz kommen. Natürlich, Chats sind noch lange nicht so alltäglich wie E-Mails, aber trotzdem werden sie in fast jedem Unternehmen in irgendeiner Form eingesetzt.

 

Chats im Arbeitsumfeld haben noch nicht ihren Höhepunkt erreicht und schon beginnen sich bei Nutzern gewisse Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Die Nachteile von Chats liegen auf der Hand: sind mehr als eine Hand voll Mitarbeitende dabei, wird es sehr schnell unübersichtlich. Was ausserdem oft geschieht: Chat-Nutzer sprechen aneinander vorbei, was die Konzentration stört und Gespräche schwierig macht. So vielseitig die Tools wie  bspw. Slack sind, sind erst einmal zu viele Menschen beteiligt, wird’s schnell chaotisch.

 

Stowe Boyd nennt dies den Anti-Chat Hype. Sein Artikel und derjenige von Lee Bryant analysieren die Problematik sehr gut und zeigen ausführlich, wie es um den Chat bzw. Anti-Chat Hype steht.

 

Dabei sind insbesondere Bryant's Schlussfolgerungen sehr interessant. Er beschwört dem Chat weder ein vorzeitiges Ende herbei, noch bezeichnet er ihn als Hype. Die Erfahrung in der Praxis zeigt, dass für Chats im Unternehmenskontext viel Potenzial besteht, wir uns aber erst am Anfang der Entwicklung befinden, so Bryant. Wichtig scheint aber bereits jetzt die Einsicht, dass Chats – wenn überhaupt – nur in kleinen, übersichtlichen Gruppen so funktionieren. Eigentlich wie bei einem "realen" Raum, sollten auch die heutigen "Chaträume" nicht übervoll sein.

 

Bildquelle: pixbay.com

 

Breakthrough Technologies 2016

Mittwoch, 16. März 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Man kann sich heutzutage oft fragen, welcher Bereich unseres Lebens nicht oder noch nicht von den neuen Technologien des 21. Jahrhunderts erfasst wurde.

 

Neue Technologien werden unser Leben auch in Zukunft immer mehr vereinfachen – so zumindest die Hoffnung. Von diesem Gedanken angetrieben, dringen Wissenschaftler in immer mehr Gebiete vor und erschliessen sie auf einer technologischen Ebene.

 

Beispielsweise werden gerade im Bereich der Krankheitsprävention und der Früherkennung in den nächsten Jahren einige Durchbrüche erwartet. So könnten genetisch modifizierte Immunzellen Krebspatienten das Leben retten. Auch die revolutionäre Idee eines “DNA-App Stores”, womit es einfacher gemacht werden soll, alles über persönliche Risiken und Prädispositionen zu lernen. Die Technologie könnte Leben retten.

 

Doch auch in anderen, vielleicht etwas weniger vitalen Lebensbereichen zeigt der technolgische Fortschritt keinerlei Ermüdungserscheinungen – es geht trotz der rasanten Entwicklung in den letzten Jahren und Jahrzehnten noch immer steil bergauf. So wird beispielsweise auch an Systemen von Wireless-Strom geforscht. Dies könnte gerade für die Mobile-Branche aber auch für Wearbles oder das Internet of Things von äusserster Bedeutung sein.

 

Man darf auf jeden Fall mehr als gespannt auf das Jahr 2016 blicken. Wer schon einmal mehr über weitere „Breakthrough Technologies“ erfahren möchte, dem sei die Zusammenstellung des MIT in seiner Technology Review wärmstens empfohlen.

 

Bildquelle: technologyreview.com

Mobile Connectivity in Unternehmen

Mittwoch, 16. März 2016
von Bruno Zanvit in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

 

Das Jahr 2015 war aus technologischer Sicht geprägt von neuen Wearables im Konsumentenmarkt. Smarte Armbänder von Jawbone oder Fitbit, die Apple Watch oder Virtual-Reality-Brillen von verschiedenen Anbietern prägten das mediale Interesse. Doch Wearables eröffnen nicht nur im Konsumentenmarkt neue, mannigfaltige Möglichkeiten der Interaktion mit dem eigenen, ständig mit dem Internet verbundenen Gerät. Vor allem in der Geschäftsanwendung dürften Wearables, welche die Interaktion zwischen Mensch und Computer verändern, künftig verschiedenartige Anwendungen finden. Egal, ob in der Industrie, der Gastronomie oder im Gesundheitsbereich. Überall wo Wearables zu besserer oder effizienterer Arbeit beitragen können, indem der User seine aktuelle Tätigkeit durch die Interaktion mit dem Gerät nicht unterbrechen muss, kann auch Nutzenpotenzial für die Anwendung dieser Geräte im Unternehmenskontext eruiert werden. Im Rahmen unserer aktuellen Forschungstätigkeit haben wir einen Beitrag zu "Mobile Connectivity im Unternehmen" in der aktuellen ITbusiness veröffentlicht. Den Artikel können Sie hier lesen und herunterladen. Die Erkenntnisse unserer laufenden Studie zu "Mobile Connectivity - Next Generation Business Solutions" werden am St.Gallen Mobile Business Forum vom 1. Juni präsentiert und diskutiert.

Sind SPOCs die besseren MOOCs?

Mittwoch, 16. März 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Seit einigen Jahren wird überall von MOOCs gesprochen. Auch wir haben mehrere Male bereits über das – mittlerweile etablierte – Lernsystem berichtet. Man könnte schon fast von einem regelrechten MOOC-Hype sprechen.

 

MOOCs bieten natürlich zahlreiche Vorteile. Man ist nicht abhängig von Ort und Zeit, man kann sie neben Beruf und Familie absolvieren. So bezeichnet beispielsweise Die Zeit MOOCs treffenderweise als das Fernstudium des 21. Jahrhunderts. Problematisch wird es allerdings, wenn man die Abbruchzahlen von MOOC-Nutzern anschaut. Schon beim ersten MOOC vor einigen Jahren haben nur ca. 10% der ursprünglich eingeschriebenen Online-Studenten das Abschlusszertifikat bekommen.

 

Das Problem wurde von Experten mittlerweile erkannt. So bietet die Harvard University (eine Vorreiterin in Sachen MOOCs) schon seit längerem auch sogenannte SPOCs an. Das Prinzip ist dasselbe wie bei MOOCs - grundsätzlich kostenlose Vorlesungen auf dem Niveau einer Hochschule. Allerdings sind SPOCs nicht allen zugänglich und erlauben nur eine begrenzte Anzahl Teilnehmer (daher auch der Ausdruck Small Private Online Courses). Die Studierenden werden von Dozenten und Assistenten so besser betreut und können auf einer viel intensiveren Ebene die Materie mit ihnen besprechen. Die Vorteile haben sich schnell gezeigt. Anstelle der hohen Abbruchquote bei MOOCs erwerben im Schnitt etwas 80% der ursprüglichen Teilnehmer das Abschlusszertifikat.

 

Fraglich ist dabei, wie SPOCs kostenmässig getragen werden können. Anders als bei MOOCs ist die Betreuung durch die Dozierenden viel intensiver und verlangt dementsprechend mehr Zeit. Gleichzeitig stellt sich die Frage, nach welchen Kriterien die Studierenden zum Kurs zugelassen werden - und ob dies nicht gerade dem Sinn eines offenen Online-Kurses widerspricht.

 

Bildquelle: linkedin.com

User vs. Customer Experenience

Dienstag, 15. März 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Oft benutzen wir Begriffe, ohne wirklich darüber nachzudenken, was sie genau bedeuten. Noch schlimmer ist es, wenn auch ausgewiesene Experten die genaue Abgrenzung nicht kennen. Dies ist beim Begriffspaar User und Customer Experience (UX und CX) oft der Fall. Gehört User zur Customer Experience? Ist es ein und dasselbe? Oder handelt es sich gar um völlig voneinander verschiedene Begriffe?

 

Eine gute, griffige und praktikable Definition liefern Netania Engelbrecht und Ina Hedwiger in ihren Artikeln.Die beiden Autorinnen sind sich über die grundsätzliche Definition der beiden Ausdrücke zunächst einig. User Experience bezeichnet die Usability von digitalen Produkten und Dienstleistungen, während Customer Experience sämtliche Kundenkontakte (einschliesslich von Web, Mobile oder auch Supportkontakt) umfasst.

 

Die von Engelbrecht entwickelte Definition, wonach die User Experience ein Teil der Customer Experience ist, erweitert Hedwiger um die Employee Experience. Die User Experience gilt nicht nur im Bezug auf Kunden, sondern umfasst alle Personen, die an den digitalen Prozessen beteiligt sind – so eben auch die Mitarbeitenden. Die Definition von Hedwiger ist somit sehr realitätsnah. Eine detailliertere Diskussion findet sich in beiden Artikeln. Ein wenig mehr Klarheit gibt es durch die Lektüre der beiden Artikel durchaus.

Bildquelle: usabilia.com

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Prof. Dr. Andrea Back

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