Newsblog

Learn to Fly

Mittwoch, 10. Februar 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Der langersehnte Menschheitstraum vom Fliegen scheint bald zum Greifen nahe. Dank Flugzeugen und Helikoptern kann der Mensch zwar schon lange die Lüfte erkunden. Aber alleine in oder mit einem Fluggerät zu fliegen – das ist bisher nur wenigen zugänglich.

 

Gleich zwei Produkte haben in den letzten Wochen für Aufmerksamkeit gesorgt. So ermöglicht JetPack Aviation ein James Bond gleiches Rumschwirren mit einem Jet Pack, einer Art fliegendem Rucksack. Vergnügen ist dabei vorprogrammiert, wie man im Video unten unschwer erkennen kann.

 

Der Chinesische Dronenhersteller Ehang geht da einen anderen Weg. Ziel ist es, mit einer Drohne einen Menschen von A nach B transportieren zu können und das ohne sein Zutun. Es wäre eine Art Lufttaxi, welches aber ohne Pilot und nur Dank Computersteuerung fliegt. Zudem soll es mit Hilfe leistungstarker Batterien und elektrischem Antrieb auch besonders umweltverträglich sein. Ob ein funktionierender Prototyp vorhanden ist und inwiefern die Ehang-Maschine überhaupt realisierbar ist, ist nach wie vor fraglich, wie The Verge berichtet.

 

Ein kleiner Vorgeschmack sind die untenstehenden Videos dennoch.

 

 

 

 

Teilnahmebericht zum Seminar Video Abstracts drehen

Mittwoch, 10. Februar 2016
von Andrea Back in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

 

Auf so ein Seminar hatte ich gewartet. In nur einem Tag lernt man, ein Video-Abstract über sein wissenschaftliches Projekt zu produzieren. Und das ohne kostspielige Ausrüstung, sondern mit dem Smartphone, das unsereiner ohnehin hat. Aber das Beste daran ist, dass ein gelungenes Werk - wie ein Journal-Artikel - von der Bibliothek rechtssicher publiziert und mit einem eindeutigen Zitierlink (DOI) versehen wird. Das bietet das TIB AV-Portal.


Wenn jemand nach nur drei persönlichen Learnings fragen sollte, die ich aus dem Seminar mitgenommen habe und weitersagen möchte, dann diese: 

  • Der Löwenanteil der Zeit und Übungen fliesst, sehr zurecht, in das Feilen am Text. Wie bei einem "Elevator-Pitch" muss es gelingen, mit deutlich weniger als 200 Worten auszukommen.
  • Gruppenarbeit mit jemand Fachfremden ist sehr empfehlenswert. Das ist die Nagelprobe, ob die Video-Botschaft allgemeinverständlich ist. Der Clip ist nicht die Bewegtbebilderung des Text-Abstracts zum Zeitschriftenartikel.
  • An Ausrüstung, Content und Tools wird kein Video-Abstract-Vorhaben scheitern müssen. Bei Ausrüstung hilft Selbstgemachtes, z.B. ein mit Lego selbst gebauter Untersatz auf Rädern für Kamerfahrten. Frei nutzbaren Sound findet man z.B. auf incompetech.com, und Video-Footage z.B. auf arkive.org. Und wer kein PC-Schnittprogramm nutzen mag, kann es gleich unterwegs mit der App PowerDirector versuchen. Fast all das in einem bietet der Youtube Video Manager.

Wer noch mehr Eindrücke haben möchte, wie das Seminar sich gestaltete: Ausschnitte aus Teilnehmerproduktionen gibt es hier (unser Wearables-Clip kommt auch vor). Snapshots von #PopSci2016 als Fotoserie hier.

Digital Natives in der Arbeitswelt

Dienstag, 9. Februar 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Digital Natives – bei diesem Begriff denken viele von uns zwangsläufig an Jugendliche mit Smartphones oder Smartwatches, Babys, die auf ihrem Tablet das Alphabet lernen oder junge Erwachsene, deren nahezu ganzes soziales Leben sich auf dem kleinen leuchtenden Bildschirm vor ihren Augen abspielt.

 

Die Digital Natives sind und können aber bei Weitem mehr. Und bald werden sie es auch müssen, denn in nicht allzu ferner Zukunft wird diese Generation ihren Platz in der Arbeits- und Berufswelt finden müssen.

 

Spannend ist dabei zu beobachten, dass sich mit dem Eintritt der Digital Natives in die Arbeitswelt gerade der Arbeitsmarkt höchstwahrscheinlich verändern wird.

Anne Loehr analysierte für die Huffington Post wie diese Veränderung der Arbeitsmarktstruktur durch die Digital Natives ablaufen wird. Neben veränderter demographischer Strukturen und flacherer Hierarchie werden vor allem zwei Faktoren wichtig sein.

 

Zum einen wird die klassische Ausbildung an Universitäten und Fachhochschulen nicht mehr eine solch dominante Rolle spielen - dank kostenloser Bildung aus MOOCs usw. Ebenso werden auch die zukünftigen Führungspositionen von Digital Natives besetzt. Dies bedeutet, dass Digitales nicht mehr etwas besonderes sein wird, sondern einfach alltäglich. Gleichzeitig werden Informationen viel schneller benötigt, was zu schnelleren Entscheidungen führen wird. Des Weiteren wird sich die Interaktion zwischen und innerhalb von Unternehmen, aber auch zwischen Kunden und Unternehmen intensivieren, so Loehr. Und nicht zuletzt wird Virtual Reality auch im Unternehmenskontext zunehmend an Bedeutung gewinnen.

 

Bildquelle: pexels.com

Erfolgsrezept für Startups

Dienstag, 9. Februar 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 1 Kommentar

So manch einer von uns hatte doch schon eine grandiose Geschäftsidee. Das könnte doch der nächste Erfolg sein – und ich der nächste Bill Gates, Steve Jobs oder Elon Musk.

 

Doch der Weg zum erfolgreichen Unternehmen ist lang und steinig. Wer es – anders als wohl so viele – schafft, auch schon ein Startup zu gründen, hat bereits viel erreicht. Ein Startup ist aber nur der erste Schritt und der Erfolg lässt oft auf sich warten.

 

Dabei stellt sich wohl oft die Frage nach dem Warum. Warum haben gewisse Startups Erfolg und andere nicht. Ist es die Idee oder das Produkt an sich? Die Finanzierung? Der Businessplan? Oder vielleicht doch einfach das unternehmerische Geschick der Gründer?

 

Bill Gross, Gründer von idealab, spricht in seinem TED-Talk über den einen relevanten Faktor, welcher Startups zum Erfolg führen kann. 

Welcher das ist, können Sie im untenstehenden Video selbst erfahren.

 

 

 

 

IT auf der Strasse

Dienstag, 9. Februar 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Bereits letztes Jahr berichteten wir in unserem Blog und Newsletter die Zukunft des Automobilbaus. Während Tesla Motors und andere Hersteller nach wie vor allem im Bereich des Antriebs und der Energieversorgung Forschung betreiben, rückt das vernetzte Auto immer mehr in Vordergrund.

 

Vernetzte Autos, sogenannte connected cars sind der nächste Schritt in der Evolution der Automobilindustrie, aber auch der gesamten Verkehrsinfrastruktur. Connected cars sind das Pendant der Smartphones in der Automobilbranche oder auch der Smartwatches im Uhrensegment.

 

Die klugen Fahrzeuge sind mit allerlei technischen Rafinessen ausgestattet, die den immer mobileren Individualverkehr in das 21. Jahrhundert katapultieren sollen. Neben den heute bereits im Einsatz stehenden Lasersensoren, Kameras, GPS-Systemen und Radartechnologien zeichnen sich connected cars vor allem dadurch aus, dass sie über ein datengestütztes Computersystem bzw. das Internet verfügen. Dieses wird genutzt, um das Fahren zu vereinfachen, wobei das ultimative Ziel stets das völlig autonome Fortbewegen der Fahrzeuge ist.

 

An der diesjährigen Consumer Electronics Show in Las Vegas, Nevada, standen solche Systeme für connected cars im Rampenlicht. So z.B. das System Drive PX des Graphikchipherstellers Nvidia. Der in diesem System verwendete Graphikchip (Tegra K1) wurde ursprünglich für Tablet-Systeme entwickelt, soll aber in Zukunft auch für die Steuerung von connected cars im Einsatz stehen. Dies zeigt eindrücklich, wie IT-Unternehmen immer stärker auch auf dem Automobilmarkt gefragt sind. Für sie sind connected cars eine grosse Möglichkeit, neue Geschäftsbereiche und Märkte zu erschliessen.

 

Dies ist bei Weitem nicht nur Zukunftsmusik, denn bereits heute werden Chips von Nvidia in Displays und Infotainmentsystemen verschiedenster Autohersteller verwendet.

 

In der Zukunft der Automobilindustrie wird die Vernetzung immer mehr eine Rolle spielen. So wird das Smartphone möglicherweise bald schon den Fahrzeugschlüssel ersetzen, die Heizung aus der Ferne einstellen oder gar das Auto einparkieren können. Gemäss einem Artikel der AWK-Group könnten connected cars bereits in fünf Jahren marktreif sein. Dabei wird nicht nur das Fahren, sondern auch der gesamte Verkehr grundlegend verändert. Dank Vernetzung mit Smartphones und Smartwatches könnten in ferner Zukunft sogar Ampeln überflüssig werden, indem die mobilen Endgeräte direkt mit dem Auto kommunizieren und so sogar Unfälle verhindern. In einer Forschungsarbeit an unserem Lehrstuhl haben Sabine Berghaus und Andrea Back auch bereits Nutzungsszenarien für den Einsatz von Wearable Technology in Verbindung mit dem Fahrzeug untersucht

 

Bildquelle: wikimedia commons

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

Newsletter

 

Erscheinungsweise: monatlich, bis auf Juli, August und Januar (neunmal im Jahr)

 

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular für unseren Newsletter.

 

Hier gelangen Sie zu den Mediadaten des Newsletters mit Anzeigenpreisen.

Social Media

 

Publikationen