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Mobile Business Best Practice Award

Montag, 11. April 2016
von Elsy Zollikofer in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Im Rahmen des Mobile Business Forums wird auch dieses Jahr wieder der Mobile Business Best Practice Award verliehen. Ausgezeichnet werden nicht primär funktionale Applikationen, sondern die Anwendung von Mobile Business Solutions zur Unterstützung von Geschäftsprozessen im Unternehmenskontext.

 

Bis zum 22. April können Sie sich für den Mobile Business Best Practice Award bewerben! Der Award ist für Unternehmen aus Industrie, Handel und für Dienstleister aus dem DACH-Raum (Deutschland, Österreich, Schweiz) offen. Auch Beratungsunternehmen und Agenturen können ein Kundenprojekt einer Mobile Business Solution einreichen.

 

Alle Informationen und die Einreichungsunterlagen finden Sie hier.

Gastvortrag Prof. Dr. Klaus Tochtermann

Freitag, 25. März 2016
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

Prof. Dr. Klaus Tochtermann, ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, hielt am 24. März an der Universität St.Gallen einen Gastvortrag zum Thema "Entwicklung von MOOCs - Interessante Einblicke aus einer Innensicht" und berichtete den zahlreichen Zuhörern aus verschiedenen Disziplinen von seinen Erfahrungen bei der Konzeption und Durchführung eines MOOC. 

 

Gemeinsam mit der Polytechnical University of Hongkong (PolyU), wurde im Jahr 2015 von der ZBW ein MOOC zum Thema "Knowledge Management and Big Data" entwickelt. Im September startete das MOOC auf der von MIT angebotenen Plattform edx.org. Das MOOC erreichte insgesamt 21'000 Studierende und verzeichnete die meisten Anmeldezahlen innerhalb einer Woche, die jemals auf edx.org erreicht wurden.
 
Der Vortrag stellte die gemachten Erfahrungen bei der Konzeption, Bewerbung, Aufnahme sowie dem Anbieten des MOOC aus einer Innensicht vor. Dabei wurde auf die Motivation sowie Zielsetzung der PolyU für die Entwicklung von MOOCs genauso eingegangen wie auf die Entscheidung und Rahmenbedingungen für den Betrieb des MOOC auf edx.org. Aus der Zielsetzung sowie dem Zielmarkt der zu erreichenden Studierenden waren Bedingungen abzuleiten, die erhebliche Auswirkungen auf die Gestaltung der einzelnen Kurs-Einheiten hatten. Und dies wiederum wirkte sich unmittelbar auf die Tiefe der angebotenen Inhalte aus. Abschliessend wurde auf die Konsequenzen eingegangen, die in der Entwicklung eines weiteren MOOCs zu Informationskompetenz unmittelbar eingehen. Das MOOC zu Informationskompetenz wird gemeinsam von allen Universitäten in Hongkong sowie der ZBW als internationalem Partner derzeit entwickelt.

Kolumne: Grand Challenges im Fokus der Forschung - Micro Challenges ungelöst

Donnerstag, 17. März 2016
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 0 Kommentare

 

Nichts ist den Forschern zu schwer. Viele Disziplinen haben sich vorgenommen, grosse Herausforderungen zu benennen und diese "Grand Challenges" anzugehen (Mertens/Barbian: Researching "Grand Challenges". BISE Nr. 6, 2015). Manche werden auch gelöst. Die Mondlandung und sichere Rückkehr der Astronauten zur Erde ist so ein Beispiel. Die Mathematik hakt immer mal wieder eines ihrer ungelösten Probleme ab. Und gerade wurde ein Jahrhunderträtsel der Physik gelöst - die Gravitationswellen sind nachgewiesen.

 

In IT-nahen Gebieten sind solche Fundamentalprobleme, z.B. Cybersecurity, und die Personalisierung von Informationssystemen für Lehren und Lernen, für die es grosse Anstrengungen bedarf, wo man sich aber innerhalb von ein oder zwei Generationen eine Lösung erwartet.

 

Das kann man ja nur gut finden, wenn Leute sich mit solchem Weitblick, hohem Anspruch und viel Geld an die Arbeit machen. Aber was ist mit den kleinen Dingen, den täglichen Ärgernissen, die uns plagen? Wer kümmert sich um die? Da fallen Ihnen doch sicher sofort welche ein.

 

Bei mir steht E-Mail ganz oben auf der Liste. Deren missbräuchliche Nutzung ist ein Zeit- und Nervenräuber. Jede versandte E-Mail müsste etwas kosten, bloss keine Flatrate, um diese Verschwendung anderer Leute Zeit einzudämmen.

Ein anderes alltägliches Problem ist, wie gerade im Arbeitskontext Fachworte benutzt werden, ohne sich um eine klare Definition und gemeinsames Verständnis zu bemühen. Wie viel da aneinander vorbei geredet wird, addiert sich auch zu beträchtlicher Wertvernichtung. Glossare, Concept Maps und andere Visualisierungen wurden zwar schon lange erfunden, es kümmert nur kaum einen.

Und dann ist da noch eine Kleinigkeit. Warum kommt es immer noch vor, dass Knöpfe abgehen und man sie wieder annähen muss, selbst bei guter Kleidung?

 

Solche Herausforderungen sind wohl nicht grandios genug, als dass sich jemand ernsthaft damit befassen würde. Aber wäre der Nutzen nicht grossartig? Im Volksmund heisst es: "Kleinvieh macht auch Mist" oder "Wer die Micro Challenges nicht ehrt, ist der Grand Challenges nicht wert".

 

Bildquelle: chinagate.com

Unsere Linktipps im März

Mittwoch, 16. März 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Auszeit-Arbeiten wo andere Urlaub machen

Ein Berggebiet kämpft gegen die Abwanderung von Arbeitskräften - und das mit einer innovativen Idee. Mehr dazu erfahren Sie im Beitrag von RTR.

 

Integration von Migranten durch Roboter

Wie ein Roboter Migranten-Kindern die Deutsche Sprache beibringen kann, können Sie in diesem Artikel des Kölner Stadt-Anzeigers nachlesen.

 

Knigge für digitale Nomaden
Für alle die in öffentlichen Räumen arbeiten, ist dieser Bericht ein Must-Read.

 

Einkaufen mit Gefühl

Mittwoch, 16. März 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Wer hat nicht schon einmal wütend in die Tastatur gehauen? Die Maustaste in Eile siebzehn Mal zu viel angeklickt? Oder gar den Monitor angeschrien?

 

Zugegebenermassen geschieht dies beim Autor dieses Texts nicht selten. Das Gute dabei ist, dass der Computer dies nicht merkt. So sehr er angeschrien, halb verprügelt oder sonst malträtiert wird – er merkt es in der Regel nicht einmal.

 

Dies könnte sich in absehbarer Zeit aber ändern. Wie Forscher der Universität Lichtenstein in Zusammenarbeit mit Kollegen aus den USA, Hongkong und Deutschland herausgefunden haben, lässt sich auf Grund der Nutzung der Maus und Tastatur die Gefühlslage des Benutzers herausfinden.

 

Diese Erkenntniss könnte in Zukunft insbesondere Online-Händlern wie Amazon und Konsorten nützlich sein. Mit Hilfe eines Plugins könnten sie z.B. herausfinden, wie der Kunde sich fühlt und dadurch ihr Angebot oder Service entsprechend anpassen. So wird ein unzufriedener Kunde wohl kaum die Seite erneut besuchen. Merkt der Anbieter dies rechtzeitig, kann er darauf reagieren und möglicherweise den Kunden doch noch zum Verweilen im Online-Shop bewegen. Den Computer anschreien kann man aber auch dann immer noch, denn ausser der Analyse basierend auf Mausbewegungen liefern die Forscher keine weiteren Möglichkeiten, wie die Emotionen des Nutzers registriert werden können.

 

Bildquelle: pixbay.com

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Prof. Dr. Andrea Back

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