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Auch ohne Twitter und ohne Account bei Vorträgen online mitdiskutieren

Donnerstag, 14. April 2016
von Andrea Back in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

Twitter ist bei Jane Harts Top 100 Tools for Learning auf Platz 1. Auch wenn etwas schon gut funktioniert - wie auf einer Konferenz die Zuhörer über Tweets und die Hashtag-Filterung mitdiskutieren zu lassen - kann man es noch einfacher und besser machen. An der Uni St.Gallen fand kürzlich der (interne) Tag der Lehre statt. Zum Mitreden für alle war der Dienst sli.do, Audience Interaction Made Easy, eingerichtet. Internet-Verbindung und ein #event code genügen: schon kann es losgehen; und zwar anonym, was auch alle der Möglichkeit, sich mit Namen zu registrieren, vorzogen. Sehr bewährt hat sich die Funktion, dass digitale Wortmeldungen nach der Reihenfolge der „Gefällt-mir"-Klicks sortiert wurden. So wird demokratisch bestimmt, welche Fragen am wichtigsten sind. Diese bleiben immer oben im Stream und damit im Blickfeld. Was keine eigentlichen Fragen sind, können die Organisatoren als Anliegen der Zuhörer betrachten, die ihnen wirklich unter den Nägeln brennen. 

Heutzutage ein Lehrbuch schreiben – ohne Design geht nix mehr

Donnerstag, 14. April 2016
von Andrea Back in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

 

Für die Herbst-Vorlesung „Management in the Digital Economy“ des Lehrstuhls IWI-Back sollte das zugehörige Buch in neuer, 4. Auflage herauskommen. Inhaltlich sind die Themen klar. Aber noch kein einziges Kapitel ist geschrieben. Warum? Es fühlt sich einfach nicht mehr so ganz richtig an, das Buch in der Form wie bisher zu schreiben, nämlich sehr textlastig. Und das ganze Procedere mit einem etablierten Verlag organisieren, das dauert Monate. Wichtiger aber die Frage: Lesen die Studierenden das überhaupt?


Sollte man auf das Buchformat ganz verzichten? Die Folien lassen sich ja zu einem Skript zusammenfassen.

Nein – das wäre jetzt auch nicht das Ei des Kolumbus. Im Foto sieht man einen Ausschnitt aus einem aktuellen Buch von IBM, das sich an junge Frauen richtet und sie zu Informatik-Berufen ermuntern will: „Geek Girls are Chic – Seven Career Hacks“. So was kommt wohl an, man sieht es öfters. Wie würden Sie denn die Gestaltung anpacken?

 

Bild: Screenshot aus dem PDF: https://www.ibm.com/

Sich per App wertvolle Offline-Zeit verschaffen – kein Widerspruch

Mittwoch, 13. April 2016
von Andrea Back in der Kategorie Enterprise 2.0 | 1 Kommentar

 

Würde mich, Andrea Back, jemand fragen, was meine Management-Leitlinie für einen grösseren Betrieb wäre? Ich würde sagen, Weglass-Management und bei der Arbeitstechnik nicht so umständlich tun und damit unnötig Zeit verlieren. Ein Unternehmer-Freund von mir bringt das anders auf den Punkt: Seine Managementlehre heisst 2ease. Hier kann man sich lesend in sie vertiefen.

 

Ein guter Einstieg ist in der Mitte der Reiter „SelbstManagement“, und dort aktuell die - kostenlose - SMoff App. Man kann sich damit trainieren, regelmässig off-line zu gehen und das Smartphone bewusst zur Seite zu legen, d.h. aus dem Hamsterrad der Alltags-To-dos und des E-Mail-Bombardements auszusteigen. Um was zu tun? Sich Zeit zum Voraus- und Nachdenken zu nehmen (Infoblatt zur SMoff App).

 

Bildquelle: 2ease.de

Digital Transformation Award 2016

Mittwoch, 13. April 2016
von Sabine Berghaus in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

 

Der Digital Transformation Award wurde 2015 gemeinsam von Crosswalk AG, dem Institut für Wirtschaftsinformatik und Best of Swiss Web ins Leben gerufen. Im Rahmen der Best of Swiss Web Award Night am 07. April 2016 wurde der Award nun gleich an zwei Unternehmen verliehen: Die Schweizerische Post und Medela AG wurden für die grössten Digital-Fortschritte ausgezeichnet. Der Award basiert auf der Online-Umfrage "Digital Maturity Check", welche am Lehrstuhl von Prof. Dr. Andrea Back entwickelt wurde. 

 

Die Medela AG baut im Rahmen ihrer langfristigen, vom VR und der GL getragenen digitalen Transformation, die qualitativen Beziehungen zu ihren Kundinnen aus. Zudem vereinfacht und standardisiert das Unternehmen seine B2B- und B2C-Vertriebsprozesse auf einer zentralen Plattform. Mit Blick auf die kundenzentrierte und global ausgerichtete konsequente Transformation verleiht die Jury dem mittelständischen Unternehmen Medela den «Swiss Digital Transformation Award».

 

Diesen Preis erhält auch ein grosser Konzern: die Schweizer Post. Das Unternehmen hat in den letzten Monaten im Bereich Digitale Transformation signifikante Fortschritte gemacht. Dies sowohl bezüglich neuen und innovativen Lösungen an den verschiedensten Schnittstellen zum Endkunden, wie zum Beispiel dem neuen Bezahlsystem TWINT, oder dem neuen Online-Portal oder den autonom fahrenden PostAuto Shuttles; aber auch bezüglich der konzerninternen Digitalisierung, etwa der Ausrüstung von 20’000 «Pöstler» mit mobilen Android-Geräten.

 

Unsere Linktipps im April

Mittwoch, 13. April 2016
von Andrea Back in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Wenn Web-Tracker Menschen wären

Mit dieser Erzählung von J. Mattheij wird jedem klar, was die Web-Tracker-Software, die uns beim Surfen begleitet und personalisierte Werbung offeriert, eigentlich tut.

 

„Digitale Dividende“ bleibt hinter den Erwartungen zurück

Die Weltbank sorgt mit ihrem Bericht „World Development Report 2016: Digital Dividends“ für Klarsicht und Überblick. Trotz vieler Erfolgsgeschichten der digitalen Technologien sei der positive Effekt für die Ärmeren bislang geringer als erwartet: http://www.epo.de/index.php?option=com_content&view=article&id=12296:weltbank-bericht-digitale-dividende-bleibt-hinter-erwartungen-zurueck&catid=50&Itemid=84

 

Wenn ein Roboter roh behandelt wird, fühlt man wütend mit

Alphabet, die Holding-Gesellschaft von Google, verkauft ihre Roboter-Entwicklungsfirma Boston Dynamics (Bloomberg Video-Bericht). Es erstaunt zu sehen, was solche Roboter alles können, und wie man wütend mitfühlt, wenn sie ungerecht und grob behandelt werden: Sehenswert!

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Prof. Dr. Andrea Back

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