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App-Programmierung einfach gemacht

Montag, 12. Juni 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

 

Im Mai-Newsletter haben wir verschiedene Plattformen, wo man Programmieren lernen kann, vorgestellt. Diesmal geht es nicht um das eigentliche Programmieren, sondern um die Bausteine einer Applikation. Eine einfache Drag-and-Drop-Plattform für mobile und native Apps bietet Thunkable.

 

Die Plattform schafft es, mit einem einfachen Design, die App-Gestaltung für alle (auch ohne Programmierkenntnisse) näher zu bringen. Sie bietet sogar die Gesprächserkennung und einfachere Anwendungen von AI an – es scheint, als wären wir nun wirklich im Zeitalter von Chatbots und Sprachsteuerung angekommen. Daher wird es spannend sein, welche Use Cases dafür noch entstehen werden.

Jedem, der schon eine Idee für einen Use Case auf Basis einer mobilen App hat, empfehlen wir, Thunkable näher anzuschauen. Viel Spass!

 

Bildquelle: Pixabay

Internettrends 2017 von Mary Meeker

Sonntag, 11. Juni 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

Jedes Jahr veröffentlicht die Analystin Mary Meeker von Kleiner Perkins Caufield & Byers (KPCB) ihre „Internet Trends“. Diese Berichte zeichnen sich durch eine fundierte Recherche aus, ordnen Trends in ein Gesamtbild ein und sind daher eine gute Inspirationsquelle.

Die eindrücklichsten Trends in diesem Jahr sind die Stellhebel im Online Advertising mit Facebook, Google und Co., die Fortschritte in interaktiven Games mit Augmented und Virtual Reality und die zunehmende Wichtigkeit der Cloud. 

 

Internet Trends 2017 - Mary Meeker von Kleiner Perkins

 

Bildquelle: Kleiner Perkins Caufield & Byers

Unsere Linktipps im Juni

Freitag, 9. Juni 2017
von Sabine Berghaus in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare
Silicon Valley Milliardäre revolutionieren das Schulsystem
Immer mehr Unternehmer aus dem Silicon Valley nehmen Einfluss auf das Schulsystem - welche Inhalte aus der Start-up Welt jetzt auch auf dem Stundenplan landen, berichtet die New York Times.
 
Wenn künstliche Intelligenz zeichnen lernt
Höhlenmalereien waren ein wichtiger Schritt in der kognitiven Entwicklung der Menschen - jetzt geschieht das gleiche mit Computern. Wie das genau vonstatten geht, zeigt dieser ausführliche Artikel in The Atlantic auf.
 
Audio-Content wird immer wichtiger
Gary Vaynerchuck ist ein guter Beobachter von Nutzerverhalten und digitalen Trends - seine Gedanken zu Audio & Voice Content sind auf Medium nachlesbar.

Vortrag über Reiseerfahrungen im Silicon Valley

Donnerstag, 8. Juni 2017
von Elsy Zollikofer in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Wie im letzten Newsletter vom Mai 2017 von Andrea Back angekündigt, können Sie jetzt die Folien vom Vortrag "Reise ins Epizentrum der digitalen Innovation - 6 Wochen Silicon Valley" einsehen.

 

 

Den Vortrag hat Frau Prof. Dr. Back im Rahmen des "Dies academicus" an der offiziellen Einweihung des neuen Lehr- und Forschungsgebäudes an der Müller-Friedberg-Strasse 6/8, in dem auch unser Institut beheimatet ist, gehalten.

 

Kolumne: Im Silicon Valley wird Scheitern gefeiert - Failure ist gut - wirklich?

Donnerstag, 18. Mai 2017
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 0 Kommentare

 

Schon öfters habe ich Gespräche geführt wie heute. Es ging um Kulturunterschiede, die sich auf Innovationserfolge von Unternehmen auswirken. Weil in Ländern wie der Schweiz und Deutschland die Angst vorm Scheitern leicht verhindere, überhaupt etwas Neues und Riskantes anzupacken, würden sie gegenüber den USA und insbesondere dem Silicon Valley ins Hintertreffen geraten. Bei uns würden Fehlleistungen geächtet, während dort Failure nicht als Schande gilt, sondern als Erfahrungszuwachs wertgeschätzt und sogar gefeiert wird.

Das hört man an jeder Konferenz zu Digital Transformation in mindestens einem Vortrag und die Firmen werden beschworen, eine positive Fehlerkultur zu entwickeln. So einfach ist es mit dem Scheitern aber nicht, finde ich; es kommt mir wie leichtfertig dahingeplappert vor. Was halten Sie von folgenden zwei Thesen:


1. Nicht das Scheitern wird belohnt, sondern wie Personen damit umgehen.

Der Selektionsprozess bei Start-ups im Silicon Valley ist systematisch und rigoros. Wer Venture Capitalists nicht überzeugt, erhält keine Finanzierung. Wer die Ziele und Fristen, zahlende Kunden zu finden und/oder zu wachsen verfehlt, muss aufgeben. Fühlt sich nun dieses Scheitern mit dem eigenen Start-up nach persönlichem Erfolg an? Ist man dann die Karriereleiter hinaufgeklettert? Das gilt m.E. nur für wenige. Viele, die hoffnungsvoll ins gelobte Land Silicon Valley gekommenen sind, gehen stillschweigend wieder nach Hause. Nur wer es vielleicht schon vorher mit einer anderen Geschäftsidee geschafft hat oder die, welche nach ihrem Start-up-Misserfolg bleiben und es hartnäckig und optimistisch weiter versuchen, sind die für ihr „Failure“ Gelobten und Hofierten. Denn das sind, wie natürlich herausgefiltert, Persönlichkeitstypen mit hoher Resilienz. Solche Menschen reagieren auf Rückschläge und Enttäuschungen gestärkt, d.h. die Wahrscheinlichkeit, dass sie ihre Gesundheit erhalten, ist hoch. Und das ist schliesslich eine wichtige Voraussetzung, um erfolgreich die Herausforderungen eines Start-up-Weges zu bestehen. So gesehen wird nicht das Scheitern an sich, sondern diese bestimmte Persönlichkeit und Reaktion auf das Scheitern für gut befunden.

 

2. Nicht das Scheitern wird gefeiert, sondern der Mut zu Moonshots.

Im Astro Tellers TED-Talk „The unexpected benefit of celebrating failure“ wird klar, warum Leute bei X, der Moonshot Factory, umarmt und beglückwünscht werden, ja sogar einen Bonus und Beförderungen bekommen, wenn sie ihr Projekt für gescheitert erklären. Ähnliches habe ich auch Sebastian Thrun sagen hören, der Google X gründete, nun Udacity vorantreibt und nebenbei als CEO von Kitty Hawk am fliegenden Auto arbeitet. Im Dokumentarfilm „Leben im Silicon Valley – Hightech oder Hölle?“ sagte er sinngemäss: Wir feiern mit der teuersten Flasche Champagner, wenn jemand mit einem Vorhaben gescheitert ist, das sogar die Existenz der Firma hätte bedrohen können. Für ihn ist Furchtlosigkeit ein hoher Wert: „If you celebrate your failures really well, and if you get to the motto and say, 'Wow, I failed, I tried, I was wrong, I learned something,' then you realize you have no fear, and when your fear goes away, you can move the world”.

Was hören wir diese Leader da sagen? Der Applaus gilt nicht dem Scheitern, sondern dem Mut und grenzenlosen Optimismus, der gebraucht wird und den Ihre Mitarbeitenden aufbringen, überhaupt die „big, risky, audacious, bold ideas“, um die es in Silicon Valley vielfach geht, als Projekte anzugehen. Generell Scheitern zu feiern und dazu zu ermuntern, das ist nicht die Botschaft. Aber im Fall, dass man die “Can do”-Haltung für diese Vision auf die Spitze treiben will: „We can create the future that is in our dreams“, gehört Scheitern zur Strategie einfach dazu.

 

Bildquelle: http://activistsjourneytolife.blogspot.ch/2015/11/day-906-misunderstanding.html

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Prof. Dr. Andrea Back

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