Newsblog

Unsere Linktipps im Mai

Samstag, 13. Mai 2017
von Sabine Berghaus in der Kategorie Leseempfehlungen | 0 Kommentare

Wie Google das Klassenzimmer übernimmt 

Dank günstiger Laptops und gratis Apps ist Google bereits bei Schulkindern allgegenwärtig. Doch welche Folgen hat dies für die Schulen? Natasha Singer geht dem in ihrem Artikel in der New York Times nach. 

 

10 Mythen über Machine Learning 

Was kann "künstliche Intelligenz" eigentlich leisten und was nicht. Pedro Domingos, Professor an der Universität Washington, erklärt die 10 wichtigsten Mythen und die eigentlichen Fakten zum Thema Machine Learning. 

 

Das neue "mmb Learning Delphi" - Corporate Learning wird Cyber-Learning

In Maschinen „umhergehen“, um Abläufe in diesen „Black Boxes“ zu verstehen, gefahrlos üben, einen Tank zu reparieren und Coaches im virtuellen Raum treffen, die sich an ganz anderen Orten befinden – geht es nach vielen Expertinnen und Experten im aktuellen mmb Learning Delphi, so verlagert sich ein Teil des betrieblichen Lernens in computergenerierte Räume (Virtual Reality). Die Ergebnisse des mmb Learning Delphi stehen jetzt als „mmb-Trendmonitor I/2017“ zum Download bereit. 

9 Plattformen zum Programmieren lernen

Freitag, 12. Mai 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie E-Learning | 1 Kommentar

 

 

Man hört immer wieder, fast schon täglich, dass Code die neue Art der "Schriftkundigkeit" (Engl. Literacy) ist. In seinem Blog hat Larry Kim, CEO von Mobile Monkey, nicht nur Gründe, wieso man Coden lernen sollte, zusammengetragen, sondern stellt auch 9 Plattformen vor, auf denen man verschiedene Programmiersprachen lernen kann - spielerisch und in Apps, also anytime, anywhere. 

 

Ich werde mir über den Sommer die beiden Plattformen Codeacadmy Hour of Code und Mimo (Javvy für Java) näher anschauen. Codeacademy eher für die Zeitblöcke, wo ich mir regelmässig Zeit nehmen werde, und Javvy für zwischendurch, sei es, auf den Zug wartend oder zwischen zwei Meetings. Ich werde Sie auf dem Laufenden halten.

 

Bildquelle: Maxpixel

 

Kennen Sie noch den Indicaball? Jetzt als Kamera!

Freitag, 12. Mai 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

 

Als Kind hat man doch immer gerne mit dem Indicaball gespielt. Er ist zurück und schiesst sogar Bilder! Im Prinzip ist die AER, das aerodynamische Fluggefährt aus den Niederlande, nichts digitales im Gegensatz zu einer Drohne - sondern nur ein Gehäuse für die Gopro. Die AER wird in die Luft geworfen mit dem Ziel ein Selfie von oben zu schiessen. In erster Linie soll das Wurfgerät als günstigere Alternative zu einer Foto-Drohne darstellen, in meinen Augen ist es aber noch viel mehr.

 

Es ist viel weniger kaputtbar als eine filigrane Drohne und simpel aufgebaut. Durch die vier Tragflächen gleitet er langsam und sehr stabil zu Boden. Für Fieldworker, vor allem im Bau, finde ich den Use Case spannend, um schnell einen Überblick über die Baustelle zu bekommen beziehungsweise am Ende eines Tages die Baustelle einfach und zeitsparend zu dokumentieren. Durch die Echtzeit-Übertragung der Fotos von der Gopro auf das Mobile wäre dies somit wiederum eine Lösung für den "Augmented Worker", der hier durch das Wurfgeschoss in Kombination mit einer Gopro und einem Smart Phone bei seiner Arbeit unterstützt wird.

 

Bildquelle: Petapixel 

Kolumne: Nach 2 Büchern vom - und 4 Wochen im Silicon Valley

Dienstag, 18. April 2017
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 0 Kommentare

 

Vier von meinen sechs Wochen im Silicon Valley sind um. Wie so viele vor und nach mir, will ich mit eigenen Augen sehen und verstehen, was so besonders an diesem Ort ist. Die Tage füllen sich durch Firmen und Events besuchen, Leute treffen und nicht zuletzt mit den zähen Stunden, um vom einen Ort zum anderen zu kommen.

 

Zeit und Musse für Lektüre bleiben kaum. Immerhin zwei Bücher habe ich doch gelesen. Das eine ist der Roman „Kraft“ (2017) von J. Lüscher. Darin geht es um einen deutschen Professor, der für die Vorbereitung seines Konferenzbeitrags an der Stanford Universität 4 Wochen ins Silicon Valley reist. Er will die 1 Million gewinnen, die ein reicher Technologieenthusiast für den besten Vortrag zum Thema „Theodicy and Technodicy: Optimism for a Young Millenium. Why whatever is, is right and why we still can improve it.” ausgelobt hat. Das andere ist ein Fachbuch mit dem selbsterklärenden Titel: „Decoding Silicon Valley: The Insider’s Guide“ (2016) von Messina und Baer. Beide übrigens lesenswert.¨

Was habe ich bislang gelernt? Auf jeden Fall eine Menge Vokabeln: Accelerator, Angel Investor, C-Corp, Company Building, Coworking, Incubator, Life-Style-Business, Pitchen, Product-Market-Fit, Startup-Ecosystem, Venture Capitalist, um nur einige zu nennen. Durch das persönliche Erleben braucht man nicht mal eine Flashcard-Memorizing-App dafür.

 

Von den ersten zwei Wochen stammen Notizen für drei Blogposts. Antwortskizzen auf die Frage, warum alle nach Silicon Valley drängen und warum man dasselbe nicht auch zu Hause erreichen kann. Auf der ersten Notiz steht: Airbnb, Amazon, Apple, Dropbox, Facebook, Google, Oracle, Salesforce, SAP, Tesla, Twitter, Uber, Yahoo, Yelp, Youtube usw. - alle hier. Und dazu Hunderte von Coworking Spaces mit Tausenden von Startups. Die schiere Dichte und Grössenordnung, DAS mit eigenen Augen zu sehen, brennt einem die mächtige Maschinerie des digitalen Fortschritts als unverdrängbar real ein. Zweitens meinte ein Oracle-Engineer (das Software vorm Ingenieur lässt man hier einfach weg), dass die Dekaden an Erfahrung mit Deep Technology im Silicon Valley einfach nicht aufholbar seien. Drittens, erklärte ein Vertreter der Trade Offices von Kanada, seien hier auf engstem Raum „alle“ Unternehmen der Welt versammelt; wenn man z.B. mit Samsung in Korea ins Geschäft kommen möchte, müsse man erst mal gar nicht dorthin, sondern könne hier mit Samsung-Leuten den Kontakt anbahnen. So kurze Wege und unkomplizierte Introductions könne man woanders nicht finden.

 

Ab der dritten Woche wird mir richtig klar, dass es hier ums fabrikmässige Produzieren und globale Ausrollen von Innovation durchs systematische Grossmachen von Startups geht, und natürlich ums Geld, das dabei verdient wird. Sehr eindrücklich, was in einem Videointerview Dr. Teller, der Captain der Moonshot Factory von Alphabet, in weniger als 3 Minuten zum Systematisieren von Innovation, über ein Problem der Academia, sowie zum Lernen, Gewinnen und was es dabei zu Feiern gilt, sagt (Udacity – 1. Highlight: Innovation).

 

Jetzt, in der 4. Woche, ist mir allerdings, als begreife ich gar nichts mehr. So wie im einen Buch der Professor Richard Kraft, der immer wieder auf seine schon in Kinderzeiten gewonnene Erkenntnis „Nichts ist einfach“ zurückgeworfen wird. Wie ich so durch die Strassen und Esslokale von Silicon Valley und San Francisco streife, denke ich, wie schmuddelig und schäbig doch vieles ist; die Infrastruktur sieht grösstenteils nach Entwicklungsland aus; in der Haight Street, wo früher fröhliche Hippies anzutreffen waren, hängen jetzt illusionslose junge Leute und Homeless herum. Ist das die Szenerie eines düsteren SciFi-Films? Wo sind sie denn, all die Milliarden, die hier verdient werden? Das kann doch irgendwie nicht sein, dass dies hier „das Zentrum der Welt, der Motor des Fortschritts, der Inkubator der Zukunft“ (Lüscher, S. 63) ist.

Im Roman kommt es übrigens nicht dazu, dass Kraft seinen Vortrag hält und wir die Antwort auf die Preisfrage erfahren. Es kommt auch für die grosse Mehrzahl der Startups nicht der Moment, wo sie die erhofften Exit-Millionen nach Hause tragen können. Und auch mir dämmert, dass ich in der nächsten Kolumne wohl nicht mit einer Kurz-und-einfach-Antwort zur Eingangsfrage aufwarten kann. 

 

Bildquelle: thehustle.co/silicon-valley-corporation

Blockchain - mehr als nur Bitcoins?

Montag, 17. April 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

 

Mitunter eines der wichtigsten Themen des diesjährigen Start Summits, Konferenz für Studierende, Gründer und Investoren für Tech-Startups, war Blockchain. 

 

Das Thema wurde von mehreren Speakern aufgenommen (so zum Beispiel von Pamela Morgan in ihrer Keynote "Bitcoin, Blockchain, Smart Contracts: 20 minutes could change your life too") und Startups aus diesem Bereich waren mit Ständen präsent. Nach dem ersten Hype der Blockchain-Technologie durch Bitcoin wurden vermehrt Anwendungsfälle abseits der reinen "digitalen Währung»" adressiert. So lassen sich mit Smart Contracts in der etablierten Blockchain "Ethereum" (beheimatet im "Crypto Valley" im Kanton Zug) beispielsweise im Versicherungsbereich nach einem Ereignisfall automatisiert Dienstleistungen auslösen, beispielsweise die Polizei, Glaser oder Schlüsselmacher, und diese gleich auch abrechnen. Oder Löhne sowie die Nutzung von Gütern in einer Sharing Economy liessen sich mit Smart Contracts in Echtzeit, z.B. in Millisekunden, genau abrechnen. In Kombination mit künstlicher Intelligenz und Sensoren im Internet der Dinge ergeben sich hier eine Vielzahl von Möglichkeiten. 

 

Der diesjährige Start-Summit fand am 24./25. März in St.Gallen unter dem Thema "be where innovation happens" statt. Die Konferenz wird jährlich von Studierenden der Universität St.Gallen (HSG) organisiert und hat zum Ziel, Studierende, Gründer und Investoren zusammenzubringen. Mit über 2'000 Teilnehmenden ist die Konferenz seit 1997 zu einer relevanten Veranstaltung in der Schweiz herangewachsen und hat mit START Global inzwischen europaweite Ableger. 

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

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