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Gastvortrag Prof. Dr. Klaus Tochtermann

Freitag, 25. März 2016
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

Prof. Dr. Klaus Tochtermann, ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft, hielt am 24. März an der Universität St.Gallen einen Gastvortrag zum Thema "Entwicklung von MOOCs - Interessante Einblicke aus einer Innensicht" und berichtete den zahlreichen Zuhörern aus verschiedenen Disziplinen von seinen Erfahrungen bei der Konzeption und Durchführung eines MOOC. 

 

Gemeinsam mit der Polytechnical University of Hongkong (PolyU), wurde im Jahr 2015 von der ZBW ein MOOC zum Thema "Knowledge Management and Big Data" entwickelt. Im September startete das MOOC auf der von MIT angebotenen Plattform edx.org. Das MOOC erreichte insgesamt 21'000 Studierende und verzeichnete die meisten Anmeldezahlen innerhalb einer Woche, die jemals auf edx.org erreicht wurden.
 
Der Vortrag stellte die gemachten Erfahrungen bei der Konzeption, Bewerbung, Aufnahme sowie dem Anbieten des MOOC aus einer Innensicht vor. Dabei wurde auf die Motivation sowie Zielsetzung der PolyU für die Entwicklung von MOOCs genauso eingegangen wie auf die Entscheidung und Rahmenbedingungen für den Betrieb des MOOC auf edx.org. Aus der Zielsetzung sowie dem Zielmarkt der zu erreichenden Studierenden waren Bedingungen abzuleiten, die erhebliche Auswirkungen auf die Gestaltung der einzelnen Kurs-Einheiten hatten. Und dies wiederum wirkte sich unmittelbar auf die Tiefe der angebotenen Inhalte aus. Abschliessend wurde auf die Konsequenzen eingegangen, die in der Entwicklung eines weiteren MOOCs zu Informationskompetenz unmittelbar eingehen. Das MOOC zu Informationskompetenz wird gemeinsam von allen Universitäten in Hongkong sowie der ZBW als internationalem Partner derzeit entwickelt.

Kolumne: Grand Challenges im Fokus der Forschung - Micro Challenges ungelöst

Donnerstag, 17. März 2016
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 0 Kommentare

 

Nichts ist den Forschern zu schwer. Viele Disziplinen haben sich vorgenommen, grosse Herausforderungen zu benennen und diese "Grand Challenges" anzugehen (Mertens/Barbian: Researching "Grand Challenges". BISE Nr. 6, 2015). Manche werden auch gelöst. Die Mondlandung und sichere Rückkehr der Astronauten zur Erde ist so ein Beispiel. Die Mathematik hakt immer mal wieder eines ihrer ungelösten Probleme ab. Und gerade wurde ein Jahrhunderträtsel der Physik gelöst - die Gravitationswellen sind nachgewiesen.

 

In IT-nahen Gebieten sind solche Fundamentalprobleme, z.B. Cybersecurity, und die Personalisierung von Informationssystemen für Lehren und Lernen, für die es grosse Anstrengungen bedarf, wo man sich aber innerhalb von ein oder zwei Generationen eine Lösung erwartet.

 

Das kann man ja nur gut finden, wenn Leute sich mit solchem Weitblick, hohem Anspruch und viel Geld an die Arbeit machen. Aber was ist mit den kleinen Dingen, den täglichen Ärgernissen, die uns plagen? Wer kümmert sich um die? Da fallen Ihnen doch sicher sofort welche ein.

 

Bei mir steht E-Mail ganz oben auf der Liste. Deren missbräuchliche Nutzung ist ein Zeit- und Nervenräuber. Jede versandte E-Mail müsste etwas kosten, bloss keine Flatrate, um diese Verschwendung anderer Leute Zeit einzudämmen.

Ein anderes alltägliches Problem ist, wie gerade im Arbeitskontext Fachworte benutzt werden, ohne sich um eine klare Definition und gemeinsames Verständnis zu bemühen. Wie viel da aneinander vorbei geredet wird, addiert sich auch zu beträchtlicher Wertvernichtung. Glossare, Concept Maps und andere Visualisierungen wurden zwar schon lange erfunden, es kümmert nur kaum einen.

Und dann ist da noch eine Kleinigkeit. Warum kommt es immer noch vor, dass Knöpfe abgehen und man sie wieder annähen muss, selbst bei guter Kleidung?

 

Solche Herausforderungen sind wohl nicht grandios genug, als dass sich jemand ernsthaft damit befassen würde. Aber wäre der Nutzen nicht grossartig? Im Volksmund heisst es: "Kleinvieh macht auch Mist" oder "Wer die Micro Challenges nicht ehrt, ist der Grand Challenges nicht wert".

 

Bildquelle: chinagate.com

Aufstieg und Fall von Chats im Arbeitsumfeld

Mittwoch, 16. März 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Wer erinnert sich noch an die Anfänge von Chats? Damals wurden die Programme oft noch als Chat-„Räume“ bezeichnet, in denen man sich online mit Menschen über gemeinsame Interessen unterhalten konnte.

 

Damals hätte wohl kaum jemand gedacht, dass Chats eines Tages auch in der Arbeitswelt zum Einsatz kommen. Natürlich, Chats sind noch lange nicht so alltäglich wie E-Mails, aber trotzdem werden sie in fast jedem Unternehmen in irgendeiner Form eingesetzt.

 

Chats im Arbeitsumfeld haben noch nicht ihren Höhepunkt erreicht und schon beginnen sich bei Nutzern gewisse Ermüdungserscheinungen zu zeigen. Die Nachteile von Chats liegen auf der Hand: sind mehr als eine Hand voll Mitarbeitende dabei, wird es sehr schnell unübersichtlich. Was ausserdem oft geschieht: Chat-Nutzer sprechen aneinander vorbei, was die Konzentration stört und Gespräche schwierig macht. So vielseitig die Tools wie  bspw. Slack sind, sind erst einmal zu viele Menschen beteiligt, wird’s schnell chaotisch.

 

Stowe Boyd nennt dies den Anti-Chat Hype. Sein Artikel und derjenige von Lee Bryant analysieren die Problematik sehr gut und zeigen ausführlich, wie es um den Chat bzw. Anti-Chat Hype steht.

 

Dabei sind insbesondere Bryant's Schlussfolgerungen sehr interessant. Er beschwört dem Chat weder ein vorzeitiges Ende herbei, noch bezeichnet er ihn als Hype. Die Erfahrung in der Praxis zeigt, dass für Chats im Unternehmenskontext viel Potenzial besteht, wir uns aber erst am Anfang der Entwicklung befinden, so Bryant. Wichtig scheint aber bereits jetzt die Einsicht, dass Chats – wenn überhaupt – nur in kleinen, übersichtlichen Gruppen so funktionieren. Eigentlich wie bei einem "realen" Raum, sollten auch die heutigen "Chaträume" nicht übervoll sein.

 

Bildquelle: pixbay.com

 

Einkaufen mit Gefühl

Mittwoch, 16. März 2016
von Ivan Marijanovic in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Wer hat nicht schon einmal wütend in die Tastatur gehauen? Die Maustaste in Eile siebzehn Mal zu viel angeklickt? Oder gar den Monitor angeschrien?

 

Zugegebenermassen geschieht dies beim Autor dieses Texts nicht selten. Das Gute dabei ist, dass der Computer dies nicht merkt. So sehr er angeschrien, halb verprügelt oder sonst malträtiert wird – er merkt es in der Regel nicht einmal.

 

Dies könnte sich in absehbarer Zeit aber ändern. Wie Forscher der Universität Lichtenstein in Zusammenarbeit mit Kollegen aus den USA, Hongkong und Deutschland herausgefunden haben, lässt sich auf Grund der Nutzung der Maus und Tastatur die Gefühlslage des Benutzers herausfinden.

 

Diese Erkenntniss könnte in Zukunft insbesondere Online-Händlern wie Amazon und Konsorten nützlich sein. Mit Hilfe eines Plugins könnten sie z.B. herausfinden, wie der Kunde sich fühlt und dadurch ihr Angebot oder Service entsprechend anpassen. So wird ein unzufriedener Kunde wohl kaum die Seite erneut besuchen. Merkt der Anbieter dies rechtzeitig, kann er darauf reagieren und möglicherweise den Kunden doch noch zum Verweilen im Online-Shop bewegen. Den Computer anschreien kann man aber auch dann immer noch, denn ausser der Analyse basierend auf Mausbewegungen liefern die Forscher keine weiteren Möglichkeiten, wie die Emotionen des Nutzers registriert werden können.

 

Bildquelle: pixbay.com

Mobile Connectivity in Unternehmen

Mittwoch, 16. März 2016
von Bruno Zanvit in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

 

Das Jahr 2015 war aus technologischer Sicht geprägt von neuen Wearables im Konsumentenmarkt. Smarte Armbänder von Jawbone oder Fitbit, die Apple Watch oder Virtual-Reality-Brillen von verschiedenen Anbietern prägten das mediale Interesse. Doch Wearables eröffnen nicht nur im Konsumentenmarkt neue, mannigfaltige Möglichkeiten der Interaktion mit dem eigenen, ständig mit dem Internet verbundenen Gerät. Vor allem in der Geschäftsanwendung dürften Wearables, welche die Interaktion zwischen Mensch und Computer verändern, künftig verschiedenartige Anwendungen finden. Egal, ob in der Industrie, der Gastronomie oder im Gesundheitsbereich. Überall wo Wearables zu besserer oder effizienterer Arbeit beitragen können, indem der User seine aktuelle Tätigkeit durch die Interaktion mit dem Gerät nicht unterbrechen muss, kann auch Nutzenpotenzial für die Anwendung dieser Geräte im Unternehmenskontext eruiert werden. Im Rahmen unserer aktuellen Forschungstätigkeit haben wir einen Beitrag zu "Mobile Connectivity im Unternehmen" in der aktuellen ITbusiness veröffentlicht. Den Artikel können Sie hier lesen und herunterladen. Die Erkenntnisse unserer laufenden Studie zu "Mobile Connectivity - Next Generation Business Solutions" werden am St.Gallen Mobile Business Forum vom 1. Juni präsentiert und diskutiert.

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Prof. Dr. Andrea Back

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