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Vernetzung durch Lunch Roulette

Donnerstag, 10. November 2016
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

Die digitale Transformation erfordert eine stärkere Zusammenarbeit von verschiedenen Disziplinen. Daher haben es sich viele Unternehmen zum Ziel gesetzt, Mitarbeitende stärker miteinander zu vernetzen, um den Austausch zwischen betrieblichen Silos zu verbessern. Eine kreative und unterhaltsame Möglichkeit, um Mitarbeitende auf informelle Art und Weise miteinander zu vernetzen, ist Lunch Roulette.

 

Geboren wurde Lunch Roulette aus dem Gefühl der Langeweile heraus, dass man meistens doch immer mit denselben Personen zu Mittag isst. Beim Lunch Roulette werden Verabredungen zum Mittagessen, mit Hilfe einer App o.ä., nach dem Zufallsprinzip erstellt. So isst beispielsweise dann der CEO mit dem Praktikanten zu Mittag. Vielleicht ist das auch eine Idee für Ihr Unternehmen? 

 

Bildquelle: Shawn Liu, NY Times Small Business Summit

Kolumne: Ärgernis Konferenz-Badges – Call for Start-up Action

Freitag, 14. Oktober 2016
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 1 Kommentar

 

Die Szene kennen wir alle: Eintreffen am Konferenzort und das Namensschild entgegen nehmen. Finden Sie dieses Ding eigentlich gut  so wie es ist?

Ich nicht. Es ist in mehrfacher Hinsicht nicht perfekt. Die häufigste Ausprägung ist die mit dem Band zum Umhängen, d.h. kein Clip und keine Nadel, die im Stoff Spuren hinterlassen würden. Diese Lösung funktioniert für jeden, aber sieht es auch stylisch aus? Wohl nicht. Für mich fühlt sich das Schild am Bande eher wie ein Babylatz an oder als würde man für ein erkennungsdienstliches Straftäterfoto parat gemacht. Nun sind Erscheinungsbild und Gefühle ja nicht so wichtig – das Namensschild soll hauptsächlich praktisch sein. Aber ist es das?

Der Hauptzweck ist, dass man die Leute mit Namen ansprechen kann, insbesondere solche die man kennt, wo einem aber leider gerade der Name entfallen ist. Nur verhält es sich mit diesen Namensschildern wie mit dem Butterbrot, das immer auf die beschmierte Seite fällt. Es hat sich bestimmt verkehrt herum gedreht, so dass man es nicht lesen kann. Selbst wenn es sichtbar und die Schrift gross genug zum Lesen ist, starrt man nicht unbefangen in Richtung Bauch, wo doch Augenkontakt angesagt wäre. Dann irritiert mich noch etwas. Es gehört vielerorts zum guten – amerikanisierten – Ton, dass auf dem Namensschild nur der blanke Name ohne Titel und Stellenbezeichnung steht. Das hat sicher sein Gutes, aber eigentlich will doch jeder wissen, mit wem man ins Gespräch kommt. Wirkt das heutzutage nicht unnatürlich bemüht, wo man in den Xing- oder Linkedin-Profilen ohnehin all das erfährt?

 

Wie kommt man nun vom Problem zur Lösung?

Bei meinen Konferenzbesuchen in letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass es immer einen Vortrag von jungen Leuten aus der Startup-Szene gibt. Deren Spirit soll überspringen. „Hack“ – lautet die Devise. Alles Etablierte ist gnadenlos in Frage zu stellen. Keine Idee ist zu verrückt, um nicht mindestens mal anzufangen mit dem Herumexperimentieren. Da wo sich ein Alltagsärgernis findet, wo etwas umständlich ist, das die Leute nervt, bieten sich beste Gelegenheiten zur Weltverbesserung. Wie man an diesen Tagungen sieht, hängen sich auch die Zukunftsforscher, die Innovationsgurus, Hacker und Maker alle klaglos diese Namensschilder um. Warum werden sie nicht Gegenstand ihrer kreativen Zerstörungsenergie? Was würde Ihnen denn dazu einfallen? Lassen Sie mich schon mal mit dem Design Thinking beginnen. Könnte nicht jeder sein Smartphone nehmen und es auf die Schulter setzen? Das hat man schon bei Hexen gesehen, die mit ihrer schwarzen Katze unterwegs sind. Schauen Sie sich mal die Google Cardboard an. Das ist eine Halterung fürs Smartphone, mit der es sich zur  Virtual-Reality-Brille umfunktionieren lässt. Etwas in dieser Art müsste sich doch auch als Aufsatz für die Schulter gestalten lassen. Ich stelle mir diese Halterung allerdings nicht so pappkartonig vor – dekorativer wäre es, wenn sie wie ein Papagei aussähe. Das digitale Namensschild liesse sich frei gestalten und es könnte mit einer Chatbot-App sogar selber plappern, um z.B. den Eisbrecher für die Smalltalk-Eröffnung zu spielen. Wäre doch sowohl lustig als auch funktional. Wenn also jemand die Kolumne als Call for Start-up Action liest und ein Crowdfunding-Projekt dabei herauskommt, bitte Bescheid sagen. Ich trage dann gerne was zur Finanzierung bei und freue mich, als eine der ersten mit einem sprechenden Konferenz-Badge unterwegs zu sein.

Einen guten Riecher für Ideen entwickeln

Donnerstag, 13. Oktober 2016
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

Für das englische Wort Serendipity gibt es keine eindeutige deutsche Entsprechung, am ehesten lässt es sich mit dem Ausdruck "glückliche Fügung" aber auch mit "Spürsinn" übersetzen. Letzteres zeigt - vielleicht steckt hinter der glücklichen Fügung weniger Zufall. Pagan Kennedy stellt in seinem Artikel in der New York Times die Frage, wie man diesen Spürsinn kultivieren und schärfen kann, um innovativ zu sein.

 

Der Artikel enthält Erkenntnisse, wie man im eigenen Arbeitsalltag die Chance für innovative Ideen steigert: Wer strikt seine To-Do-Listen abarbeitet, verliert beispielsweise den Blick für neue Gelegenheiten. Eine Studie zeigte, dass sogenannte "super-encounterers" sich in ihrem Arbeitsalltag Zeit einräumten, um sich mit anderen Themen ausserhalb des eigenen Arbeitsumfeldes zu beschäftigen und so nicht nur Ideen für sich selbst, sondern auch für Freunde und Kollegen entwickelten.

 

Doktorandin Barbara Josef empfiehlt diesen Artikel mit der Überlegung, wer am Arbeitsplatz die Rolle übernehmen kann, diese glücklichen Fügungen zu ermöglichen. Denken wir an Coworking Spaces, kann dies beispielsweise der Community Manager sein, der verschiedene Arbeiter miteinander bekanntmacht und so Gesprächsanlässe und Raum für neue Ideen schafft.

 

Artikelbild Serendipity von Daisy Harper, CC BY-NC 2.0

Edu-Room - Ein Projekt zwischen der Universität St.Gallen und Gastro St.Gallen

Mittwoch, 12. Oktober 2016
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

St.Galler Beizen werden digital. An unserer Universität gibt es zwar reichlich Arbeitsplätze und Gruppenräume für Studierende, jedoch reichen diese nicht mehr aus. Gleichzeitig verfügen St.Galler Beizen am Morgen über freie Kapazität und würden sich über neue "Stammgäste" freuen. Das Projekt "Edu-Room" entstand im Rahmen eines Austausches zwischen dem Vorstand von Gastro St.Gallen und der Universitätsleitung der Universität St.Gallen. Es soll den Studierenden jeweils vormittags einen Lernplatz für individuelles Arbeiten und Gruppenarbeiten mit WLAN bieten und im Gegenzug versorgen die beiden Restaurants "Zum Goldenen Leuen" und der "Bierfalken" die Studierenden mit Getränken gegen Entgelt. Eine Win-Win-Situation, sozusagen.

 

Bildrechte: http://vegansparkles.com/wp-content/uploads/2013/11/MacbookAir-Desk-Mockup2.jpg

Neues Gesicht am Lehrstuhl Prof. Dr. Andrea Back

Mittwoch, 12. Oktober 2016
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Vanessa Guggisberg ist seit 1. Oktober 2016 als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Lehrstuhl von Prof. Andrea Back tätig. Diesen Sommer hat sie den Master in Business Innovation auch an der Universität St.Gallen abgeschlossen. Dabei hat sie sich vor allem mit Themen zu Geschäftsmodellinnovation, Business Engineering und der digitalen Transformation beschäftigt. In ihrer Masterarbeit hat sie ein zukunftsweisendes Lösungsdesign "Swiss Energy Datahub" für die Energiedatenhandhabung im Schweizer Energiemarkt unter Verwendung des Business Engineering-Ansatzes entworfen. 

 

Wir heissen Vanessa Guggisberg am Lehrstuhl herzlich willkommen.

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

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