Newsblog

Wieso haben MOOCs den Durchbruch noch nicht geschafft? MOOC 2.0

Montag, 10. Oktober 2016
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

MOOCs (Massive Open Online Courses) sind kein neues Phänomen, und doch sind sie noch nicht in aller Munde. Aber wieso eigentlich? Vor allem in den USA, wo die Studiengebühren so hoch sind, könnte man denken, dass die öffentlich zugänglichen Kursen im Internet einen regelrechten “Run” verzeichnen dürfen, aber das ist bis heute noch nicht geschehen.

 

Wissenschaftler und Praktiker scheinen sich bei der Begründung, wieso die Anzahl der Teilnehmenden von MOOCs den Kurs nicht abschliessen, uneinig zu sein. Der CEO, Harman Singh, der Gründer von WiziQ, einer der erfolgreichsten cloud-basierten “Mobile Learning-Plattformen”, beschreibt in einem Artikel von Wired die bisher immer als positiv angesehene Skalierbarkeit von MOOCs als einer der wichtigen Gründe für die hohe Abbrecherquote aus solchen Online-Kursen. Schliesslich sind MOOCs nur eine Art Online-Buch, bei welchen man als Teilnehmer keine Kommunikations- oder Feedbackmöglichkeit mit dem Kursleiter hat. Daraus schliesst er, dass MOOCs sich erst in ihrer Form weiterentwickeln müssen, da der einstige Vorteil gar zu einem Nachteil geworden ist. Was also brauchen MOOCs, um in Zukunft erfolgreich zu sein? Singh denkt hier an die Interaktion zwischen Kursteilnehmer und Instruktor, um den eigenen Lernerfolg zu stärken und aktuelle Szenarien durchspielen zu können.

 

Daraus würden sich sicherlich noch weitere spannende Anwendungsfälle ergeben. Wäre dies beispielsweise nicht auch eine Lösung für Firmen, Job-Bewerber auf moderne Weise zu prüfen, indem eine Unternehmung einen Online Kurs anbietet und so zukünftige Bewerber dadurch einerseits vorbereiten und andererseits vorselektieren könnte?

 

Bildquelle: http://www.programmableweb.com/wp-content/mooc-lg.png

 

Bezahlen per Selfie?

Montag, 10. Oktober 2016
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

Man kennt es nur zu gut. Entweder man wählt ein kompliziertes Passwort, vergisst es aber relativ schnell oder man nutzt einfache oder ähnliche und riskiert aber, dass der Passwortschutz stark limitiert wird. Es gibt immer mehr Alternativen, um Passwörter zu vermeiden. Sei es durch Fingerabdrücke mittels Sensoren, Verifikation durch Netzhaut-Scan oder die Video-Identifikation (beispielsweise bei der Kontoeröffnung bei UBS).

 

Das Potential von biometrischen Merkmalen wird hoch geschätzt, denn zu den Anwendungsfällen zählen nicht nur Eintrittspässe für den physischen Zugang, sondern neuerdings auch Geschäftsbereiche oder Bezahlvorgänge. In diesem Zusammenhang bietet Mastercard den Mastercard ID Check an - die Verifikation für Online-Transaktionen per Selfie. Zum Bezahlen einfach in die Kamera des Smartphones lächeln und ein Selfie schicken, so einfach soll das Bezahlen zukünftig sein. Die Selfie Pay App wird in 12 europäischen Ländern lanciert - 2017 sollen weitere Länder folgen.

 

Bildquelle: http://www.waysandsteps.com/wp-content/uploads/2015/12/o-SELFIE-facebook.jpg

Kolumne: Trendscouting Schlafen 4.0

Mittwoch, 14. September 2016
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 3 Kommentare

 

Die Gründerin und frühere Chefin der Huffington Post ist beim Einnicken erst aufgewacht? Wie das? Sie wurde einmal vor Erschöpfung am Schreibtisch ohnmächtig, und als ihr Kopf auf die Tischplatte knallte, brach sie sie sich den Wangenknochen. Auf dem anschliessenden Leidensweg dämmerte ihr, dass man eher durch Schlaf als mit Überstunden Hochleistungen erbringt

 

Jetzt engagiert sich Arianna Huffington als Botschafterin gegen den Studierenden verbreiteten Ansehenswettbewerb, wer am wenigsten schläft. Das kennt man ja auch aus der Arbeitswelt, wo sich erfolgreiche Menschen damit brüsten, mit vier Stunden Schlaf und weniger auszukommen. Mit ihrer „Sleep Revolution College Tour“ will sie den Weg für eine neue Schlafkultur bereiten, denn Schlafentzug soll ähnlich negative Auswirkungen auf die Lernleistung haben wie Drogenkonsum und Komatrinken.

 

Frau Huffington rät, das Smartphone von der Bettkante zu stossen und auf den klassischen Wecker zurückzukommen. Auch sonst setzt sie nicht auf Mobile und Digital: Sie redet von einer Änderung der Schlafkultur und propagiert z.B. nicht die zunehmend beliebten Schlaftracking-Apps, die sogar ihren Weg ins Gesundheitsmanagement von Unternehmen finden.

 

Zur Thema Schlafkultur also konnte ich kürzlich eine bemerkenswerte Beobachtung machen: Beim Besuch des futuristischen Learning Center der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne – 360-Pano hier – welches auch die Bibliothek beherbergt. Die Lernforschung hat gezeigt, dass ausreichend Schlaf sehr wichtig ist, um neu Gelerntes im Hirn zu verankern und um kognitiv leistungsfähig zu sein. Bibliotheken sind Orte, an denen konzentriertes Lernen stattfindet – auch heute noch: An den Unis werden Bibliotheken sogar räumlich erweitert. Nicht weil es mehr Platz für Bücherregale bräuchte, sondern weil die Studierenden die ruhigen Lernplätze dort schätzen und gerne einen Schreibtisch und Räume für Kleingruppenbesprechungen reservieren. Aber wo macht man nach dem üppigen Lernmahl sein Verdauungsschläfchen? Auch dafür bietet das Learning Center Raum, wobei die Architekten das vermutlich nicht so geplant haben. Die Nutzer/innen wissen sich zu helfen: Überall liegen bunte Sitzsäcke bereit, die sich zu kuscheligen Nestern zusammenhamstern lassen. Wie man am Foto sieht, hat sich für den Lernschlaf ein geeigneter Platz gefunden. Ich fand das nicht störend, und auch niemand anders schien daran Anstoss zu nehmen. Sieh an, dachte ich mir: Schlafen ist hierzulande nicht mehr so peinlich, wie es in diesem NZZ-Artikel heisst

 

Nach Open-Online-Courses ist Open-Sleeping in öffentlichen Präsenzlernräumen ein neuer Trend – die Open-Bewegung zieht immer weitere Kreise. 

Impulse zur Führungsarbeit

Dienstag, 13. September 2016
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

In der aktuellen Ausgabe von GDI Impuls berichtet Jonathan Möller aus dem "Führungslabor" von seinen Erfahrungen mit flexiblen Organisationsstrukturen und partizipativer, kooperativer Führungsarbeit in seinem Unternehmen Foryouandyourcustomers. Dahinter verbergen sich sehr interessante Konzepte, beispielsweise der Aufbau der Organisation als "Zellstruktur" und die Führung über extreme Offenheit und Eigenverantwortung. Auch unsere Mitarbeiterin Barbara Josef hat sich im HR Blog Today Gedanken darüber gemacht, wie Mitarbeitende sich selbst motivieren und wie sich Führungskräfte dies zunutze machen können. Wer nach inspirierenden Impulsen für die Führungsarbeit sucht, findet in diesen beiden Erfahrungsberichten viel Wertvolles. 

 

Artikelbild via Pixabay

 

 

Work Smart Week - Wie tickt der Schweizer Arbeitsmarkt?

Montag, 12. September 2016
von Sabine Berghaus in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

Diese Woche ist "Work Smart Week" mit verschiedenen Anlässen rund um das Thema "neue Arbeitsformen". Zum mobilen und flexiblen Arbeiten hat die Work Smart Initiative auf ihrer Website verschiedene spannende Studien und Publikationen zur Verfügung gestellt. Dazu gehören beispielsweise die neue FlexWork Studie 2016, welche den Entwicklungsstand vom mobilen Arbeiten in der Schweiz untersucht. Eine weitere Studie zu diesem Thema ist die GeMobAU, welche die organisatorischen Entwicklungsprozesse bei der Einführung von mobil-flexibler Arbeit in qualitativen Interviews untersucht. Für Informationen und Handlungsempfehlungen rund um das Thema "neue Arbeitsformen" lohnt sich ein genauer Blick auf die verschiedenen Ressourcen.

 

Image Copyright Samsung Electronics Switzerland, http://www.samsung.com/ch/news/picturelibrary.html

Bloggerin

 

 

Prof. Dr. Andrea Back

Newsletter

 

Erscheinungsweise: monatlich, bis auf Januar, Juli und August (neunmal im Jahr)

 

Hier gelangen Sie zum Anmeldeformular für unseren Newsletter.

 

Hier gelangen Sie zu den Mediadaten des Newsletters mit Anzeigenpreisen.

Social Media

 

Publikationen