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Kolumne: NoPhone - Stone Phone - Schoko-Phone

Donnerstag, 15. Dezember 2016
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 1 Kommentar

Ist man nur süchtig oder sogar versklavt, wenn man sein Smartphone niemals abschalten kann? Was für eine Suggestivfrage. Die meisten werden sagen, das Ding ist nun mal ein nützlicher Alltagsgegenstand und dass sie sich brav an die Handy-Benimmregeln halten. 

Trotzdem drängt sich gerade um die Weihnachtszeit der Gedanke auf, dass man es ja mal probieren könnte, mit dem Weglegen. Diese Tage sind ohnehin von Nostalgie geprägt, und überhaupt soll sich der Jahreswechsel wie eine Auszeit anfühlen. Also los. Den Off-Knopf drücken – und so lassen! Ob das gelingen kann, wo es doch keine Regel ohne Ausnahme gibt? Dann lieber die Ausnahmen gleich mit einplanen. Zum Beispiel indem man sich nur eine Akkuladung für ganze drei Tage gönnt. Das allerdings dürfte so ausgehen wie Fastenvorsätze für die Festtage.

 

Aber so leicht wollen wir nicht aufgeben, denn es gibt da ein paar gute Ideen, sich wirksam auszutricksen. Die Aktionskünstler Sheldon und Gould haben das NoPhone und dann das Nachfolgemodell NoPhone Air entwickelt. Man hat damit ein Smartphone in der Hand, das absolut nichts kann, weder Internet noch Telefonie noch Sensoren. Dafür, heisst es, bekommt man echte Freunde und mehr Aufmerksamkeit. Wem das zu viel „heisse Luft“ ist, der auf ein gewichtigeres Handy aus Stein zurückgreifen. Der Schweizer Künstler Horst Bohnet hat das iStone designt, und so gut verkauft, dass die Auflage vergriffen ist. Was nun - selber machen vielleicht?

 

Mit 3D-Druckern müsste so etwas heutzutage doch gehen. Da Adventszeit ist, denke ich an Schokolade. Und sieh an, es gibt 3D-Drucker für Schoggi. Nur finde ich kein Design für ein Schoko-Phone im 3D-Print Marktplatz Shapeways. Gut, dass mir einfällt, was ich neulich beim Italienischen Konditor in meiner Nachbarschaft gesehen habe. Lebkuchen – oder war es Nougat? – im Smartphone-Format. Der Touchscreen ist ein Mock-up aus Esspapier; die App-Icons sind vom Zuckerdrucker aufgebracht. Das ist cool, könnte ich doch ein Bildschirmfoto von meinem Homescreen machen und als Vorlage hinschicken. Und wenn es Zeit für das neueste Modell ist, kann man das alte Handy rückstandsfrei entsorgen – einfach reinbeissen. Schauen Sie sich doch auch mal um – bei Ihnen gibt es bestimmt ebenfalls einen Confiseur mit Zuckerdrucker für Ihr personalisiertes Schoko-Phone. 

 

Bildquelle: http://www.i-stone.ch/

Neue Studie: Coworking aus Unternehmenssicht – Serendipity-Biotop oder Fluchtort?

Mittwoch, 14. Dezember 2016
von Elsy Zollikofer in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Universität St.Gallen, Lehrstuhl Prof. Dr. Back,  konnte ein viermonatiges Pilotprojekt begleiten, in welchem Swisscom und Microsoft Mitarbeiter gemeinsam mit Coworking experimentierten. Die Studie „Coworking aus Unternehmenssicht“ von Barbara Josef und Andrea Back setzt sich mit Nutzenszenarien von Coworking aus der Sicht etablierter Firmen auseinander, die über eigene Büroräumlichkeiten verfügen und sich für Coworking als alternatives Arbeitsszenario in Ergänzung zu den bestehenden interessieren. Sie liefert Hintergrundinformationen zum Phänomen Coworking und fasst die wichtigsten Erkenntnisse basierend auf den Interviews mit den Pilotteilnehmern zusammen. Darüber hinaus zeigt sie Handlungsempfehlungen auf, wie Unternehmen den grösstmöglichen Nutzen aus diesem für sie neuartigen Arbeitsszenario erzielen können.​ Die Studie hier heruntergeladen werden. 

 

 

 

 

 

 

Die Zukunft der Arbeit - Wie arbeiten wir in 30 Jahren?

Dienstag, 13. Dezember 2016
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Es gibt bereits so viele Studien und Zeitschriften/Blogbeiträge zum Thema "Zukunft der Arbeit", es ist sozusagen schon zu einem Trend-Thema geworden. Die Bertelsmann Stiftung hat in Zusammenarbeit mit dem Think Tank Millennium Project eine grosse, international angelegte Delphi-Studie durchgeführt und die Resultate dazu veröffentlicht. Sie gehen davon aus, dass nicht nur Arbeitgeber an ihrer Digitalkompetenz arbeiten müssen, sondern auch Lernende sich durch Bildungssysteme auf einen komplett anderen Arbeitsmarkt vorbereiten müssen. Das Ziel der Studie ist es, einen Beitrag für eine "weltoffenere und technikfreundlichere Sicht auf die Zukunft der Arbeit" zu leisten. Auch unser Lehrstuhl beschäftigt sich mit diesen Themen, vor allem im Hinblick auf neue Technologien im Arbeitsalltag. Lesen Sie dazu auch unsere neue Studie "Coworking aus Unternehmenssicht" von Barbara Josef und Andrea Back unter dem Trend-Thema "Zukunft der Arbeit" (siehe Lehrstuhlnachrichten).

 

Bildquelle: Pixelbay

Digitalisierung demokratisiert unsere Bildung

Dienstag, 13. Dezember 2016
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie E-Learning | 0 Kommentare

 

Digitalisierung ist beinahe allgegenwärtig - auch beginnt sie die Bildung in Europa aufzurütteln. Die Betonung liegt hier auf "beginnt", denn die USA sind mit ihren Vorhaben bezüglich personalisiertem Lernen schon viel weiter als wir. Personalisiertes Lernen schafft es, durch Analytik und Messwerten aus den Aufgaben eines Schultages das Lernprogramm für den Folgetag zusammenzustellen. Leider fehlt bei uns in Europa noch etwas die Dringlichkeit und die Vorstellung, dass uns digitales Lernen positiv unterstützen kann, statt dass es uns belastet. Denn durch personalisiertes Lernen kann der Lernerfolg gesteigert und der Schüler zielorientiert gefördert werden. Es verändert sich nicht nur die Art des Lernens für die Schüler, sondern auch die Rolle der Lehrer: "Vom Wissensvermittler zum Lernbegleiter" (t3n Magazin, 22.11.2016). Auch wir am Lehrstuhl sind dabei, uns zu überlegen, welche neuen Unterrichtsformen einerseits das personalisierte Lernen unterstützt und andererseits der heutigen Zeit entspricht. Vielleicht haben Sie gute Ideen oder Anregungen dazu? Gerne auch in der Kommentarfunktion. 

 

Bildquelle: Pixelbay

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Prof. Dr. Andrea Back

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