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Kolumne: Leseempfehlungen für nachdenkliche Sommerstunden

Dienstag, 20. Juni 2017
von Andrea Back in der Kategorie Kolumne | 0 Kommentare

 

Kurz vor den Sommerferien bringen Zeitungen Empfehlungen für die Urlaubslektüre, so auch diese Kolumne. Wer etwas rein Unterhaltsames sucht, braucht nur den letzten Absatz lesen; am Anfang die zwei Blogbeiträge und das Buch sind etwas zum Sinnieren, denn wann - ausser in diesen Wochen - hat man Zeit für tiefgründige Nachdenklichkeit?

 

Wie in den letzten beiden Kolumnen zu lesen, hat meine Studienreise ins Silicon Valley viele Themen aufgeworfen. In meinem Reisebericht  zeige ich betörende, aber auch verstörende Eindrücke.

 

1. Betörend erlebt habe ich die Faszination der grossen Ideen, der sogenannten Moonshots, und des allgegenwärtigen Ehrgeizes, Innovationen mit der Aussicht auf exponentielles Wachstum hervorzubringen. Gut gibt es als Gegenpol diesen Blogpost, der die dunkle Seite dieser Mantras ans Licht bringt und einem bremst, zum unreflektiert gläubigen Jünger zu werden. 

 

2. Derselbe Autor hat Ende Mai in seinem Blog-Beitrag Trickle-down workaholism in startups Erklärungen gefunden, warum so viele Startup-Engagierte ungesund arbeitswütig werden. Da fühlte ich mich auch „ertappt“, denn die Arbeitsgewohnheiten in Silicon Valley wirken ansteckend, auch wenn man das an sich gar nicht so mitmachen will. Seine Überlegungen helfen vielleicht, sich da noch rechtzeitig herauszuwinden.

 

3. Von mehreren Seiten wurde mir schon das Buch „Homo Deus“ empfohlen, das ein bekannter israelischer sogenannter Universalhistoriker geschrieben hat. Was Die Zeit dazu schreibt, macht neugierig: „In einer verblüffenden Tour d’Horizon durch die Menschheitsgeschichte beschreibt Harari, wie der Mensch in einem Akt wachsender Selbstermächtigung zum Homo Deus avanciert und das neue Glaubenssystem des Dataismus die humanistischen Grössen Individualismus, Seele, freier Wille ablöst.“ Auf meiner Leseliste ist es weit oben.

 

4. Last, not least: Die schönste Form der Nachdenklichkeit ist Comedy und über sich selbst zu lachen. Als Einstimmung auf das Sommerthema "Sein oder online ist die Ferienfrage" war ich im Stück ON/OFF des Komikerduos Theo Hitzig und Bruno Gschwend (www.lapsus.ch). Sie nehmen uns und unsere digitalen Hysterie auf die Schippe. Erlebenswert und vergnüglich!

 

Artikelbild: web.uri.edu/

Save the Date: St.Gallen Mobile Business Forum am 07.11.2017

Donnerstag, 15. Juni 2017
von Elsy Zollikofer in der Kategorie Lehrstuhlnachrichten | 0 Kommentare

 

Das nächste St.Gallen Mobile Business Forum steht unter dem Themenschwerpunkt "Mit agiler Innovation zu Next Generation Mobile Business". Wie werden neue Innovationen in Grossunternehmen mit einem iterativen Ansatz angegangen, wie werden diese entwickelt und betrieben? Und wann kommt welches Team wie ins Spiel? Wir freuen uns darauf, diese und weitere Themen mit Ihnen gemeinsam am 07. November 2017 in einem Coworking-Space Zürich zu diskutieren.

 

Andrea Back und Vanessa Guggisberg präsentieren die Resultate der diesjährigen Studie zu diesem Thema und anschliessend findet eine Paneldiskussion mit den Sponsoren der Studie statt.

 

Daneben freuen wir uns auf ein interaktives und informelles Programm mit Innovation Speed-Dating, Workshop Sessions unserer Partnerunternehmen, eine innovative Überraschungs-Präsentation und die Verleihung des Mobile Business Best Practice Award 2017. Wenn Sie als Partner das Mobile Business Forum beim Innovation Speeddating oder mit einer Workshop Session mitgestalten möchten, dann nehmen Sie gerne mit uns Kontakt auf.

 

Das Anmeldefenster als Teilnehmer für das Mobile Business Forum geht bald auf - Informationen gibt es auf der Webseite: https://mbforum.iwi.unisg.ch! Wir freuen uns auf Sie.

 

Einen Rückblick auf das letzte Mobile Business Forum finden Sie in diesem Video.

Arbeitsform „Freelancer“ unter die Lupe genommen

Montag, 12. Juni 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Digital | 0 Kommentare

Wie man fast täglich in den Nachrichten liest, ist der technologische Fortschritt schon heute rasant. Gleichzeitig wird erwartet, dass die Geschwindigkeit des Fortschritts weiter zunimmt – was heisst das schlussendlich für die verschiedenen Arbeitsmodelle? Vor allem bei projektbasierten Aufträgen gibt es schon eine Tendenz hin zu kurzfristigen Anstellungen und Freelancing.

 

So hat auch KPMG für die Mitarbeitenden eine Plattform „KPMG Marketplace“ lanciert. Per App oder Webpage können Unternehmen Projekte veröffentlichen, auf die sich die Mitarbeitenden von KPMG bewerben können. Die Preise sind transparent und im Voraus bekannt. Ein kürzlich erschienener Artikel in der NZZ zu „Wie Algorithmen die Arbeitswelt aufmischen – Drei Szenarien für das Jahr 2050“ adressiert auch die verschwindende Grenze zwischen befristetem Arbeitsverhältnis und Selbständigkeit. In den USA beispielsweise ist schon rund jede/r Dritte mindestens nebenberuflich freischaffend. So werden Freelancing-Plattformen interessanter denn je. Uber bietet mit seinem Geschäftsmodell nicht direkt Taxifahrten in Städten an, sondern lediglich die Plattform zur Vermittlung von Taxi-Dienstleistungen. Einerseits hilft die Arbeitsform Freelancing, Spezialisten ihren eigenen Tagesplan zu gestalten und unabhängig zu bleiben. Dies kann aber auch schnell in eine Unsicherheit und steigenden Wachstumsdruck überschwappen. Und da wäre noch die Diskussion mit der Sozialversicherung und der Vorsorge im Alter. Ist diese für die steigende Zahl an Freelancern gesichert? Oder braucht es ein Umdenken diesbezüglich?

 

Bildquelle: Wikimedia Commons

Symbiose aus stationärem und Online-Handel mit Startup NearSt

Montag, 12. Juni 2017
von Vanessa Guggisberg in der Kategorie Mobile Business | 0 Kommentare

 

Die junge Generation interessiert sich gar nicht mehr für den lokalen Handel und das regionale Einkaufen? Das scheint vielleicht so, aber gleichzeitig kann man einen Trend zu regionalen, fairen und Ad-hoc-Produkten feststellen. Müssen sich nun die beiden Trends widersprechen? Nicht mit dem Londoner Startup NearStr.

 

Der CEO, Nick Brackenbury, hat ein ambitioniertes Ziel. Er möchte den manchmal chaotischen stationären Handel so einfach erreichbar machen wie den lagergetriebenen Online-Handel. Mit seiner App sieht man, welcher Store in der Nähe ein gewünschtes Produkt führt bzw. an Lager hat und wie lange die Lieferung dauert. Gezahlt wird online, also stationäre, regionale Produkte anytime, anywhere verfügbar. Hier ist deutlich ein Trend zum Plattform-Geschäft erkennbar. Plötzlich wird aus vielen verschiedenen lokalen Läden ein grosser, kombinierter „Mixed Store“ (sowohl stationär als auch online).

 

Das Video mit Nick Brackenbury in voller Länge gibt es hier.

 

Bildquelle: Pixabay

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Prof. Dr. Andrea Back

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